Ola Community, was ist erforderlich, damit man im Deutschunterricht gut abschneidet?

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3 Antworten

In den oberen Klassen kommt es sehr drauf an, dass man gut Analysieren, Interpretieren und Argumentieren zu kann.

Du musst nicht die gleiche Meinung haben wie der Lehrer, sondern es geht darum dass du sie mit richtigen Argumenten überzeugend rüberbringen kannst. Dann gibt man dir auch eine gute Note, wenn deine Meinung eine andere ist, als die der korrigierenden Lehrkraft.

Für Deutsch kann man eigentlich schlecht lernen, aber eine 3 finde ich jetzt auch nicht schlecht.

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Kommentar von Dedulin
12.02.2016, 16:35

Und diese Fähigkeiten erhält man wahrscheinlich durch regelmäßiges Üben, richtig?

Kommt es dabei auch darauf an, was für Texte ich schreibe? Oder sollte ich nur versuchen, meine Gedankengänge auf Papier zu bringen (Für alle (zumindest die meisten) klar verständlich) ?

Ich bedanke mich für deine Antwort!

-Dedulin

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Im Abitur musst du mit deinen Interpretationen, oder deiner Meinung den geschmack des Lehrers treffen. Ansonsten solltest du gut formulieren können und Gedichte und Texte so interpretieren wie es auch die Experten getan haben, ob du das nun anders siehst spielt leider keine Rolle.

Mach dich nicht verrückt viele sind schlecht in Deutsch, aber wenn du nicht gerade Germanistik studieren willst und auch nicht gerade auf einer 6 stehst, dann lebe einfach damit.

Ich hatte auch immer eine solide 4 im Abitur und wirklich geschadet hat es mir nicht.

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Kommentar von Dedulin
12.02.2016, 15:51

Also liegt es daran, ob ich den Geschmack des Lehrers treffe?

Es kommt auf die subjektive Meinung dessen an, ohne, dass ich etwas daran ändern könnte?

Das ist zugegebener Maßen sehr motivierend! =D

-Dedulin

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Kernlehrpläne, in denen die für eine Leistungsbewertung relevanten Kriterien wie Aufgaben & Ziele, Anforderungen, Kompetenzen und Aufgabentypen beschrieben werden, gibt es für jedes Bundesland auf sog. Bildungsservern, hier beispielhaft für die Lernziele Ende Sekundarstufe I im Land NRW:

http://www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/lehrplannavigator-s-i/gymnasium-g8/deutsch-g8/kernlehrplan-deutsch/

Dass hier erheblicher Interpretationsspielraum besteht, müsste Dir eigentlich klar sein. Wenn ich mit dem hermeutischen Operationsbesteck an Deine Frageformulierung herangehe, fallen eine gewisse Larmoyanz, fehlende Selbstreflexion und andere Elemente auf, die leider immer wieder bestätigen: "Die Botschaft bestimmt der Empfänger". Hier die Gratwanderung zwischen Deinem Text und "Was sind die Kriterien für die Leistungsbeurteilung im Fach Deutsch für 10.Klässler in Baden-Württemberg?" zu schaffen, macht den Unterschied zwischen 1 und 2 aus.

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Kommentar von Dedulin
12.02.2016, 16:48

Erstmals Dankeschön für deine Antwort.

Ich habe mir die verlinkte Website zwar nicht ganz durgelesen, aber einige Texte bereits überflogen. (Es scheint  ganz sinnvoll!)

Ich denke: Du hast mir mit deiner Antwort an sich schon verdeutlicht, wieso ich so schlecht stehe:

Scheinbar sind das, was ich denke ("Die Botschaft" wie du es nanntest), und das, was du, als Empfänger, verstehst, zwei unterschiedliche Paar Schuhe.

Tatsächlich würde ich den Begriff "Larmoyanz" nicht mit mir in Verbindung setzten.
Aber da du diesen Eindruck hattest, würde es mich interessieren, was dich zu dieser Schlussfolgerung geführt hat.

"Die Botschaft bestimmt der Empfänger"

Abstrakt betrachtet hast du recht. Dennoch gibt dir die Botschaft bestimmte Grenzen, die es zu erkennen gilt.
Wahrscheinlich fehlen mir die Kompetenzen auf diesem Gebiet.

Da du aber scheinbar bewanderter auf diesem Terrain bist, könntest du mir sicherlich schreiben, wie ich diese erkenne.

LG Dedulin


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