Ohne Zuchtpapiere - ist das ein professioneller Hundezüchter?

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12 Antworten

Das ist entweder jemand, der aus Spass mal einen Wurf haben wollte, ohne einem Verband beizutreten, was selten, aber gelegentlich vorkommt. In dem Fall muss man die Situation vor Ort besichtigen und sich die Elterntiere zeigen lassen bzw. sehr sorgfältig überprüfen, ob die Geschichte auch stimmt. Reinrassigkeit ist da aber keinesfalls garantiert. Solche Leute haben aber praktisch nie eine Webseite, weil es sich dafür ganz einfach nicht lohnt.

Das könnte genauso eine getarnte Vertriebsstelle der osteuropäischen Hundemafia sein, die inzwischen auch gemerkt haben, dass sie sich besser tarnen müssen. Eine sehr beliebte Tarnung wäre eine Geschichte wie oben. Außerdem haben die gelernt, dass sie nicht zu billig sein dürfen und eine gute Ausrede für fehlende Papiere brauchen. Lange Zeit haben die nur 200 bs 300 Euronen für ihre kaputten Hunde verlangt und weil das irgendwann auffiel, haben sie deutlich die Preise erhöht.

Was da an Papieren angeboten wird ist völlig wertlos. Einen "Liebhaber- Abstammungsnachweis" ohne Abdeckung durch ein offizielles Zuchtbuch kann jeder selber frei nach Fantasie erstellen. Das ist noch nicht einmal Urkundenfälschung. Das gabs bei der Hundemafia schon immer. Eine Gesundheitsgarantie ist völlig wertlos, solange du keine Kostenübernahme für Tierarztrechnungen für die ersten paar Monate erhälst. Und einen offiziellen Impfausweis und korrekt durchgeführte Impfungen und Tierarztuntersuchungen scheint es auch nicht zu geben, was ebenfalls typisch für die Hundemafia ist, denn das würde Geld kosten.

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Habe mir jetzt auch mal die HP angeguckt und da würde ich nicht sofort auf Hundemafia oder Vermehrer tippen.

Die "geben damit an", dass sie genau das nicht machen, wodurch sich die Hundemafia auszeichnet, nämlich auf die ganzen Impfungen etc. zu verzichten. Was ebenfalls dagegen spricht, dass ie nur eine Rasse anbieten und was vor allem dagegen spricht, dass sie zur Zeit keine Welpen abgeben. Das könnte der Hundemafia eigentlich nicht passieren und die haben meistens auch mehrere Rassen im Angebot.

Die ganzen Bilder sprechen ebenfalls für eine Hausuafzucht in der Familie.

Es gäbe hier also noch eine weitere Möglichkeit, aber auch das ist nur eine Schätzung aus der Entfernung:
Die haben eine Hobbyzucht mit ihren eigenen Hunden, um die eigenen Hundekosten zu decken und vielleicht auch ein bischen davon übrig zu haben, sozusagen als Taschengeld. Viele Züchter sind aus verschiedenen Gründen auch nicht bereit in den VdH einzutreten. Wir haben uns damals ebenfalls geweigert, in  den VdH einzutreten, wobei da der Hauptgrund war, dass wir mit den Rassestandards des VdH für Collies überhaupt nicht einverstanden waren. Oft sind die Rassenstandards dort so definiert, dass die Hunde der Führungsspitze diese am besten erfüllen und nicht so, wie es den Hunden am besten tut. Als Beispiel für ich den deutschen Schäferhund an, der im VdH möglichst flach hinten gezüchtet werden muss, was für die Hunde aber eine Qual ist.
Da gibts dann zwei Möglichkeiten: entweder man tritt einem anderen Zuchtverband bei, was wir gemacht haben. Das war bei uns der Nordwestdeutsche Rassehundenverband.
Oder man verzichtet ganz auf einen Verband, hat dann aber den Nachteil, sozusagen nur "Liebhaberpapiere" zu bekommen. Das muss aber nicht gleich bedeuten, dass die Hunde nichts taugen.

700,- wären für einen Hund, der gut aufgezogen wurde und auch gesundheitlich optimal betreut wurde, was die auf ihrer HP ja versprechen, ein durchaus angemessener Preis und relativ günstig gegenüber den Preisen von Profizüchtern. Will man nicht selber auf Ausstellungen oder züchten, kann das durchaus eine Alternative sein.

Jetzt kommts halt darauf an, ob die Geschichte stimmt oder nicht. Das wäre gegebenefalls deine Aufgabe, das festzustellen. Du könntest z.B. anrufen und fragen, wann es die nächsten Welpen gibt und ob du den Wurf vor der Abgabe schon mal besichtigen könntest. Da musst du dir dann ein eigenes Bild machen, wie der Wurf aufgezogen wird und ob die Elterntiere tatsächlich mit im Haus leben.

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Ich habe keine Ahnung, was ein "Liebhaber- Abstammungsnachweis" sein soll. Normalerweise bekommt man zumindest die Ahnentafel, die ja der Abstammungsnachweis ist, ausgehändigt. In dieser werden auch offensichtliche zuchtausschließende Fehler (z.B. Knickruten) eingetragen. Ob der Hund eine Zuchtzulassung bekommen würde, kann man in dem Alter noch gar nicht sagen. 

Die Homepage sieht zwar auf den ersten Blick ganz nett aus, ist aber absolut nichtssagend. Ich finde z.B. keine genauen Angaben zu den Hündinnen. Oder zu der Anzahl der Würfe. Und auch nicht zu den gesundheitlichen Untersuchungen oder Ausstellungserfolgen der Elterntiere. Auch finde ich keine Angaben zum Dachverband. Ich würde die Finger davon lassen! 

Auch der Preis ist für einen Rassehund sehr niedrig. Ein Welpe mit VDH-/FCI-Papieren kostet ca. 1.000 - 1.500€. Ein guter Züchter kann auch erklären, wie diese Kosten entstehen. 

VDH- Züchter findest du hier: www.vdh.de/welpen/zuechter?id=314

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Hier könntest du dir z.B. auch die Frage stellen für was du da 700 Euro zahlen sollst. Welche Ausgaben hat denn der angebliche Züchter? Keinen Mitgliedsbeitrag, keine Papiere, keine Untersuchungen, keine Ausstellungen, keine Decktaxe,.... etc. 

All das was seriöse VDH Züchter zahlen müssen. Dieser Welpe dürfte theoretisch nicht mal 50 Euro kosten. Denn Zucht hat in der Regel nichts mit Geld verdienen zu tun. Von daher rate ich dir dringend ab, diesen überteuerten Welpen zu kaufen und die Machenschaften dieser Leute zu unterstützen. Am Ende legst du vielleicht noch mal 1000 Euri drauf an Tierarztkosten. Dann kannst du auch gleich einen seriösen Züchter aufsuchen. 

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Kommentar von marla80
14.07.2017, 21:55

wenn 1.000€ da mal reichen

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es kann durchaus sein, schau dir den Züchter doch einfach persönlich an, und wenn er bereitwillig deine Fragen beantwortet und du dir den Wurf und deren Lebensumstände ansehen kannst, ist das schon die Halbe Miete. Wenn die Welpen nun auch noch sauber un d gepflegt wirken und die Wurfkiste auch hygenisch in Ordnung ist, dann hast du schon die Miete drin. Also vereinbare einen Termin und fahr hin.

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hunde sollte man nur von züchtern kaufen, die auch zuchtpapiere vorweisen können. es gibt wegen den enormen verdienstmöglichkeiten zu viele schwarze schafe, die sich mit hunden aus ost-europäischen zucht-fabriken, in denen tiere unter unwürdigen bedingungen gehalten werden, versorgen.

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Ohne Zuchtpapiere, mit Liebhaber- Abstammungsnachweis

was soll denn ein Liebhaber- Abstammungsnachweis sein? 

kann ja nur etwas selbst gebasteltes sein!

schick doch mal den Link zur Webseite, dann gucken wir mal.

wenn nicht vom Zuchtverband ausgestellt, ist das eine unseriöse Sache. 

KEIN seriöser Züchter verkauft Hunde mit Liebhaberpapieren, sondern mit anerkannten Zuchtpapieren!

700 EUR sind Wucher für einen Vermehrerhund!

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Ein Züchter, der nicht in einem Zuchtverein eingetragen ist und demnach auch keine Zuchtpapiere anbieten kann, ist GAR KEIN Züchter, sondern ein Tiervermehrer. Was du da bereit bist zu zahlen, ist dir selber überlassen. Ich würde von solchen Leuten die Finger lassen!

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Kommentar von NuzzKuchen
14.07.2017, 18:46

Falsch! Laut Defintion: Ist ein Züchter eine Person, die Tiere oder Pflanzen züchtet. Ob legal oder illegal ist irrelevant!

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Finger weg von solchen Käufen.

Der Preis ist nicht entscheidend, sondern wo die Tiere aufwachsen. Mit Familienanschluss im Haus usw. Man sollte auch die Zuchteltern sehen wenn es geht sogar die Großeltern.

  • von einem Tierarzt untersucht und geimpft,
  • mit einem Chip nach ISO-Norm gekennzeichnet,
  • nur  mit  ihrem  persönlichen  EU-Heimtierausweises  (blau)  an  seinen  Neubesitzer übergeben,
  • mit dem Ergebnis-Protokoll der Wurfabnahme erst ab der 12. Woche übergeben

http://www.malteser-annsarahs.de/vorkauf.htm

http://www.vdh.de/welpen/zuechter?rfi=1&id=314

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Also: ein professioneller Züchter ist das nicht, dir von VDH-VK zugelassenen und eingetragenen Züchter findeswt du hier: http://www.kleinhunde.de/zuechter.html.

Für einen wirkklichb reinrassigen Malteser ist das eherv günstig, aber wer weiß, woher dieser Hund kommt...

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Das sind typische Inserate der Welpenmafia! Also: nein nein und nochmals nein! Rassehunde kauft man über den VDH!

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Warum adoptierst du kennen Hund aus dem Tierheim?! Die sind übervoll, gerade jetzt in den Ferien...ich würde weder zum Vermehrer, aber auch nicht tun Züchter gehen...immer aus dem Tierschutz oder Tierheim...

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Kommentar von LukaUndShiba
14.07.2017, 19:07

Es ist nichts verkehrt an einem Rassehund von einem seriösen Züchter.

Der hat das Zuhause genau so sehr verdient wie jeder TH Hund. 

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Kommentar von marla80
14.07.2017, 21:53

die Nachfrage bestimmt das Angebot...und gerade nitro den Billigwelpen...außerdem kannst du selbst beim Züchter sehr kranke Tiere bekommen...selbst beim VHD Züchter...da werden die TÄ geschmiert etc....alles schon in meinem nahen Umfeld erlebt...so lange es Leute gibt, Future Billigwelpen kaufen, werden sie produziert...

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Kommentar von marla80
15.07.2017, 01:03

Naja, fragt sich wer hier keine Ahnung hat😂

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