Oma! Verhalten bei Krankenbesuch?! :o

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6 Antworten

Meine Oma wohnt sogar mit im Haus.. diese Verbindung ist fast stärker als die, zu meiner mom. Und meine Uroma (wohnt auch bei mir, Uropa starb vor 2 Monaten..) ist 'vergesslich' und weiß praktisch nix mehr. Ich denk ich kann helfen.

Darmkrebs bedeutet meistens, sie hat nicht mehr lang. Mein Onkel hat es, und wird innerhalb der nächsten Monate sterben..

Du solltest dich ihr zu liebe so normal wie möglich verhalten. Rede mit ihr, begrüße sie, als hättet ihr euch jeden Tag gesehen und wärt euch so nahe, wie schon früher. Sei lieb zu ihr, tauscht euch ein bisschen aus.

Wenn sie dich komische Dinge fragt, die sie wissen müsste, antworte ihr trotzdem. So, as seie das ganz normal. Sie kann nichts dafür.. Aber ich würde ihr gegenüber NIE ernst werden, versuch die ganze zeit zu lachen, zu lächeln und Spaß mit ihr zu machen.

Wenn sie dir sagt, dass sie von da weg will, beruhige sie, und sag ihr, dass sie nichtmehr lang hier sein muss. Nur noch, bis sie wieder gesund ist, da sich das zuhause nicht so gut macht. Lenk sie ab und sag ihr, dass du für ne Weile bleibst. Nimm vielleicht ein Brettspiel mit, was sie auch kennt..

LG, und viel Glück!

DH, vielen lieben dank ♥

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@Princess4895

Kein Problem :) Falls deine Oma irgentwann auch mal dement werden sollte, musst du dir merken, dass 80% davon NICHT böse werden. Manche reagieren auch böse auf alles, können aber nix dafür.

Sei ihr also nie böse, wenn sie was komsiches fragt.

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@BlueEyes1997

Nein , ich werde ihr nie & nimmer böse sein, auch wenn sie agressiv werden wird, aber damit weiß ich mittlerweile umzugehen. Denn ich arbeite im Moment noch im Altenheim. Nur so wirkliche Erfahrungen mit etwas ausgefallenen Fragen hatte ich noch nicht :(

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@Princess4895

Muss ja nicht sein, dass es auch so kommt :) Ich weiß mittlerweile auch damit umzugehen.

Meine Uroma steht immer vor der Tür, und sagt zu mir: Erich, da sind Käfer auf dem Tisch, der Arzt muss das wegmachen"

Schlimm sowas..

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Schwer zu beschreiben wie du dich verhalten solltest, denn es gibt kein Pauschalrezept. Am Besten so natürlich sein wie du kannst. Akzeptiere die Oma mit ihrer Krankheit und mit ihrer Verwirrtheit. Wenn sie dreimal in der minute dasselbe fragt gibst du dreimal dieselbe Antwort. Du darfst ihr auch sagen das ihr gerade schon über diese Frage gesprochen habt. Vermutlich ist deiner Oma bewusst das sie vergesslich ist und Dinge durcheinander bringt. Das ist nichts Schlimmes sondern gehört jetzt zur Oma dazu.Wenn sie dich bittet sie daraus zu holen könntest du vielleicht sagen das du das verstehen kannst und ihr gern diesen Wunsch erfüllen würdest. Aber "so schnell wie möglich" dauert eben noch einige Zeit...schneller geht es eben nicht weil du ja willst das es deiner Oma so gut wie möglich geht und sie bestmöglich versorgt wird. Aufregung ist nicht gut für Herzinfarktpatienten.Wenn ihr euch so lange nicht gesehen habt gibt es doch sicherlich eine Menge worüber ihr reden könnt und was nicht mit Krankheit zu tun hat. Von Krankheit hat Oma gewiss genug gehört und wird sich sicher freuen wenn mal jemand ganz normale Dinge erzählt. Das lenkt ab und muntert auf. Wenn Themen oder Fragen kommen die dich komplett überfordern darfst du das ruhig zugeben und an deine Elter, Ärzte oder andere Menschen verweisen die vielleicht besser weiterhelfen können (weiß ja nicht wie alt du bist). Das du schon von der äusserlichen Veränderung weist ist gut.Also stell dich darauf ein und verberg dein erschrecktes Gesicht, das tut Oma nicht gut wenn sie weiß das sie dich mit ihrem Aussehen "schockt". Nimm sie so wie sie jetzt ist, akzeptiere das sie krank und verändert ist, und habt eine gute Zeit miteinander.Ich wünsche dir genügend Kraft dafür...deine Oma freut sich sicher sehr das du sie besuchst...sie hat dich bestimmt sehr lieb, so wie du sie auch...das ist am Wichtigtsten!

Du solltest dich so normal und unbefangen wie möglich mit deiner Oma unterhalten, wie du es sonst wahrscheinlich auch getan hast. Außergewöhnliche Fragen? Hm, kommt darauf an, was sie fragt. Da kann man so als Außenstehende(r) schlecht einen Rat geben. Wenn sie sagt, du sollst sie da rausholen, würde ich ihr antworten, sie solle erstmal richtig gesund werden bzw. sich erst einmal richtig erholen, und die Ärzte/Schwestern würden gut auf sie aufpassen. Ich würde mir auf keinen Fall anmerken lassen, daß du weißt, wie es wirklich um sie steht - wg. dem Krebs z.B. meine ich. Ja, daß das schwer vorzustellen ist, wenn sie i.wann nicht mehr da ist, kann ich mir gut denken. Würde mir ebenso gehen. Aber darüber solltest du jetzt (noch) nicht nachgrübeln, sondern erstmal das Wiedersehen mit deiner Oma - den Umständen nach - so gut wie möglich genießen.

Das kann sehr hart werden. Meine Oma war überhaupt nicht zurechtgemacht, hat sonderbare Sachen erzählt und war aggressiv . Man mag nicht glauben, was Medikamente alles anrichten können - das muss gar nicht von der eigentlichen Erkrankung kommen! Wenn sie unbedingt raus will, dann holt sie doch raus. Überstandenes Krankenhaus heißt noch lange nicht, dass man als Gesunder entlassen wird. Vielleicht muss sie sowieso ins Pflegeheim. Da müsste man mal die Ärzte befragen, in welchem Zustand sie das Krankenhaus verlassen wird.

Ansonsten: Bloß keine Diskussionen. Das stresst Dich und Deine Oma. Immer schön Ja sagen und Oma in ihrer Gedankenwelt lassen.

bekomme ich denn da als Enkelin ( 17 Jahre ) Auskunft?

Lieben dank für die Antwort.

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@Princess4895

Ich würde an Deiner Stelle erstmal mit Deinen Eltern sprechen. Vielleicht haben sich die Ärzte schon dazu geäußert. Die haben bestimmt keine Lust, alles doppelt und dreifach zu erklären;)

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Es tut mir Leid für Deine Oma und Dich. Es wird keine leichte Situation sein, wenn Du bei ihr bist. Mit verwirrten Menschen sollte man keinesfalls streiten, auch wenn man etwas, was sie äußern, 100% besser weiß. Es macht sie bloß unnötig unglücklich. Höre ihr zu, halte ihr die Hand. Wenn sie meint, Du sollst sie herausholen, versuche sie damit zu trösten, dass man ihr dort, wo sie ist, am besten helfen kann. Du wirst Dich leider trotzdem hilfslos fühlen. Das geht jedem so, vor allem, weil man nicht weiß, wie sich die Krankheit entwickeln wird und weil man Wünsche der Kranken nicht erfüllen kann. Ich wünsche Dir Kraft und Geduld mit der Situation.

Ich versuche alles so gut wie möglich zu machen.. Danke für deine Antwort ♥

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Mach dir gar nicht so viele Gedanken im Voraus, es kommt dann immer doch ganz anders, als man sich das vorgestellt hat ;)

Du musst dich nicht anders verhalten als du es gegenüber deiner Oma immer getan hast. Sie wird sich freuen, dich zu sehen, und das ist die Hauptsache.

Danke für die Antwort. ♥

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