Oma als Kinderbetreuung mit ALG1

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Super Idee ... wirklich.

Wieso sollte das Jugendamt oder die Krankenkasse irgendwen bezahlen, dafür, dass er sich um deine Kinder kümmert?

Wenn zeitweiliger Hilfebedarf aus Krankheitsgründen besteht, dann kann man eine Haushaltshilfe bei der KK beantragen und abrechnen lassen.

Das Jugendamt bezahlt eine Familienhilfe, wenn Eltern mit der Versorgung und Erziehung ihrer Kinder überfordert sind und das Kindeswohl gefährdet ist.

Von beiden Situationen seid ihr ja wohl weit weg. Und Überforderung ist etwas ganz anderes als zeitweilige Überlastung oder schlechtes Zeitmanagement.

Und was meinst du, wie Mütter das hinbekommen, die mehrere Kinder jeden Morgen irgendwo hinzubringen haben, bevor sie zur Arbeit gehen?
Geht alles - alles eine Frage der Organisation.
Warum nimmt deine Frau die Zwillinge nicht mit, wenn sie die Große in den Kindergarten bringt?
Wird ja nicht am anderen Ende des Ortes sein.

Wer sich für Kinder entscheidet, muss auch die Betreuung und Versorgung der Kinder sicherstellen können.

Wenn nicht, dann beschäftigt man jemanden und bezahlt denjenigen dafür.
Wohlgemerkt - bezahlt ihn selbst und lässt ihn nicht vom Staat bezahlen.

Du kannst Oma natürlich als Minijobberin anmelden. Dann musst du auch nachweisen, dass du Oma bezahlst dafür.

Natürlich wird das "Gehalt", was Oma von dir bezahlt bekäme, auf ihre Leistungen angerechnet. (Bei ALG 1 alles, was 165 € übersteigt.)

Und spätestens, wenn das ALG1 ausläuft und Oma vielleicht ALG II beantragen muss, spätestens dann wird (in dem Fall) das JC ihr erst recht auf die Pelle rücken, dass sie sich einen Job suchen soll, von dem sie auch leben kann. 

Denn ALG II wird aus dem Steueraufkommen bezahlt, das sollten die bekommen, die es wirklich benötigen. 

Aber Oma aus dem Staatssäckel bezahlen zu lassen, und gleichzeitig zur Betreuung eurer Kinder anzustellen, finde ich schon, so als Idee, ganz schön dreist.

Und bevor du - oder jemand anderes - mir jetzt vorhältst, keine Ahnung zu haben vom Alltag mit Kindern ... ich habe meine Kids allein großgezogen nach der Scheidung, da waren sie 6 und 8. Und der größere hat eine Behinderung, brauchte eine besondere Schule usw. Und ich habe Vollzeit gearbeitet.

Das muss man nicht unbedingt nachmachen, wünsche ich auch niemandem, ist schon ziemlich stressig ... aber ich weiß, es ist machbar.

Und eure Situation ist es auch - lasst euch was einfallen oder bezahlt halt jemanden, wie andere auch.

In meinen Augen besteht nur eine Möglichkeit, die Anmeldung der Oma als Minijobberin.

Hierbei ist aus Eurer Sicht folgendes zu beachten:

https://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/03_mj_in_privathaushalten/node.html

...und aus Sicht der Oma sind diese Punkte wichtig:

https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/dienststellen/rdnrw/duisburg/Agentur/Presse/Presseinformationen/Detail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI637225

Außerdem sollte sich die Oma in einem Erwerbslosenzentrum zeigen lassen, was sie unternehmen muss, um die sog. Eigenbemühungen nachzuweisen. Vermutlich schreibt sie keine Bewerbungen. Das Recht auf Faulheit will erkämpft sein.


Ich weiß nur, dass IHR die Oma für die Kinderbetreuung bezahlen könnt, und das dann steuerlich absetzen (bis zu 6000 EUR jährlich).

Dass eine Oma für die Betreuuung ihrer Enkelkinder vom Staat Geld bekäme, wäre mir neu... (evtl. das Kindergeld)...

Wenn sie tatsächlich Hartz 4 bezieht (ist nicht eindeutig angegeben), würden solche Einkünfte angerechet.


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