Oma hat Depressionen, wie kann ich ihr helfen?

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2 Antworten

Hey,
es tut mir sehr Leid, was du da erzählst, und ich finde es ganz toll, dass du deiner Oma helfen möchtest!

Leider wird es da nicht so ganz viel geben. Wenn sie schon seit 15 Jahren depressiv ist und dagegen Medikamente nehmen muss, sind deine Möglichkeiten sehr beschränkt. Es geht ja nicht nur darum, dass sie nicht allein sein sollte oder Ermutigung oder Trost braucht. Wenn das helfen würde, hätte es das ganz zu Anfang schon getan.

Es ist sehr schwer, jemanden leiden zu sehen, den man liebhat. Man fühlt sich so schrecklich hilflos, wenn man das nicht ändern kann, weil es sonst ja nicht nur dem Anderen besser ginge, sondern auch einem selbst.
Es ist sehr schwer auszuhalten, dass man nicht viel tun kann.

Was du aber tatsächlich tun kannst, ist, deiner Oma zu zeigen, dass du sie lieb hast. Dass du verstehst, was mit ihr los ist, dass sie das offen vor dir zeigen kann, ohne Sorge haben zu müssen, dass sie dir damit auf die Nerven geht oder du dich ihretwegen schämst. Denn es ist für Menschen mit Depressionen sehr belastend zu sehen, wie sie ihre Umwelt leiden lassen.

Also sei verständnisvoll und lieb zu ihr. Vielleicht fällt dir mal eine Überraschung für sie ein oder du schreibst ihr mal, damit sie von dir etwas zu lesen hat.

Und du solltest mit jemandem darüber sprechen! Geht das mit deinen Eltern oder einem Geschwister? Vielleicht einem Freund oder einer Freundin? Auch du leidest und bist traurig, auch du brauchst ein bisschen Unterstützung. Und in der Familie kann es helfen zu sehen, dass alle sich dieselben Sorgen machen und sich dasselbe für deine Oma wünschen.

Viel Glück und viel Kraft wünsche ich dir!

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Indem du sie  besuchst, so oft das geht!

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