On Vista Bank will ganz viele Sachen wissen - Wie ehrlich sollte man da antworten?

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7 Antworten

Diese Fragen werden normalerweise von jeder Bank gestellt, wenn man (online) Wertpapiergeschäfte machen will. Die Banken haften nämlich für Falschberatung.

Da online-Geschäfte in der Regel ohne Beratung ablaufen, soll damit sicher gestellt werden, dass der Kunde weiß, was er tut. Wer bisher keine Erfahrungen mit verschiedenen Wertpapierarten hat, soll diese zu seinem eigenen Schutz auch nicht ohne Beratung machen können.

Deswegen werden die Kenntnisse entsprechend eingestuft und nur die Geschäfte freigegeben, mit denen derjenige laut eigenen Angaben entsprechende Erfahrungen hat.

Damit ist der Kunde geschützt und die Bank von einer möglichen Haftung frei.

Es ist also von Vorteil, wenn man ehrlich antwortet. Wenn man keine Ahnung von bestimmten Wertpapieren hat, sollte man diese Geschäfte auch besser lassen, bzw. diese nur mit einer Beratung durchführen.

Wer falsche Angaben macht, hat zunächst mal keinen direkten Nachteil. Er darf dann eben Wertpapiergeschäfte machen von denen er (einfach gesagt), keine oder zu wenig Ahnung hat oder er darf Geschäfte machen, die risikoreicher sind als er eigentlich selbst will. Trotz anders lautender Antworten frage ich mich, wie unvernünftig müsste man dazu eigentlich sein? Den Schaden hat man im ungünstigen Fall am Ende selbst.

Ich kann jedenfalls auf keinen Fall empfehlen, sich falsch einzustufen.

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Lass es mich so ausdrücken: Wenn Du ein 500PS-Powerboot ausleihen willst, dann fragt Dich der Verleiher nach Deinem Boots-Führerschein. Wenn Du keinen hast, ist es dann von Vorteil oder von Nachteil zu behaupten, Du hättest einen?

Deine Antwort bei Onvista hat Auswirkungen darauf, welche Wertpapiere man Dich handeln lässt. Wenn Du "keine... keine..." angibst, dann wirst Du nicht ohne weiteres für den Handel mit sehr riskanten Papieren wie Optionen und Futures etc zugelassen.

Ob das jetzt ein Vorteil oder ein Nachteil ist, hängt von Deiner Sichtweise ab. Wenn Du hier falsche Angaben machst und Dich als erfahrener Anleger ausgibst, dann hat das für Dich natürlich den Vorteil, dass Du alles handeln kannst was Da so angeboten wird. Es hat natürlich aber auch den Nachteil dass Du Dich an Dinge heranmachst, die Du aufgrund mangelnder Erfahrung möglicherweise nicht beherschst und deren Risiken Du aufgrund mangelnden Wissens nicht einschätzen und Haus und Hof verlieren kannst. Und dann kannst Du nich nicht mal die Bank verklagen, da Du ja falsche Angaben gemacht hast.

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Meine Erfahrung ist, dass man sich besser erfahrener und risikobereiter einstuft, als man tatsächlich ist.

Für die Bank geht es einfach darum, nicht für dein Tun zu haften. Wenn du fehlende Erfahrung oder wenig Risikobereitschaft anzeigst, wird sie automatisch alle Geschäfte für dich sperren, die nicht dazu passen.

Das wird deine Möglichkeiten extrem einschränken.

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Kommentar von Zappzappzapp
25.06.2016, 10:44

Was gibst Du denn für Antworten?

Wenn Du für dich selbst so handelst, ist das ja Deine Sache, das musst Du selbst verantworten.

Aber anderen zu empfehlen, falsche Angaben zu machen, um mehr Risiko eingehen zu können als sie selbst eigentlich wollen und Geschäfte zu machen, von denen sie keine ausreichenden Kenntnisse haben?

Es geht im ungünstigen Fall um viel Geld was man verlieren kann!

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Eine reine Absicherung für die Bank, im Endeffekt eine Haftungsfrage.

KaterKarlo2016

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Kommentar von Schwampel
24.06.2016, 22:09

Danke.

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Kommentar von Zappzappzapp
25.06.2016, 10:33

Stimmt nicht, es ist auch zum Schutz des Kunden!

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In der Hoffnung, dass meine Antwort wenigstens von der Grammatik her dein Wohlwollen bekommt, antworte ich dir:

Die Banken sind selbstverständlich zur Einholung dieser Auskünfte verpflichtet. Und zwar zum Schutz der Anleger.Längst nicht jedes Produkt ist für weitgehend unbedarfte Kunden geeignet.

Das Erschrecken nach herben Verlusten könnte sonst gewaltig sein und andernfalls die Bank dafür zur Haftung herangezogen werden.

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Kommentar von Schwampel
24.06.2016, 22:09

ging bei der kritik an der anderen antwort weniger um die grammatik, als darum, dass sie eben meine frage nicht beantwortet.



"Welche Auswirkungen haben die Antworten, die man darauf gibt? Wäre es von Nachteil einfach ehrlich zu antworten: Keine Kenntnisse, keine Transaktionen getätigt?"


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Wenn die Bank "durch irgendwelche Umstände" erfährt, das die Angaben unzutreffend sind, könnte es durchaus Probleme geben. Also immer ehrlich bleiben. Du hast doch keinen Schaden dadurch. Hinterher ist es immer schwierig, alles wieder in Ordnung zu bringen.

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Das meiste muss laut Wertpapierhandelsgesetz gefragt werden. Stell dich also in dem Fall nicht schlauer als du tatsächlich bist.

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Kommentar von Schwampel
24.06.2016, 21:59

das "also" in deiner antwort ist leider fehl am platze, da zwischen deinen beiden sätzen überhaupt kein nachvollziehbarer kausaler oder konsekutiver zusammenhang besteht.

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