online-Vertrag von Minderjährigen wirksam?

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12 Antworten

Hallo, hat ähnliches Problem aber meine Tochter war damals 11Jahre jung.Sie benutzte meine E-Mail um auf einer Seite angeblich kostenlose Programme zu downloaden.Ähnliche Vorgehensweise wie bei Ihnen...es kam eine Rechnung nach einiger Zeit und Wiederspruchsfrist war abgelaufen! Androhung Inkasso und ähnliches folgte. Mein Tipp und bei mir die Lösung! Gehen sie zur Schuldnerberatung in ihrer Stadt die haben eine Stelle wo sie sich über Internetmachenschaften beraten lassen können...in meinen Falle war die Internetfirma schon einschlägig bekannt...aber selbst wenn es in ihrem Falle eine seriöse Firma sein sollte so denke ich wird ihnen dort geholfen mit Vordrucken und Antworten zwecks Taschengeld § und ähnlichen.

mfg paulaner

Lies mal hier durch bzw. hör an (von HEISE - Zeitschrift CT)

http://www.heise.de/ct-tv/artikel/Video-Von-App-Zocke-bis-Zwangsabo-1122026.html


Die von Ihnen geltend gemachte Forderung besteht nicht.

Sollte sich mein Sohn/meine Tochter tatsächlich bei Ihnen angemeldet haben, ist jedenfalls kein Vertrag zustande gekommen. Eine etwaige von meinem/r minderjährigen Sohn/Tochter abgegebene Erklärung ist unwirksam, da mein Kind nicht die hierfür erforderliche Einwilligung hatte. Die Genehmigung eines etwaigen Vertragsschlusses verweigere ich ausdrücklich. Schließlich findet auch § 110 BGB keine Anwendung.

Vorsorglich widerrufe ich eine etwaige Willenserklärung meines Sohnes/meiner Tochter. Schließlich fechte ich höchst hilfsweise die etwaige Vertragserklärung meines Kindes wegen arglistiger Täuschung und wegen Irrtums über den Inhalt einer eventuellen Willenserklärung an.

Jegliche weiteren Zahlungsaufforderungen können Sie sich daher ersparen. Sollten Sie ein Mahnverfahren einleiten, werde ich unverzüglich Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegen. Der Weitergabe und Nutzung sowie Speicherung der von Ihnen erhobenen Daten widerspreche ich ausdrücklich.

Thema verfehlt....6....setzen!!! Lol hier geht es aber nicht um eine ABOfalle

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der vertrag ist unwirksam.. nur ist es schwer nachzuweisen, dass deine tochter sich da angemeldet hat. hätte deine tochter sich mit ihren angaben angemeldet wäre das klar.. gogle mal. solche fälle sind bestimmt häufig..

Gut nur dass die Beweislast beim Anbieter liegt und nicht bei der Mutter. Es istalso schwer nachzuweisen dass die MUTTER am PC gesessen hat.

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Das problem hatte ich auch mal. Ich habe mich angemeldet als ich noch minderjährig war. Das kosstet damals aber 2 X 250€. Meine Eltern sind zur verbraucherzentrale und haben nachgefragt wie sich das verhält. Die meinten wenn gekündigt wurde dann brauch man nicht mehr zu antworten. Die Drohen immer mit inkassobüro und sowas aber das kann man ignorieren. Man solte reagieren wenn ein Gerichtsverfahren eingeleitet wurde. Das tolle im Deutschen Staat ist, das man nicht klagen kann wenn der betrag unter 40€ liegt. Das heißt wenn keine zusatzgebühren verlangt werden zu denn 36€ können sie nicht klagen. Du kannst aber wegen deinem speziellen fall bei der verbraucherzentrale nachfragen. Kostet 5€.

Ja, läuft ja auf Deinen Namen (Du bist volljährig) und nicht widerrufen. Wenn überhaupt, hätte sich Deine Tochter strafbar gemacht, ("Urkundenfälschung", heißt das in dem Fall auch so?). Du hast Deine Aufsichtspflicht vernachlässigt...

Nicht bei einer 14-jährigen.

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Aufsichtspflicht vernachlässigt... Tut mir leid, aber diese Aussage ist einfach nur saudämlich.

Aufsichtspflicht bedeutet nicht 24 Stunden am Ar.. hängen. Grundsätzlich ist deine Aussage falsch liebe Blindi.

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@Borkenschwein

Ist sie eben nicht oder bringst du die ausrede auch wenn dein 14 jähriger Sohn jemanden absticht, die tochter hat ganz klar eine Straftat begangen was durch die eltern hätte verhindert werden können somit ganz klar ne Aufsichtspflichtverletzung ;-)

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@darkesttester

Dazu brauche ich keine Ausrede. Und nur weil meine Kinder irgendetwas machen ist das KEINE Vernachlässigung. Man kann nicht für alles verantwortlich gemacht werden was die eigenen Kinder machen, daher ist nicht alles eine Aufsichtspflichtverletzung. Ansonsten hätten unsere Eltern alle ständig ihre Aufsichtspflicht vernachlässigt, und alle müssten dann mal zum Richter, was natürlich Blödsinn ist. Eltern müssen auch nicht die Straftaten ihrer Kinder verhindern, denn Kinder kann man loslassen, so dass sie selber Einkaufen gehen, ins Schwimmbad, oder Reisen, machen sie da Unfug, ist das KEINE Vernachlässigung der Pflichten, sondern eine Straftat die die Kinder begangen haben und wofür Eltern nicht zur Verantwortung gezogen werden können.

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@Borkenschwein

Eltern kann man aber für alles, was die Kinder unterhalb des Volljährigkeitsalters verzapfen, zur Verantwortung ziehen. Also auch die Kosten tragen lassen. Natürlich kann man nicht ständig neben seinem Kind stehen, aber man sollte sich schon klar sein, dass man ggf. "haftet" (also die Kosten tragen muss, für nachgeweisene Schäden z. B.). Als ELTERN kann man dann natürlich wieder das Kind zu Verantwortung ziehen (Kosten vom Taschengeld abziehen z. B.).

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Das ist rechtlich leider sehr umstritten. Zunächst mal stellt sich die Frage ob die nun entstandenen Kosten bei der Registrierung klar und deutlich zu erkennen waren... Wenn dass der Fall ist sinken die Chancen auf einen Widerruf denn bei der Höhe der entstandenen Kosten kann der Vertrag nicht aufgrund des Alters angefochten werden. Es gibt nämlich den sogenannten Tachengeld-§, der eingeschränkt geschäftsfähige Personen (dazu zählt ein 14 jähriges Kind) zu Vertragsabschlüßen mit geringen oder ohne Folgekosten berechtigt. Das diese Zahlungsaufforderung nicht innerhalb des Zeitraums verschickt wird indem man den Vertrag widerrufen könnte ist dabei übliche Geschäftspraxis. Wichtig ist nur dass du darüber ausführlich mit deiner Tochter sprichst, denn der entstandene Schaden ist noch relativ gering da warten im Internet noch andere Fallen ;-) .... Ich würde in dem Fall eine zahlung vorziehen da es sich nicht um einen riesen Betrag handelt und sich deine Schilderung auch nicht nach einer unseriösen Abofalle anhört. Andererseits glaube ich nicht, dass das Unternehmen bei diesem Betrag und der vorliegenden Situation tatsächlich ein Mahnverfahren anstrebt, falls aber doch erhöhen sich die Kosten nur und mit Mahn- und Inkassogebühr werden da ganz schnell 100-150 Euro draus.

Wenn deine Tochter in deinem Namen den Vertrag abgeschlossen hat, dann bist du leider zur Gänze für allfällige Schäden haftbar. Es sei denn du kannst beweisen, daß deine Tochter das ohne dein Wissen gemacht hat.Laß dich vielleicht beim Konsumentenschutz beraten. Alles Gute!

Warum sollte die Mutter dafür haftbar sein?

Dann gib mir mal bitte deine Adresse und deinen Namen, dann kann ich nämlich in deinem Namen gültige Verträge abschließen. Du wirst natürlich nicht nachweisen können dass du keinen Vertrag abgeschlossen hast.

Das ist auch die falsche Beweislast. Die Beweislast liegt beim Anbieter, er muss nachweisen dass die Mutter am Rechner gesessen hat, nicht umgekehrt. Also DR.

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Zeig Deine Tochter bei der Polizei an, dann lernt die gleich mal was und dann schick die Anzeige zu dem online-Dienst, dann bist aus der Nummer raus. Da Deine Tochter Deine Angaben genommen hat, kannst Dich nicht drauf berufen, dasss "Du" minderjährig bist. Deine Tochter hat ziemlich kriminelle Energie, solltest mit der mal ein ernstes Wort reden.

Der Vertrag ist nicht wirksam.

Minderjährige dürfen keine Verträge abschließen, ohne Ausnahmen, auch nicht im Internet.

Wenn deine minderjährige Tochter etwas kauft, und sie über sieben ist, dann ist der Kaufvertrag im "Schwebezustand", sprich, du kannst ihn rückgängig machen. Das ist als Erziehungberechtigte IMMER dein Recht. Bei Verträgen ist das gar nicht nötig, denn die sind sowieso nicht wirksam. Aber selbst wenn, dann kannst du es widerrufen.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Du solltest deinen Rechtsanwalt nochmal befragen und dich von ihm beraten lassen.

Wenn er auch persönlich bei dieser Firma anruft, dann hast du größere Chancen.

Rebecca.

Lies mal richtig, die Tochter ist kriminell, die hat die Daten der Mutter - ergo volljährig - genutzt! Somit ist der Vertrag wirksam.

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@TwoDelta

Wenn die Tochter es zugibt, dass sie es war, ist er nicht wirksam, weil ja dann bewiesen ist, dass eine Minderjährige den Vertrag abgeschlossen hat.

Aber auf jeden Fall: Rechtsanwalt einschalten!!!!!

Übrigens: KRIMINELL ist jetzt vielleicht übertrieben, oder?

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@TwoDelta

Falsch. Dadurch dass ich die Daten einer anderen Person angebe wird für diese Person kein Vertrag gültig. Der Vertrag ist also schon wegen falscher Angaben unwirksam.

Weiter ist zu erkennen dass es sich nicht um eine eineutige Willenserklärung seitens der Tochter handeln kann, da sie falsche Angaben machte. Hier kann die Tochter höchstens wegen Urkundenfälschung belangt werden, aber auch nur dann, wenn überhaupot ein echtes und gesetzmäßiges Angebot seitens des Betreibers steht.

Bedeutet: Jeder der auf Abzockseiten falsche Daten angibt handelt richtig, da bei nicht gesetzmäßigen Angeboten kein Angebot zustande kommt und daher kein Vertrag zustande kommen kann. Es ist also nicht immer verboten sich mit falschen Daen anzumelden.

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Kinder bzw. Minderjährige DÜRFEN Verträge abschließen.

JEDER EInkauf ist ein Vertrag, zustande gekommen durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen. Egal ob es der Kiosk, der Rewe oder Ebay sind.

Richtig ist, Jugendliche knnen keine Abonnementverträge mit immer wiederkehrenden Kosten abschließen. Ach ja, das Falsch hier in diesem Thread am Anfang, das gehörte zu etwas anderem, das bitte wegdenken.

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@Borkenschwein

Ja, das meine ich doch. Ich weiß, dass auch ein Einkauf ein wirksamer Kaufvertrag ist. :)

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schreibe ihnen, dass deine tochter minderjährig ist und der vertrag deswegen nicht gültig ist. da können sie soweit ich weiss nichts machen. achso. und jetzt einfach nicht mehr antworten ;) ich hatte das schon zweimal (hatte als minderjähriger nie die agbs gelesen)

genau mir ist sowas ähnliches passiert und die konnten nichts dagegen machen als rauskam dass ich minderjährig war ;)

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Nicht beantworten. Hatte so etwas ähnliches. Habe auch widersprochen, hat alles nichts genutzt.Dann haben wir das im wahrsten Sinne des Wortes ausgesessen und irgendwann war es dann vorbei.

Ganz einfach: Nicht beachten.

Sollte überhaupt eine gerichtliche Mahnung kommen (wird sie sicher nicht) dann widersprechen.

Mahnungen per Email sind meines Wissens nach heute noch nicht rechtsgültig.

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