Oma will Kind und Sorgerecht haben

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17 Antworten

Da kann die Oma sich leider auf den Kopf stellen, diese haben ganz schlechte Karten im Staate Deutschland. Nur wenn der leibliche Vater damit einverstanden wäre so könnte man das übertragen. Ansonsten rein rechtlich auf dem Gerichtsweg auch ein Ding der Unmöglichkeit, es sei denn, das Kind hätte dort schon immer gelelbt und selbst wenn es so wäre, so lange ein Elternteil dagegen widerspricht. Bleibt das Kind bei einen der Elternteile.

Das ganze Larifari was das alles so an Unschönheiten so mit sich bringt, braucht man hier leider nicht durchkauen.

Die Oma bissl unterstützen, da sie die Tochter verloren hat und als letzten Strohhalm nur noch das Enkelkind in ihrer derzeitigen Lage übrigbleiben sieht.

Paar beruhigende Worte vlt. von sich aus Umgangsrecht oder Termine vereinbaren, das der Kontakt aufrecht gehalten wird. Und selbst wenn Umgangsrecht oder Termine regelmäßig gefunden würden so würde das vor einem deutschen Gericht immer noch ganz desolat für die Oma aussehen...

Selbst bei Kindeswohlgefährdung oder Gefahr in Verzug, wird das Kind eher in einer Pflegefamilie, zur Beteuung je nach Alter in eine bestimmte Einrichtung untergebracht, wenn der verbleibende elterliche Teil das nicht möchte mit der Oma. Und selbst auf dem Klageweg sehen hier die Chancen sehr marode aus...

Von daher Ruhe reinbekommen, verständnisvoll entgegen wirken, auch wenn sie sich maßlos verhält zur Zeit, dafür gibt es aber Gründe.... und selbst wenn sich über Jahre herausstellen sollte, sie wäre so vom Mensch her... Ruhe reinbekommen auch wenn das Ärger oder Juristenkram beinhaltet, da muss man leider durch.

Und in der Ruhe liegt die Kraft.

Alles Gute

Das ist nicht okay von der Oma. Dass sie das Kind gerne sehen moechte, ist verstaendlich, aber mit solchen Drohungen kommt sie nicht sehr weit. Da das Jugendamt ja derzeit noch involviert ist, solltet ihr euch dahin wenden und von dem Vorfall berichten. Auch die Oma solltet ihr darauf hinweisen, sich erst mal mit dem Jugendamt auseinander zu setzen. Macht auch eine Niederschrift, was genau passiert ist und gesagt wurde und wann genau sie bei euch war und unterschreibt dann beide (dein Freund und Du mit Datum). Man vergisst zu schnell die Einzelheiten und das koennte spaeter mal wichtig sein

Grundsaetzlich besteht schon eine Moeglichkeit fuer eine Oma, das Kind zu kriegen, das entscheidet das Jugendamt und das Gericht am Ende.

Das Jugendamt scheint aber schon ihrer Entscheidung relativ in eure Richtung getroffen zu haben, sonst waere das Kind nicht in eurer Obhut.

Der Vater des Kindes hat auch eh in der Regel die besseren Chancen, wen er der leibliche Vater ist und in geregelten Verhaeltnissen lebt und das ist bei euch ja wohl der Fall (siehe Entscheidung des Jugendamtes). Eine Oma kann sich natuerlich unter Umstaenden auch gut kuemmern, sie hat aber den Nachteil, dass sie meist schon etwas aelter ist und man bedenken muss, dass der Kleine erst 4 Jahre alt ist und daher noch mindesten 16 Jahre seine Erziehungsperson braucht und auch einige Zeit die Umstellung fuer Kind und Eltern nicht leicht sein wird. Und bei einer aelteren Person ist es halt nicht immer so gegeben, dass sie das auch alles schafft.

Von daher bleibt bei der Forderung der Oma erst mal ruhig und verweist sie an das Jugendamt. Ansonsten verhaltet euch normal, kuemmert euch um das Kind und bleibt im Kontakt mit dem Jugendamt. Das ist das Beste, was ihr machen koennt.

Da das Jugendamt ja derzeit noch involviert ist, solltet ihr euch dahin wenden und von dem Vorfall berichten.

Genau das ist erst mal das Allerwichtigste.

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Letztendlich wird das vor Gericht entschieden, aber ich denke ihre Chancen stehen schlecht.

Solange dein Freund das Kindeswohl nicht gefährdet (halte ich für sehr unwahrscheinlich) wird man das Kind kaum zur Oma geben.

Aber als Entgegenkommen würde ich sozusagen ein Besuchsrecht einräumen. Immerhin hat diese arme Frau ihre Tochter verloren.Da kann ich es verstehen, wenn sie sich dem Enkel zuwenden will.

Im Moment hat das Jugendamt noch das Sorgerecht. Und das Jugendamt wird auch beim zukuenftigen Sorgerecht ein Wort mitreden.

Was ich als sehr wichtig halte, das ist, schnellstens Kontakt mit dem Jugendamt aufzunehmen. Die muesst ihr ueber die Situation und vor allem die Aktion der Oma informieren. Das ist viel besser, als wenn SIE diejenige ist, die dort hingeht und allerhand erzaehlt.

Dein Freund kann sehr gelassen sein. Der leibliche Vater geht weit vor der Großmutter.

Die dreht wahrscheinlich am Rad, eine Tochter durch Selbstmord verliehren ist sehr traurig.

Dein Freund soll sich sicherheitshalber an einen Anwalt für Familienrecht wenden und sich beraten lassen.

Wer das Sorgerecht letztendlich bekommt, entscheidet ein Familienrichter und nicht die Oma.

  • Er 19
  • Du 16
  • sein Kind 4 Jahre
  • gemeinsames Kind 9 Monate

soll ich DAS jetzt glauben??

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@kiniro

Es ist mir relativ egal was du glaubst, wenn du es nicht glaubst brauchst du auch nicht antworten, dann Vorwürfe brauche ich NICHT!

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@Angsthase016

Ich stelle fest, dass du in meinen Augen Meinungen bzw. Verwunderung nicht von Vorwürfen unterscheiden kannst.

Vorwürfe beziehen sich nämlich direkt auf die betroffene Person und fangen in der Regel mit "Du bist doch (passendes Wort einsetzen), dass du dein Leben weg wirfst".

ICH wundere mich NUR über deine Geschichte. WO ist da der angebliche Vorwurf dir gegenüber??

Und ich antworte so viel und so lange ich lustig bin.

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Hallo,

nein, nicht wirklich. Der leibliche Vater wird erstmal bevorzugt denn er dürfte um Einiges jünger sein als die Oma und somit besser geeignet. Wenn bei euch zu Hause alles OK ist und es dem Jungen da gut geht, er ein eigenes Zimmer hat und finanziell auch alles passt bekommt die Oma das Kind nicht. Wegen der Bedrohung könnt ihr gar nichts tun, außer besser auf den Jungen aufpassen. Die Polizei kann erst tätig werden wenn was passiert ist, wegen einer Drohung machen die nix. Die Oma kann zwar das Sorgerecht beantragen aber es wird von einem Richter entschieden und die schauen natürlich erstmal das Kinder zu den Eltern kommen wenn das Umfeld stimmt.

Wenn es dem Jungen bei Euch gut geht, hat die Oma gegen den leiblichen Vater keine Chance. Ihre Drohungen würde ich dem Jugendamt mitteilen und auch im Kindergarten, wenn er da hingeht, Bescheid geben, nicht das sie ihn ohne Euer Wissen und Einverständnis von da entführt. So klingt das ja fast.

Beantrage ein Termin im Amt für Familie, für Vater und Oma. Stichwort: Mediation und Umgang. Ein Psychologe wäre unter diesen Umständen auch angebracht. Hintergrundinformationen und Ursache zum Tod der Tochter sind auch von hoher Relevanz. In der Ruhe liegt die Kraft.

Hallo Angsthase,

ich hatte mir vorhin beim Einkaufen ein paar Gedanken gemacht, ob nicht ein gemeinsames Sorgerecht von euch und der Großmutter möglich , ja sogar für alle Beteiligten die beste und fairste Lösung wäre. Da bin ich aber noch davon ausgegangen, dass sich die Oma bisher auch regelmäßig liebevoll um den Kleinen gekümmert hat.

Jetzt lese ich, dass Großmutter und Enkel sich bisher gar nicht kannten. Da frage ich mich, was da schief gelaufen ist.

Kennt denn dein Freund diese Frau noch von früher? Was schätzt er die Dame ein?

LG Octopamin

Der Vater hat also die Mutter des Kindes vor 4 Jahren zum letzten mal gesehen? Das bedeutet, der Junge hatte vorher auch keinen oder fast keinen Kontakt mit dem Vater?

Die Oma als Mutter der Mutter wahrscheinlich schon.

Das ist leider ein Gewicht in der Waagschale der Oma. Normalerweise, wenn der Junge in den letzten 4 Jahren schon eine Bindung zum Vater aufbauen konnte, hat die Oma keine Chance. Wenn sie sich in den letzten 4 Jahren aber intensiv gekümmert hat, und der Junge den Vater sozusagen nicht kannte schaut die Sache schon etwas ungünstiger aus.

Das ändert aber nichts daran, dass ihre Drohungen und ihr Verhalten so nicht in Ordnung ist. Berichtet dies auf jeden Fall dem Jugendamt und sagt im Kindergarten bescheid.

Ok ich lese gerade, wie alt ihr seid. Das ist allerdings noch ein Gewicht mehr in der Waagschale der Oma. Insgesamt schaut es jetzt eher für euch schlecht aus. Das du mit der Betreuung betraut bist (mit 16, wo das Kind durch den Tod der Mutter und die veränderten Lebensumstände traumatisiert sein wird, du hast keine Hilfe und bist eine Fremde für das Kind gewesen) finde ich ist keine gute Idee. Das Jugendamt wird hier Bedenken haben.

Wieso ist der Kleine nicht im Kindergarten?

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@FrauWinter

Die Oma hatte bis jetzt keinen Kontakt zu dem Jungen. Wir haben Hilfe von einer Familienhelferin und der Kleine geht ab Herbst in den Kindergarten, da erstens er sich erst einleben soll und zweitens wir früher gar keinen Platz bekommen hätten.

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Zunächst einmal sollte doch wohl der leibliche Vater für das Sorgerecht in Frage kommen. Wenn hier nun die Oma ebenfalls "Ansprüche" erhebt, so kann man ihren Wunsch (mehr ist das zunächst einmal nicht) wohl berücksichtigen. Aber ob ihrem Wunsch nun entsprochen wird, wird noch immer an anderer Stelle geklärt und entschieden.

normalerweise sind die leiblichen eltern die sorgeberechtigten. hier also der vater des Kindes. Die Oma kann das nicht einfach einfordern! Aber mit einem Anwalt sprechen und mit dem Jugendamt hilft sicherlich!

Das muss das Gericht entscheiden. Wobei ich glaube dass es bei eich bleiben kann :-)

Das entscheidet das Gericht.
Aber es wäre glaube ich besser wenn die Oma das Sorgerecht bekommt. Was hat dein Freund denn gemacht damit sich die Mutter seines Kindes umbringt?

Mein Freund hat die Mutter das letzte mal gesehen als er 15 war. Jetzt ist er 19! Also, er hat garantiert nichts gemacht!!

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Das entscheidet letztendlich ein Familiengericht.

Der Freund ist aber der leibliche Vater und das geht vor.

Mach das mit deinem Anwalt aus.

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