Oma mit Demenz pflegen - was beachten bei Sturheit?

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4 Antworten

Hallo NIs_mariie,

wow ich finde auch dass ihr für eure Arbeit Respekt verdient hat. Eure Oma kann froh sein, dass Sie euch hat und ich hoffe, dass ihr damit klarkommt, aber Demenz ist kein einfaches Thema.

Ich würde euch aber auch empfehlen, dass ihr dringend die Pflegestufe beantragt, damit ihr euch finanziell erstmal keine Sorgen mehr machen müsst. Dann würde ich auch sagen, dass eine Fortbildung sinnvoll wäre, damit ihr lernt, wie man mit solchen Patienten umgeht und ihr die Reaktion eurer Oma besser verstehen könnt.

Ich bin auch seit Jahren in der Pflege tätig und kann nur sagen, dass das wirklich ein harter Job ist und man sich mit vielen Situationen auseinander setzen muss, die nicht im Lehrbuch stehen. 

Falls ich euch sonst noch irgendwie weiterhelfen kann, könnt ihr euch gerne melden.

Ich drück euch die Daumen, dass ihr das hinbekommt. Auch für eure jetzige Leistung könnt ihr schon stolz auf euch sein. Macht weiter so!

Viele Grüße,

Carceses

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Hallo nismariie,

allem voran musst Du mal (oder hast hoffentlich schon) eine Pflegestufe für Deine Oma beantragen, damit das finanzielle einigermaßen abgedeckt ist.

Dann würden wir empfehlen nach einer finaziellen Unterstützung für eine Weiterbildung zum Thema Pflege in der Demenz zu beantragen. Hier wird Dir (Euch) dann vermittelt, wie ihr mit den einzelnen Situationen umgehen solt. Wir glauben, daß dies sehr wichtig ist, wenn man alten Menschen mit Demenz richtig helfen will.

Alles zur Beantragung der Pfelgestufen findet ihr hier:

http://www.pflege-abc.info/pflege-abc/artikel/pflegestufe_beantragen.html

Für die Auswahl der Weiterbildung (aber zuerst Zuschüsse beantragen) in der Demenz könnt ihr unser Vergleichsportal kostenlos nutzen:

https://www.fortbildung24.com/demenz-pflege-weiterbildung/suchergebnisse.html

Wir würden in jedem Fall zu einem professionellen Seminar raten, da ihr hier auch Leute trefft, die das gleiche Problem haben und euch sagen können, was noch alles auf euch zukommt (Erfahrungsaustausch).

Grundsätzlich noch:

Dass ihr das für die Großmutter in so jungen Jahren macht, verdient den höchsten Respekt.

Viel Erfolg und alles Gute

Serviceteam FORTBILDUNG24

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Validieren ist da wichtig. Ihr auch zeit lassen, sie nicht überfordern und eben sich auf ihre Ebene begeben. Demenzerkrankte kommunizieren häufig auf der Gefühlslebene je nachdem wie stark dement jemand ist. Demenzkranke haben eben oft einen "dickschädel" und möchten Ihren Willen durchsetzen. Sie erkennen gewisse Situationen nicht mehr (zb die szolpergefahr durch die teppische). Auch Informationen können demenzkranke nicht mehr verarbeiten, da die gehirnzellen die dafür zuständig sind immer mehr absterben. Es ist wichtig auf die Gefühle der Person einzugehen. Und egal was Sie sagt, nicht widersprechen. Man kann das Gespräch, wenn es zu einem Streit kommt, in eine andere Richtung lenken (demenzkranke kann man leicht ablenken oder eben das Gespräch mit Ihnen umlenken) dazu gehört viel Übung. Verallem wird sie nicht verstehen das sie Hilfe braucht, da viele Menschen im Alter noch selbstständig sein wollen. Diese Problematik solltest du mit jemandem ausdiskutieren und Lösungsmöglichkeiten erwägen. Da können professionelle pflegekräfte helfen. Und nicht vergessen : eine Betreuung für die Oma beantragen. Kann man beim Gericht machen.

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