Oma als Kinderbetreuung mit ALG1

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8 Antworten

Super Idee ... wirklich.

Wieso sollte das Jugendamt oder die Krankenkasse irgendwen bezahlen, dafür, dass er sich um deine Kinder kümmert?

Wenn zeitweiliger Hilfebedarf aus Krankheitsgründen besteht, dann kann man eine Haushaltshilfe bei der KK beantragen und abrechnen lassen.

Das Jugendamt bezahlt eine Familienhilfe, wenn Eltern mit der Versorgung und Erziehung ihrer Kinder überfordert sind und das Kindeswohl gefährdet ist.

Von beiden Situationen seid ihr ja wohl weit weg. Und Überforderung ist etwas ganz anderes als zeitweilige Überlastung oder schlechtes Zeitmanagement.

Und was meinst du, wie Mütter das hinbekommen, die mehrere Kinder jeden Morgen irgendwo hinzubringen haben, bevor sie zur Arbeit gehen?
Geht alles - alles eine Frage der Organisation.
Warum nimmt deine Frau die Zwillinge nicht mit, wenn sie die Große in den Kindergarten bringt?
Wird ja nicht am anderen Ende des Ortes sein.

Wer sich für Kinder entscheidet, muss auch die Betreuung und Versorgung der Kinder sicherstellen können.

Wenn nicht, dann beschäftigt man jemanden und bezahlt denjenigen dafür.
Wohlgemerkt - bezahlt ihn selbst und lässt ihn nicht vom Staat bezahlen.

Du kannst Oma natürlich als Minijobberin anmelden. Dann musst du auch nachweisen, dass du Oma bezahlst dafür.

Natürlich wird das "Gehalt", was Oma von dir bezahlt bekäme, auf ihre Leistungen angerechnet. (Bei ALG 1 alles, was 165 € übersteigt.)

Und spätestens, wenn das ALG1 ausläuft und Oma vielleicht ALG II beantragen muss, spätestens dann wird (in dem Fall) das JC ihr erst recht auf die Pelle rücken, dass sie sich einen Job suchen soll, von dem sie auch leben kann. 

Denn ALG II wird aus dem Steueraufkommen bezahlt, das sollten die bekommen, die es wirklich benötigen. 

Aber Oma aus dem Staatssäckel bezahlen zu lassen, und gleichzeitig zur Betreuung eurer Kinder anzustellen, finde ich schon, so als Idee, ganz schön dreist.

Und bevor du - oder jemand anderes - mir jetzt vorhältst, keine Ahnung zu haben vom Alltag mit Kindern ... ich habe meine Kids allein großgezogen nach der Scheidung, da waren sie 6 und 8. Und der größere hat eine Behinderung, brauchte eine besondere Schule usw. Und ich habe Vollzeit gearbeitet.

Das muss man nicht unbedingt nachmachen, wünsche ich auch niemandem, ist schon ziemlich stressig ... aber ich weiß, es ist machbar.

Und eure Situation ist es auch - lasst euch was einfallen oder bezahlt halt jemanden, wie andere auch.

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Sorry, aber Du hast eigentümliche Vorstellungen.

Warum sollte Dir die Krankenkasse oder das Jugendamt jemanden für die Betreuung deiner Tochter bzw. Zwillinge bezahlen?

Du bekommst Zuschüsse für den Kindergartenplatz, aber mehr sicherlich nicht. Selbst, wenn Du eine Haushaltshilfe "beanspruchen" dürftest, würde die KK nicht einfach die Kosten übernehmen, wenn die Oma diese Aufgabe übernehmen würde. Sicherlich ist die Betreuung von drei Kleinkindern anstrengend, aber kein Anlass dafür staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Ja und das JC hat Recht der Oma auf die Pelle zu rücken. Wer arbeitslos ist, muß alles dafür tun um diesen "Zustand" zu beenden. Aber bestimmt nicht damit die Kosten lediglich von A nach B zu verschieben.

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Entweder bekommt die Oma AlG 1 oder AlG 2 (landläufig auch Hartz 4 genannt).

Der Staat bezahlt nur für die Kinderbetreuung, wenn diese in fremde Hände gegeben werden.
Sich selbst um die Kinder kümmern ist halt kaum bis nichts wert.

Außerdem ist ein Kind in den Kindergarten bringen keine nennenswerte Tätigkeit für mich.

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Ich weiß nur, dass IHR die Oma für die Kinderbetreuung bezahlen könnt, und das dann steuerlich absetzen (bis zu 6000 EUR jährlich).

Dass eine Oma für die Betreuuung ihrer Enkelkinder vom Staat Geld bekäme, wäre mir neu... (evtl. das Kindergeld)...

Wenn sie tatsächlich Hartz 4 bezieht (ist nicht eindeutig angegeben), würden solche Einkünfte angerechet.


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In meinen Augen besteht nur eine Möglichkeit, die Anmeldung der Oma als Minijobberin.

Hierbei ist aus Eurer Sicht folgendes zu beachten:

https://www.minijob-zentrale.de/DE/0\_Home/03\_mj\_in\_privathaushalten/node.html

...und aus Sicht der Oma sind diese Punkte wichtig:

https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/dienststellen/rdnrw/duisburg/Agentur/Presse/Presseinformationen/Detail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI637225

Außerdem sollte sich die Oma in einem Erwerbslosenzentrum zeigen lassen, was sie unternehmen muss, um die sog. Eigenbemühungen nachzuweisen. Vermutlich schreibt sie keine Bewerbungen. Das Recht auf Faulheit will erkämpft sein.


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warum sollte vater staat bezahlen wenn die oma auf eure kinder aufpasst?  deine frau bekommt elterngeld also ist sie doch zur betreuung der kinder zu hause. wie ihr das dann regelt mit kiga etc. ist ganz alleine eure sache. wie regeln das andere leute mit mehreren kindern?

und ja, es ist vollkommen normal, dass das amt der oma "auf die pelle rückt" damit sie wieder einen job findet und ihr leben selber finanzieren kann.

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Die Oma muß ja erstmal eine Arbeit bekommen. Solange habt ihr Zeit eine andere Lösung zu finden. Ev kann jemand von den anderen Müttern das Kind mit in den Kindergarten nehmen und zurückbringen. lg

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Alg 1 ist ja nicht Hartz IV ,  was ist denn nun richtig an deiner Frage?

und der Staat zahlt keine Familienangehörigen als Kinderbetreuer

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