Oldtimerkarosserie verzinnen?

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2 Antworten

verzinnen ist wie beim verzinken eine Schutzschicht. Allerdings muß man bedenken, daß z.B ein verzinktes Geländer ohne weitere Schutzmaßnahmen direkter Witterung ausgesetzt ist. Hier lößt sich die Zinkschicht langsam aber sicher auf. 

Verzinnen von Unebenheiten, Schweißnähten.... wird ja nicht offen gelassen sondern noch grundiert und lackiert. Somit ist der Zutritt von Wasser und Luftsauerstoff unterbunden.

Polyesterspachtel hat, ähnlich wie Bremsflüssigkeit den Nachteil, daß sie Wasser anzieht. Wird die z.B auf blankes Blech aufgetragen, wird das definitiv rosten und die Spachtelmasse abplatzen lassen.

Verzinnen ist das gleiche wie löten. Da platzt nichts ab. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit! Wird nicht von Innen eine entsprechende Hohlraum-Konservierung aufgetragen, kann sich hier durch Luftaustausch auch Kondenswasser "einschleichen" und von innen heraus Rost verursachen.

Übrigens sieht man Det bei "Grip, Das Motormagazin"  gerne mal mit seinem Magnet oder andere auch mit einem Lackstärkemesser prüfen, ob gespachtelt wurde. Nun, ein Magnet hält nicht auf Zinn.... Aber den Lackstärke-Messer kann man so "veräppeln"

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Da kann ich nur sagen, dass früher, als es noch keinen Spachtel gab, außer vlt. "Prestolith", alles was auszubeulen war (hauptsächlich Kotflügel) verzinnt, wurde. Über das Langzeitverhalten kann ich allerdings nichts sagen.

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Kommentar von syncopcgda
30.10.2016, 16:41

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass da was rosten soll, da ja kein Sauerstoff drankommt, weil die Verzinnung dicht ist und bleibt, im Gegensatz zum Spachtel, bei dem sich nach einiger Zeit Risse bilden können, die bis aufs Blech durchgehen.

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