Onlineshop mit BeefJerky erstellen?

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5 Antworten

Ich denke ein Markt ist da. Jack Link's gibt es ja inzwischen in fast allen Supermärkten, allerdings zu horrenden Preisen. Außerdem mögen viele den relativ hohen Zuckeranteil in American Style Jerky nicht. Wenn es euch gelingt ein qualitativ hochwertiges Produkt rauszubringen, das ggf. preislich unter Jack Link's liegt und einen eigenen Geschmack trifft, könntet ihr einen guten Einstieg erwischen. Konkurrenz ist natürlich da.

Müsst halt gucken, was euer Alleinstellungsmerkmal wird:

Wenn man bei Amazon nach Beef Jerky sucht, sieht man eine recht umfassende Auswahl der Produkte verschiedener Anbieter, die sich unterschiedlich positionieren:

  • Jack Link (klassisch amerikanisch, mittleres oberes Preissegment)
  • nu3 (modernes, puristisches, eher technisches Image und Local Branding -> Berlin)
  • Paleo to Go (puristisch, High-Quality, Fokus auf spezielle Diätrichtung, hochpreisig)
  • Wild Jerky (Rotwild -> Abgrenzung zu Rind, Fokus auf "das besondere" -> Stichwort: als Weihnachtsgeschenk)
  • The Biltong Man (rustikal, eher afrikanisch, überschaubare Sortenvielfalt, relativ niedriger Preis)

Wenn ihr hier eure eigene Nische erschließen könnt, solltet ihr durchaus Kunden finden (z.B. Jerky aus anderen Fleischsorten, habe mal mit Pork Jerky experimentiert - auch sehr lecker, geht von der Geschmacksrichtung dann gegen Schinken, aber ohne die lange Reifung).

Guckt auch auf die Cuts, die ihr für euer Jerky verwendet (Preis vs. Qualität).

Setzt euch auch auf jeden Fall mit nem Anwalt für Lebensmittelrecht zusammen bzgl. Auflagen bei Qualitätskontrolle, Verpackung und Versand usw., Kennzeichnungspflichten und und und. Gerade im Lebensmittelgeschäft lauern hier fiese Fallen!

Und überlegt euch, ob ihr wirklich einen eigenen Shop machen oder eure Produkte (ggf. zusätzlich) lieber über bestehende Plattformen vertreiben wollt, z.B. Amazon Marketplace -> Mehr Kundenpotential, Feedbacksystem, höhere Auffindbarkeit, Outsourcing der Logistik (kann ein Riesen-Overhead sein...)

Andere Möglichkeit: Zeitlich begrenzter Direktverkauf.

Ein Bekannter z.B. hat eine Seifenherstellung wo er das halbe Jahr über nur produziert und dann einmal im Jahr seine gesamte Produktion auf Weihnachtsmärkten abverkauft... Bei Lebensmitteln allerdings evtl schwieriger.

wir wollen uns auf besondere rinder arten konzentrieren (angus,yak oder zebu

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Was den Markt angeht, so könnte ich mir vorstellen, dass es etwas zu holen gibt, wenn ihr euch nicht nur auf den Verkauf an Kunden konzentriert, sondern eventuell auch als Großhändler per B2B verkauft. 

Es gibt beispielsweise viele Shops für Nahrungsergänzungsmittel im Fitnessbereich, die Beef Jerky anbieten und wenn einige von denen eine große Menge bei euch abnehmen und ggf. regelmäßig einkaufen, dürfte Einiges zusammen kommen. Ihr müsst den jeweiligen Shop jedoch logischerweise von eurem Produkt bzw. eurem Alleinstellungsmerkmal überzeugen. 

Nur mal so ein Gedanke.

Erstens glaube ich nicht das dein Freund mit 22 schon Steuerberater ist weil die Regelstudienzeit mindestens acht Semester in Benedikt was vier Jahren entspricht nach einem Abi somit passt das schon mal nicht.

Dafür ist leider kein Markt mehr da weil du in jedem Discounter schon sehr günstige Preise bekommst.

Du schreibst aus eigener Schlachtung arbeitest du auf einem Schlachthof oder in einer normalen Metzgerei? Selbstverständlich müsste dir ein Gewerbeamt anmelden und auch mit dem Finanzamt auseinandersetzen aber da kann euch der Steuerberater ja bestens helfen

Arbeite in einer Metzgerei wir schalchten jede woche 6 rinder und 40 schweine hab an beef jerky in mehreren geschmacks variationen gedacht

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Das Problem wenn du es online verkaufst du musst auch gewisse Vorschriften und Haftungen einhalten wenn irgend jemand daran erstickt weil du ein Gewürz rein hast worauf er allergisch reagiert und hast es nicht gekennzeichnet bist du haftbar! Alles nicht so ohne also gut informieren vorher da kann dir ein Forum wie dieses leider wenig helfen

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Mit nur einem Produkt, dass auch schon so von anderen verkauft wird, kann der Onlineshop nur nebenbei ein bisschen Geld einbringen. Bis das ganze Gewinn abwirft wird es dauern. Es braucht auf alle Fälle eine etwas breit gefächerte Produktpalette, um nur von einem Onlineshop leben zu können! Aber grundsätzlich kann sowas natürlich funktionieren. Direktvertrieb an lokale Unternehmen könnt ihr ja auch bewerben!

Macht halt mal eine Marktanalyse.

Wenn ihr keinen Schimmer habt, wie das geht, tut's auch folgende Vorgehensweise: Stellt euch an einem Samstag in einen gut sortierten Supermarkt, der Beef Jerky im Angebot hat, und beobachtet, wie viele Kunden das Zeug in ihren Einkaufswagen packen.

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