Online Shop erstellen. Habt ihr Tipps für mich?

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2 Antworten

Erst einmal: Da sind ja schon viele gute Ansätze, mit denen man arbeiten kann. Aber leider ist so eine Planung nicht ganz so einfach. Also drei Seiten Checkliste abarbeiten und los gehts... Nicht ratsam.

Ich habe es in den letzten Wochen zwar schon hier gepostet, aber noch einmal das Inhaltsverzeichnis eines Businessplanes - Anmerkungen dazu folgen:

1 Zusammenfassung                                            

            1.1
Geschäftsidee

            1.2
Gründerprofil

                        1.2.1
Persönliche Voraussetzungen

                        1.2.2
Persönliche Motive/Eigener Antrieb

                        1.2.3
Fachliche Voraussetzungen

                        1.2.4
Fachliche Motive/Eigener Antrieb

                        1.2.5 Kaufmännische Kenntnisse

                        1.2.6
Steuerliche Kenntnisse

                        1.2.7
Branchenkenntnisse

                        1.2.8
Welche Kunden stehen bereit?

                        1.2.9
Vorhandene Referenzen

                        1.2.10
Branchenkontakte

                                   1.2.10.1
Lieferantenkontakte

                                   1.2.10.2
Kundenkontaktakte

                        1.2.11
Dienliche Erfahrungen

                                   1.2.11.1
Berufserfahrung

                                   1.2.11.2
Anders erworbene Fähigkeiten

                                                   und Fertigkeiten

            1.3
Markteinschätzung

                        1.3.1
Beschreibung des Marktes

                        1.3.2
Marktvolumen und geplanter Marktanteil

                        1.3.3
Beschreibung der Zielgruppe

                        1.3.4
Allgemeiner Kundennutzen

                        1.3.5
Spezieller Kundennutzen

                        1.3.6
Kunden- und Anbieterrelation

                        1.3.7
Mitbewerberpositionierung

                        1.3.8
Eigene Positionierung

                        1.3.9
Branchenübliches Marketing und Kosten

                        1.3.10
Eigene Marketinginstrumente und Strategie

                        1.3.11
Kosten für das eigene Marketing

                        1.3.12
Bestehende Kundenkontakte nutzen

                        1.3.13
Wettbewerbsverbot bisherige Arbeitgeber

                        1.3.14
Kurzbeschreibung Marktauftritt

            1.4 Wettbewerbsbeschreibung

                        1.4.1
Größenstruktur der Anbieterseite

                        1.4.2
Stärken und Schwächen der Mitbewerber

                        1.4.3
Eigene Stärken und Schwächen im

         Wettbewerb

1.4.4 Stärken- und
Schwächenbewertung

         durch die Abnehmer deren Zusatznutzen

1.4.5 Zukunftsprognose für den
gesamten Markt,

         Mitbewerber und das eigene Unternehmen

            1.5
Standort

                        1.5.1
Anforderungen an den Standort

                        1.5.2
Beschreibung des eigenen Standortes

            1.6
Unternehmensorganisation und Personalplanung

                        1.6.1
Aufgaben im Unternehmen

                        1.6.2
Aufgaben durch Zulieferer bzw. Dienstleister

                        1.6.3
Organisation der Arbeitsabläufe

                        1.6.4
Rechtsformwahl

                        1.6.4
Personalplanung und –entwicklung

                        1.6.5
Personal – Arbeitsverträge und Anzahl

                        1.6.6
Personalqualifikation und Entwicklung

                        1.6.7
Modell der Mitarbeiterführung

                        1.6.8
Entlohnungsmodelle und Personalkosten

            1.7
Risikoanalyse

                        1.7.1
Sind alternative Handlungskonzepte für Krisen

                                 vorhanden

                        1.7.2
Krisenwahrscheinlichkeit

                        1.7.3
Ein hoher Innovationsgrad birgt Risiken

                        1.7.4
Gesundheitliche Eigenanalyse und Risiken

                        1.7.5
Veränderungen am Markt und Nachahmer

                        1.7.6
Liquiditätsengpässe

                        1.7.7
Umsatzeinbrüche/Saisonspitzen u. Tiefs

                        1.7.8
Kunden- oder Anbietermarkt

                        1.7.9
Abhängigkeit von Kunden

                        1.7.10
Abhängigkeit von Lieferanten

                        1.7.11
Standortrisiken

                        1.7.12
Risiken durch die Unternehmensorganisation

                        1.7.13
Mitarbeiterrekrutierung

                        1.7.14
Mitarbeitermotivation

                        1.7.15
Kaufmännische Risiken

                        1.7.16
Steuerliche Risiken

2. Finanzwirtschaftliche Planung

            2.1
Preisermittlung/Kalkulation

            2.2
Steuerliche Auswirkungen

3. Kalkulatorisches Zahlenwerk

            3.1 Kosten
der privaten Lebensführung

            3.2
Kapitalbedarfsermittlung

            3.3
Rentabilitätsvorschau

            3.4
Liquiditätsvorschau

4. Anlagen

-         
Ausführlicher tabellarischer
Lebenslauf

-         
Zeugnisse, Zertifikate und andere
persönliche Leistungsnachweise

-         
Produktskizzen

-         
Dienstleistungsbeschreibung für
Marketingtexte

-         
Logo/CI

Hinter den einzelnen Punkten verbirgt sich natürlich immer noch mehr. Da gibt es beispielsweise den Punkt 'steuerliche Kenntnisse'. Da geht es nicht nur darum, dass man sich eine Schulnote gibt.

Man sollte da schon gucken, welche Steuerarten relevant sein könnten und ob man das selber beherrscht, wie weit man es kennen sollte und wie man dieses meint zu erreichen. Ob man jemanden kennt oder einen Steuerberater hat.

Bei Punkt 2.2 würde man dann die Folgerungen notieren. Kleinunternehmerregelung im Umsatzsteuerrecht oder nicht. Welche Vor- und Nachteile das bringt.

Was ergibt sich für die Einkommensteuer? Ist mit Gewerbesteuer zu rechnen.

Wer macht was, was mit der Buchhaltung zu tun hat usw.

Im Bereich Marketing fängt man nicht mit den Flyern an. Sondern man guckt erst was passiert denn in Deinem Bereich? Wie wird um Kunden geworben? Welche Kunden erreicht man auf welchem Weg? Was geben die so im Monat für Schmuck aus? Wie viel sollen Deine Kunden bei Dir ausgeben?

Da gibt es dann auch die Unterschiede. Eben Alter, Geschlecht, Geschmacks- und Stilrichtung. Alltagsschmuck oder für festliche Anlässe usw. Da muss man doch noch einiges sammeln.

Ein ganz großes Problem: Wie viele Werbung muss man denn überhaupt machen, damit die Leute erst einmal auf die Fan-Seite kommen und auf gefällt mir klicken?

Denn selbst FB-Freunde markieren nicht jede Seite und wenn, dann sollten die doch sich die Sachen auch anzeigen lassen. Wie funktioniert eine Fanseite?

Wenn man nämlich eine Nachricht postet, dann heißt das nicht, dass Facebook die auch bei den Fans anzeigt. Neulich hat sich FB bei mir den Klopfer erlaubt - ich habe über 400 Fans (ist natürlich viel zu wenig) - Null mal ein Posting zu verteilen.

Dann geht es um Gestaltung. Wie bekommt man Klickzahlen auf die Postings. Je interessanter etwas ist, desto höher mehr wird etwas vom System verteilt.

Klar, Schmuck dürfte einfacher sein, als für eine Unternehmensberatung das Interesse zu wecken. Aber dieser Hintergrund ist wichtig. Auch damit man einschätzen kann: Wie viel Zeit brauche ich täglich für Werbung?

Und wenn man wie Du die Leute in einen eigenen Shop holen will, wie viele müssen das sein, damit die auch kaufen? Und wie muss das wieder gestaltet sein, damit die Absprungrate möglichst klein ist. Oft liegt die nämlich weit über 99%. Die Leute gucken eben nur, wie beim Schaufensterbummel.

Vieles kann man und sollte man tunlichst vorher schon ausprobiert haben. Um die eigene Leistungsfähigkeit beurteilen zu können.

Wenn Du dazu noch ein paar Tipps haben möchtest, auch nicht nur im Bereich Marketing, dann kannst Du Dich auch direkt an mich wenden. Hier oder bei Facebook.

Viel Erfolg.

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LG
Christopher

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