Onkel verlangt nachträglich Miete für 3 Jahre. Darf er das?

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4 Antworten

Die Sache ist doch ganz einfach. 

Wenn euch beiden das Haus gehört, 2 fremde Mieter und du darin wohnen, dann stehen deinem Onkel 3/4 der Mieteinnahmen zu. Die Kosten habt ihr hälftig zu teilen.

Jeder von euch erhält die Mieteinnahmen aus 1,5 Wohnungen. Da die eine Wohnung von dir bewohnt wird, zahlst du deine Miete imaginär an dich selbst und es steht dir noch die Hälfte der Miete von einer Wohnung zu.

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Kommentar von Shunsui
23.01.2016, 23:40

Er hat aber niemals so etwas mit mir vereinbart.  Hätte er von anfang an miete verlangt hätte ich diese aus gezahlt.  Da er nichts verlangt hatte dachte ich mir er verzichtet auf die halbe miete die ihm gehört (von der Wohnung die ich belege) und die anderen beiden mieten werden aufgeteilt 50:50.

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ich denke das haus gehört dir zur hälfte mit? wo will denn dein onkel da noch geld haben? dann geh nochmal zu deinem anwalt und erzähle das mit dem haus. dass es dir zur hälfte mit gehört. dann könntest du doch auch von deinem onkel noch nachträglich miete verlangen. 

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Kommentar von Interesierter
23.01.2016, 23:35

Das stimmt so nicht. 

Teile das Haus einfach mal gedanklich in 2 Teile. 

Dann bleiben 1,5 Wohnungen, die vermietet wurden für den Onkel und 0,5 Wohnungen, die vermietet wurden für den Fragesteller. In der 3. Wohnung wohnt der Fragesteller selbst. 

Folglich stehen dem Onkel 3/4 der Mieteinnahmen zu, während die Kosten hälftig zu teilen sind. 

Warum soll der Onkel Miete zahlen, wenn er da gar nicht wohnt?

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Dein Onkel wohnt nicht in dem Haus? Warum habt Ihr nicht schon vor drei Jahren über die Ungleichverteilung gesprochen?

Von den anderen beiden Wohnungen muss es ja Mieteinnahmen geben. Habt Ihr das fifty-fifty aufgeteilt?

Wahrscheinlich fühlt sich Dein Onkel benachteiligt. Ich bin aber auch der Meinung, dass der beliebige Griff in die Hauskasse nicht die Lösung sein kann.

Selbst wenn sich Dein Onkel benachteiligt fühlt: Es gibt keinen Mietvertrag, fände ich in dem Fall auch lächerlich. Einen Modus, nach dem sich keiner benachteiligt fühlt, müsst Ihr aber finden. Da kann der Anwalt helfen (ist aber teuer), oder Ihr schafft das selbst.


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Kommentar von Shunsui
23.01.2016, 23:46

Mein onkel wohnt in einem komplett anderen Teil Deutschlands.  Er wollte das Haus von anfang an verkaufen. Ich war dagegen und deshalb hat er sich auch eigenmächtig zum Hausverwalter erklart. Er hat allerdings nie etwas gemacht und aussagen getroffen wie ist "Ist mir egal ob da Strom und Gas abgestellt werden ich wohne da ja nicht" deswegen musste ich mich immer um alles kummern

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Nein. Frag doch deine Anwalt, wozu hast du den denn? Ihr habt keinen Mietvertrag gemacht. Das Haus gehört dir zu Hälfte. Lass das doch deinen Anwalt klären.

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Kommentar von Shunsui
23.01.2016, 23:35

Er argumentiert das ganze so : 

3 Wohnungen auf 2 Personen aufgeteilt =jedem gehören 3/6. Da ich eine Wohnung bewohne steht mir nurnoch  1/6 an Einnahmen zu. Deswegen will er mir auch nichts auszahlen. Da ich die einnahmen die momentan reinkommen 50:50 geteilt habe und halt nicht wie er es gerechnet hat mit ihm stehen 1 1/2 mieteinnahmen zu und mir nur 1/2 da ich ja 1 Wohnung belege. 

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