Ohne Religion wäre die Welt viel besser?

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Das Ergebnis besteht aus 18 Abstimmungen

Religion beibehalten 55%
Religion beibehalten aber mit Änderungen 22%
Religion verbieten 22%

23 Antworten

Religion beibehalten

Ich denke Kriege werden an sich nicht wegen Religion ausgetragen sondern wegen Fanatikern, die allen ihren Glauben aufzwängen wollen.

Das war bei den Christen im Mittelalter so und ist heute bei den Islamisten nicht anders.

Ich bin gläubig, bin aber auch der Meinung, dass jeder tun und lassen darf was er will. Es kann mir ja egal sein, ob meine Freundinnen wie ich an Gott, an Allah, wen anders oder gar nichts glauben.

Man sollte viel mehr dafür sorgen, dass die Menschen toleranter werden. Das kann man aber nicht erzwingen(also wie die grüne Antwort wäre einfach ändern) , das bringt dann nichts, dass müsste von den Menschen selber kommen.

Und zwar sowohl die Gläubigen, als auch die Ungläubigen, die alle Gläubigen als Spinner darstellen. Das provoziert nämlich auch wieder Gewallt.

Ich finde es gut, dass ich jemanden habe an den ich mich in schlimmen Zeiten wenden kann und dem man auch mal die Schuld geben kann. Ob er nun real ist oder nicht. Man hat etwas, was einem Kraft geben kann. Mir hilft das sehr, wenn andere nicht wollen ist mir das egal.

Obwohl mein Opa Pastor war, stand es uns immer frei zu entscheiden was wir wollen. Ja, wir waren von klein auf in der Kirche, aber uns wurde auch von klein auf erzählt, dass es auch andere Religionen gibt und dass man nicht glauben muss. Wir wurden auch gefragt ob wir Konferiert werden wollen oder nicht. Meine Schwester hat mit Kirche nichts mehr am Hut, meine Cousine hat mittlerweile eine andere Religion angenommen. Und ich denke genau das steht einem offen, wenn man auf die "christlichen Werte" achtet. Liebe deinen nächsten wie dich selbst heißt für mich auch, deren Entscheidungen zu akzeptieren und sie so leben zu lassen wie sie wollen, denn das möchte ich für mich ja auch.

Meinen Freund habe ich ein mal mit zur Kirche genommen, da ich es ihm mal zeigen wollte. Er kommt aus einer Familie die meint, jeder Gläubige wäre ein dummer Spinner. Er hat es sich ein mal angeguckt, auch um zu wissen "wo ich mich da rumtreibe", es war nichts für ihn und damit ist das Thema für mich auch durch. Ich wollte es ihm mal zeigen, damit er es mal selber erlebt und nicht bloß die Meinung seiner Familie im Kopf hat und das war es. Ich hätte ihn auch nicht gezwungen, er ist freiwillig mitgekommen. Ich sehe keinen Grund dazu ihn z.B. zu zwingen mit in die Kirche zu kommen, das würde eh nichts bringen.

Bei uns in der Gemeinde gibt es auch ökumenische Gottesdienste, wo alle Religionen zusammen "Gottesdienste" (z.B. den Weltgebetstag) oder Projekte machen. Ich finde das sehr schön, weil es eben auch den Respekt den anderen gegenüber zeigt. Da müssen dann aber auch Kompromisse von allen Seiten eingegangen werden, damit am Ende eine Art Gottesdienst raus kommt. Würde jeder an allen typischen Inhalten festhalten, würde es Stunden gehen und vermutlich keinem gefallen. Daher wird immer ein wenig gewechselt wer was macht (außer beim Weltgebetstag, da gibt ja ein Land alles vor und man passt es nur minimal an oder wählt Teile aus).  

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Ich bin zwar selbst auch alles andere als ein Freund von Religionen, doch das mit den Kriegen ist halt so ne Sache, die meist nur sehr oberflächlich betrachtet wird, die würde es nämlich auch ohne Religionen geben, vielleicht marginal weniger, aber meist würden die Menschen eben andere Gründe dafür finden, Religion wird halt nur oft als Vorwand / Rechtfertigung benutzt, der eigentliche Auslöser ist sie aber eher selten (wobei natürlich auch das sicher vorkommt, so ist es nicht).

Abgestimmt habe ich hier mal bewusst nicht, denn da fehlt mir einfach eine passende Option, verbieten bringt nichts und würde mehr Probleme erzeugen als beheben (u.a. weil die meisten Menschen sich das einfach nicht verbieten lassen würden und dadurch ggf sogar kriminalisiert würden). Ich persönlich würde durchaus einige Dinge ändern (z.B. Staat und Religion ganz strikt voneinander trennen), aber man sollte jedem seine Meinung lassen, man kann (und sollte imho) zwar sicher aufklären, aber etwas erzwingen zu wollen bringt denke ich gar nichts.

BTW: Bzgl deines Kommentar von wegen "Kinder werden dazu gezwungen", das stimmt so ja meist nicht, zumindest nicht hierzulande, wobei das in der Regel auch gar nicht nötig ist, denn in dem Fall hat die Evolution (mit der ja Religionen gelegentlich so ihre Probleme haben) im Grunde sogar mal für die Religionen gearbeitet, denn die Natur sorgt halt selbst dafür, dass Kinder (alle, nicht nur Menschen) bis zu einem gewissen Alter alles, was ihre Eltern (bzw Erwachsene im allgemeinen) sagen / ihnen vorleben ohne zu hinterfragen als wahr / richtig hinnehmen und selbst für sich übernehmen. Was in der Natur auch eine sehr wichtige Eigenschaft war / ist (wenn z.B. ein Kind in der Steinzeit oder so seinen Eltern nicht geglaubt hätte, dass der Säbelzahntiger gefährlich ist und es lieber selbst ausprobiert hätte oder ähnliches...), trägt halt heute schon tausenden von Jahren dazu bei, dass Religionen so "erfolgreich" sind. Heute können wir uns zum Glück immer früher von diesem "Instinkt" lösen und selbst entscheiden ob oder was wir glauben wollen, wie diese Entscheidung ausfällt muss man aber imho jedem selbst überlassen, auch wenn das Ergebnis einem vielleicht nicht gefällt.

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Religion verbieten

Wenn man sagt, das Religion für Krieg verantwortlich ist, bekommt man immer das Argument zu hören, das "diese Leute", die einen Krieg anzetteln die Religion "mißbrauchen". Das ist meist die Meinung gutmütiger, aufgeklärter Christen, die Dank des Gedankenguts der Aufklärung ihre eigenen Glaubensinhalte ablehnen, bzw. sich die Freiheit nehmen einige dieser Regeln zu ignorieren (man kann Christ sein und es trotzdem doof finden, Homosexuelle zu steinigen). Leider ist die große Mehrheit der Religiösen Menschen nicht so aufgeklärt und läßt sich durchaus religiös motivieren zu solchen Greultaten. Religion ist nun mal dafür entworfen Menschen in Gruppen zu teilen und auszugrenzen wer nicht der eigenen Gruppe angehört.

Beispiel 2. Weltkrieg. Adolf Hitler war Katholik, hochrangige Deutsche Kirchenvertreter haben für Ihn Wahlwerbung gemacht (und sogar noch nach dem krieg den Nazis geholfen ins Ausland zu entkommen: Rattenroute über den Vatikan). Das NS-Regime hat sich bei der Vernichtung der Juden Wort wörtlich an den religiös begründeten Hetzschriften des Judenhassers Martin Luther orientiert. Wäre der 2. Weltkrieg auch ohne Religion passiert? Wahrscheinlich schon, es gab ja auch Politische, Ökonomische und weitere Gründe. Wären Millionen von Juden und hunderte Atheisten und eine Hand voll Pfarrer die es trotzdem nicht ertragen konnten und gute Menschen waren ermordet worden? Wahrscheinlich nicht, denn die Juden wären keine besondere Gruppe mit anderer Religion gewesen, die Atheisten wären ganz normal mit ihrem "Denk drüber nach, was Du machst" und die Pfarrer wären einfach so gute Menschen gewesen. Religion hat hier also millionen von Menschen getötet.

Dazu kommt - und das kann wohl kaum jemand abstreiten - das
dieses ganze Konzept des "Jenseits" für das es keinerlei Beweise gibt
dazu führt, das Menschen sich im hier und jetzt seltsam verhalten: Statt
drüber nachzudenken, wie sie unsere Gegenwart *jetzt* zu einer besseren
Welt machen können müssen sie immer Extraregeln, das Bonuspunkte-heft
fürs jenseits und Spezialregeln befolgen. Im Falle aufgeklärter Religionsanwendung ist das meistens nur noch ein harmloses Ritual das niemandem schadet, aber aber es treibt Auswüchse, die denkenden Wesen unwürdig sind:

Religiöse Regeln, die längst von besserem Wissen überholt sind führen dazu, das Mädchen und Jungen an den Genitalien verstümmelt werden, das Tiere mehr leiden müssen beim Schlachten als notwendig. Dazu, daß Leute anstatt ihre jetzige Situation zu verbessern "ertragen und beten", ja manchmal sogar gerne leiden, Mutter Theresa ist ja bekannt dafür Krebspatienten die unter extremen Schmerzen litten keine Schmerzmittel zu geben, damit die Leute in ihrem Leiden das leiden Jesu erfahren und solcher Blödsinn. Es werden immer noch Kriege geführt werden, in denen unmenschliche Gemetzel stattfinden, in die man sich hinein stürzt, weil es einem dann ja im Paradies gut geht.

Wäre die Welt perfekt ohne Religion? Sicher nicht, wir sind ja schließlich Menschen mit all den Fehlern die wir nun mal haben. Wäre sie eine bessere Welt? Auf jeden Fall!

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Kommentar von dabinich2016
24.05.2016, 09:02

Endlich einer der es verstanden hat! :) Wie kann ich dich als beste Antwort markieren? 

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Kommentar von Zicke52
24.05.2016, 09:15

Perfekt zusammengefasst!

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Religion beibehalten

Da ich mich mit dem Fragesteller gerade gestritten habe, weil ich seine Haltung nicht gutheiße und er mir jetzt unterstellt, dass ich ihn beleidige, möchte ich meinen Standpunkt noch einmal in einer weiteren Antwort darlegen.

Vorweg: Ich habe dich nicht beleidigt. Ich habe gesagt, dass du ein böser Mensch bist, weil ich dich dafür halte. Böse zu sein heißt für mich nicht, dass damit dein Lebenswert für mich niedriger ist als der anderer Menschen. Ich halte dich auch nicht für dümmer als andere Menschen. Ich denke nur, dass du mit deiner Einstellung Menschen schadest, ihnen weh tust und sie zornig auf dich machst.

Lass es mich dir in einer kleinen Geschichte erklären, was du genau tust, dass ich für böse halte.

Es war einmal der kleine Markus. Markus spielte gerne am Strand und baute Sandburgen. Meistens baute er Sandburgen mit spitzen Türmen. Am Strand spielten auch viele andere Kinder, und einige von ihnen waren auch begeisterte Sandburgenbauer, auch wenn Markus fand, dass einige es übertrieben. Markus war nämlich nicht der beste Sandburgenbauer, aber er gab sich zumindest große Mühe. Andere Kinder konnten trotzdem viel schönere Sandburgen bauen als er. Einige bauten Sandburgen mit spitzen Türmen, andere bauten Sandburgen mit Zwiebeltürmen, und wieder andere bauten einfache Eimerburgen. Jedes Kind hatte seine eigene Burgenbautechnik, auf die es mächtig stolz war. Markus war auch stolz auf seine Burgenbautechnik, und er fand seine Sandburg wunderschön, auch wenn es weder die größte und schönste Sandburg am Strand war.

Manchmal gingen Markus die anderen Kinder auch ein bisschen auf die Nerven. Einige waren nämlich fest davon überzeugt, dass man eine echte Sandburg nur ohne eine Schaufel und einen Eimer und nur mit einem ganz besonderen Sand bauen könnte . Wer es anders machte, würde die Sandburg vollkommen falsch bauen. Auch wenn ihre Sandburgen fast immer in sich zusammenfielen, sie blieben trotzdem stur bei ihrer Bauweise, ohne sich bei den anderen Kindern anzuschauen, wie es doch mit Eimer und Schaufel so viel besser und einfacher ging. Markus konnte über diese Anfänger nur lachen.

Auch störte es ihn manchmal, dass manche Kinder so hohe Sandburgen bauten, so dass sie anderen Kindern den ganzen Platz und den Sand wegnahmen. Manchmal gab es deswegen sogar heftigen Streit, besonders dann, wenn es darum ging, wenn beide Streithähne behaupteten, die schönste Sandburg am Strand zu haben. Einige Kinder waren sogar so dreist, dass sie andere  Sandburgen einfach kaputtmachten! Denn sie meinten, dass nur sie hier am Strand das Recht hätten, eine Sandburg bauen dürften. Von diesen Kindern gab es aber gottseidank nur wenige.

Einige Kinder spielten aber lieber auf der Wiese Fußball und bauten keine Sandburgen, weil sie das doof fanden. Eines Tages kam eines dieser Kinder zu den Burgenbauern an den Strand und rief laut: "Da bin ich!" Dann fing es an, mit den Sandburgenbauern zu stänkern. Ständig sagte es ihnen, wie doof es doch sei, Sandburgen zu bauen. Es hätte überhaupt keinen Sinn! Außerdem würden die Sandburgenbauer doch ständig miteinander streiten. Auf der Wiese zu spielen sei doch so viel schöner, gerade weil man dort keine Sandburgen bauen konnte.

Bald schon ging Markus dieser Störenfried gehörig auf die nerven. Verärgert rief Markus dem Störenfried zu: "Dann geh doch zurück auf die Wiese und spiele dort, wenn du es da so schön findest. Aber lass uns doch in Ruhe unsere Sandburgen bauen. Du nervst!"

Das andere Kind wurde jetzt richtig böse. Fies und gemein grinsend sagte es zu Markus: "Ich hole jetzt meinen großen Bruder! Dem gehört nämlich dieser Strand! Und er wird euch ALLE eure Sandbrugen kaputttreten!" Und schon war es verschwunden. Markus wusste nicht, warum dieses andere Kind so böse war. War es wirklich nur sauer, dass die Sandburgenbauer so oft miteinander stritten? Aber das konnte nicht der Grund gewesen sein. Die meisten Sandburgenbauer waren doch immer nett und höflich zueinander, auch wenn sie selten einer Meinung waren. Markus grübelte, woran es sonst liegen könnte. Vielleicht hatte das böse Kind ja früher selbst einmal eine Sandburg gebaut, die ihm aber zusammengestürzt war. Vielleicht durfte es ja auch nicht im Sand spielen, weil seine Eltern es ihm nicht erlaubten. Oder vielleicht wusste es einfach nur nicht, wie man eine Sandburg baute. Markus tat das andere Kind sogar ein bisschen leid, dass es so böse war.

Aber eines wusste Markus: Er konnte seine Sandburg in Ruhe weiterbauen. Markus wusste nämlich, dass das andere Kind gar keinen großen Bruder hatte. Der Strand gehörte nämlich einem furchtbar netten Bademeister. Und Markus wusste, dass der nette Bademeister niemals eine Sandburg kaputttreten würde, nicht einmal dann, wenn ein anderes Kind ihn deswegen anbettelte. Der Bademeister beschützte nämlich immer alle anderen Kinder, egal, was sie gerne spielten - ob am Strand oder auf der Wiese. Markus vermutete, der Bruder war früher sogar selbst einmal ein begeisterter Sandburgenbauer gewesen, auch wenn er heute meist mit den Kindern auf der Wiese Fußball spielte.

Markus hoffte, dass das böse Kind wieder zur Vernunft kam. Es musste dafür auch gar keine Sandburgen mögen. Markus würde auch nie von ihm Verlangen, dass das Kind gegen seinen Willen eine Sanburg bauen musste, wenn es doch das Burgenbaeuen so doof fand. Das böse Kind konnte ja auch einfach weiter auf der Wiese Fußball spielen. Markus hatte es nämlich am liebsten, wenn sich alle Kinder vertrugen.

Aber leider sind Kinder ja nunmal nicht so.

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Religion beibehalten aber mit Änderungen

Ich denke, Religion hat da mindestens zwei verschiedene Aspekte:

Zum Einen kann Religion benutzt werden, um die Menschen zu spalten: Die Einen gehören der einen Religion an, und die Anderen eben einer anderen. Das kann benutzt werden, um sie gegeneinander aufzuhetzen und auszuspielen.

Das ist wahrscheinlich die Seite der Religion, die Du vor allem meinst. Allerdings finde ich die Schätzung, dass 90% der Kriege alleine wegen der Religion geführt werden, nicht so ganz zutreffend. Nimm mal alleine nur den Ersten und den Zweiten Weltkrieg: Die hatten doch mit Religion nichts zu tun. Und das waren bis jetzt die beiden größten Kriege auf diesem Planeten. Und auch beim aktuellen "Krieg gegen den Terror" geht es denke ich zu einem großen Teil um wirtschaftliche Interessen - Öl und andere Ressourcen. Die Religion ist da nur ein Aspekt.

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Einen anderen Aspekt der Religion, den ich für sehr wichtig halte, deutest Du allenfalls an: Dass sie einem das Leben erleichtern kann und eine Art und Weise darstellt, wie die Menschen sich zum Leben und zur Existenz an sich irgendwie in Bezug setzen können. Und das ist ein Aspekt, bei dem für mich eher die Gemeinsamkeiten der Religionen im Vordergrund stehen. Schließlich ist es die selbe Realität, auf die sich die verschiedenen Religionen beziehen - sie benutzen nur verschiedene Metaphern, um sie zu erklären und sich in ihr zurechtzufinden.

Und hier gibt es auch ein großes Potenzial für die Religionen (und natürlich auch die säkularen Sichtweisen), miteinander in Dialog zu treten, sich gegenseitig zu befruchten und zu inspirieren und so mitzuhelfen, eine Welt aufzubauen, die von Toleranz, Solidarität und gegenseitiger Rücksichtnahme geprägt ist. Guck dir zum Beispiel mal das Projekt Weltethos an - da wird versucht, eine gemeinsame religionsübergreifende Ethik aus den Religionen herauszudestillieren, auf die sich dann alle einigen können sollten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Weltethos

Wie gesagt gehören da natürlich auch die nichtreligiösen Welterklärungsmodelle dazu, und man muss auch die ganzen religionslosen Menschen in diesen Prozess einbeziehen - sonst landet man wieder beim ersten Punkt und spaltet die Menschen in die, die einer Religion angehören und die, die dies nicht tun.

Ich stimme also unter den Antwortoptionen für "Religion beibehalten aber mit Änderungen" - denn verändern tut sich Religion sowieso immer.

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Kommentar von dabinich2016
24.05.2016, 09:18

Beispiel 2. Weltkrieg. Adolf Hitler war Katholik, hochrangige Deutsche Kirchenvertreter haben für Ihn Wahlwerbung gemacht (und sogar noch nach dem krieg den Nazis geholfen ins Ausland zu entkommen: Rattenroute über den Vatikan). Das NS-Regime hat sich bei der Vernichtung der Juden Wort wörtlich an den religiös begründeten Hetzschriften des Judenhassers Martin Luther orientiert. Wäre der 2. Weltkrieg auch ohne Religion passiert? Wahrscheinlich schon, es gab ja auch Politische, Ökonomische und weitere Gründe. Wären Millionen von Juden und hunderte Atheisten und eine Hand voll Pfarrer die es trotzdem nicht ertragen konnten und gute Menschen waren ermordet worden? Wahrscheinlich nicht, denn die Juden wären keine besondere Gruppe mit anderer Religion gewesen, die Atheisten wären ganz normal mit ihrem "Denk drüber nach, was Du machst" und die Pfarrer wären einfach so gute Menschen gewesen. Religion hat hier also millionen von Menschen getötet.

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Religion beibehalten aber mit Änderungen

Die meisten Kriege entstehen aus Nationalismus oder Rohstoffgier.

Religion sollte etwas Privates sein, aber verbieten wäre totalitär und auch es wäre auch unrealistisch, dass das funktionieren würde.

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Kommentar von dabinich2016
24.05.2016, 08:35

Ja aber irgendwo muss man doch anfangen? Religion ist seit vielen Jahren der Hauptgrund für Anschläge, Kriege etc... 

Ohne Religion wären erstmal eine Menschen geschockt. Würden eventuell realisieren, das es mehr im Leben gibt...

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Kommentar von matmatmat
24.05.2016, 09:14

Ich glaube ein guter Anfang wäre, Religion und religiöse "Werte" in einer modernen Gesellschaft einfach mal aus der Politik raus zu halten. Kann jeder zu Hause gerne machen was er will, aber es kann nicht angehen das hochrangige Politiker mit Kirchenämtern beschenkt werden oder mir die Anhänger irgend eines Hirten-Aberglaubens vorschreiben an welchem Tag ich Tanzen darf.

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Wann wird endlich jede Religion zerstört/gelöscht?

Hat man ja versucht unter der Herrschaft sogenannter kommunistischer Staaten und auch unter Hitler.
Genau diese "Systeme" haben die größten Verbrechen in der Geschichte der Menschheit hervor gebracht , sowohl "qualitativ" als auch quantitativ, zusammen mehr als was die Geschichte bisher zu "bieten" hatte
Ansonsten sind die Motive von Kriegen ganz profane (gierige) Machtbestrebungen
Deine "90%" Religionskriege darfst du getrost auf unter 5 % reduzieren.

Ich verstehe das einfach nicht, ohne Religion wäre die
Welt viel viel besser.

Nun - da verstehst du wohl ziemlich wenig. Die Religionen haben Moral vermittelt (auch wenn die Menschen sich oft nicht daran halten) und unsere Kultur (weltweit) wäre ohne Religion undenkbar.
Religion hat immer weniger Einfluß bei den Menschen. Selbstverwirklichung und Optimierung des Lustgewinns (im weitesten Sinne) verbrauchen unsere Ressourcen , verarmen andere Menschen (und Völker) und führen unweigerlich in den Abgrund der Menschheit mit globalen Katastrophen im sozialen Bereich wie auch der Umwelt.
Ist das deine bessere Welt ?

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Religion beibehalten

Du hast eigentlich keine Frage gestellt, sondern mur deine eigene Meinung gesagt, die polarisieren soll. Vielleicht solltest du dir mal vor Augen führen, dass du mit dieser Frage stark provozierst. Ich will dir kurz erklären, warum:

Der Glaube an eine Sache, sei er nun religiös-spirituell oder nur allein auf den Ausgang eines noch ungewissen Ereignisses gerichtet, bestimmt die Identität eines jeden Menschen. Für dich mag die Religion keine Rolle spielen, dafür sind dir amdere Dinge wichtig (Sport, Musik, irgendein Verein oder anderes Hobby). Kommt jetzt jemand daher und sagt, er findet diese Dinge doof und fordert, dass man sie verbieten soll, würdest du die Dinge, welche dir lieb sind, Verteidigen. Du würdest ihm sagen, dass seine Meinung falsch und bösartig ist und ihm den Mund verbieten. Auf diese weise entstehen Konflikte, Kriege und Gewalt: nicht wegen Religionen, sondern wegen Menschen, welche die Meinung Andersdenkender nicht tolerieren können und ihnen somit einen Teil ihrer Identität wegnehmen wollen - und ihrer Meinung ihr Existenzrecht aabsprechen. Du bist einer dieser Menschen und somit auch keinen Deut besser als ein radikaler Fundamentalist.

Ergo: kein Mensch und auch keine staatliche Institution hat das Recht, anderen vorzuschreiben, was sie zu glauben oder nicht zu glauben haben. 

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Kommentar von dabinich2016
24.05.2016, 08:43

Ich sehe das anders... 

Religion mit einem Hobby zu vergleichen macht keinen Sinn. Fast alle wurden von klein an "gezwungen" sich an die Religion der Eltern zu richten. Durch den Religionsunterricht wurde die eigene Religion gestärkt. Sorry aber ein Hobby ist was komplett anderes. 

Fakt ist, ohne Religion wäre die Welt besser. 

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Religion beibehalten

Ich halte deine Frage für einen Ausdruck deiner doch sehr begrenzten Weltsicht und glaube du überschätzt dein Wissen und deine Urteilsfähigkeit doch maßlos.

Ohne die Religionen wäre die Welt "nicht viel besser"! - Es ist generell der Mensch und seine Habgier, in welchem das Böse steckt, egal ob mit oder ohne Religion.

Dabei kommt einer bestimmten Religion (ich nenne den Namen absichtlich nicht), welche besonders kriegerisch von sich reden macht, nur noch eine untergeordnete Rolle als Mitursache für Kriege zu. Eine andere Religion dagegen trägt sogar maßgeblich dazu bei, über ihre Anhänger den Frieden, Nächstenliebe und Toleranz in der Welt zu fördern.

Religionen kann man zudem nicht verbieten, denn sie "geschehen im Kopf" der Menschen und "die Gedanken sind bekanntlich frei".

Ich hoffe zu deinen Gunsten, dass du noch sehr jung und unerfahren bist und mit zunehmendem Alter und Wissen auch deine derzeitige Meinung selbst revidieren wirst. 

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Diesen "Fakt" dass 90% aller Kriege durch Religion ausgelöst werden, hätte ich gerne erst mal bewiesen. Meiner Meinung nach hat das mit Religion an sich immer herzlich wenig zu tun gehabt, es ging immer nur um Macht. Hätte es keine Religion gegeben, hätten die Menschen andere fadenscheinige Argumente gefunden, um ihr militärisches Platzhirschgehabe zu legitimieren.

Du siehst Religion nur als etwas, was Leute betreiben, um eine psychologische Stütze im Leben zu haben. Diesen Gedankengang kann ich nachvollziehen. Aber wenn sie damit niemandem wehtun und es in ihrem Leben brauchen, welche rechtliche oder moralische Grundlage hast du dann, ihnen diesen Halt im Leben zu entziehen?

Und dann gibt es Leute wie mich, die nicht einfach nur eine Religion betreiben (sprich brav zur Kirche oder Moschee gehen, an Ostern nicht arbeiten, den Ramadan einhalten oder son Kram), sondern die tatsächlich glauben dass ein Gott existiert. Für die das nicht nur eine Kuschelphilosophie ist, die sie brauchen, weil sie sonst auf ihr Leben nicht klarkommen, sondern die darin den einen Sinn sehen und auch tatsächlich hineininvestieren. Welches Recht hättest du, uns zu verbieten, nach unserer Weltanschauung zu leben? Auf welcher menschenrechtlichen Grundlage?

Mit der gleichen Logik könntest du sagen (um nochmal auf die Kriege zu sprechen zu kommen): Im Laufe der Geschichte wurde Macht missbraucht. Lasst uns die Macht verbieten.

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Kommentar von dabinich2016
24.05.2016, 08:39

Warum müssen wir uns dann auf dem Politikstuhl, bei Elefantenrunden oder sogar als Schüler in der SChule damit rumschlagen, welchen Religionsunterricht wir annehmen? 

Dadurch, das es so viele Religionen gibt, wird es immer Streit geben und Diskussionen und diese können oft leider ausarten. 

Du möchtest diesen Fakt gerne mal bewiesen? Beweise mir doch erstmal, das es so etwas wie einen Gott oder Jesus gab? Das ist ein sehr großes Problem den auch früher in Ägypten und Rom gab es anscheint Götter aber beweise gibt es keine... 

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Kommentar von MarkusKapunkt
24.05.2016, 08:45

Mit keiner Zahl, keinerm Argument und noch nicht mal mit einem einzigen Gedanken hat der Fragesteller recht. Er ist eben ein atheistischer Extremist, die gibt es halt auch. Und nein, das war keine Meinung, sondern eine Tatsache: Jeder, der andere Meinungen verbieten will, der IST ein Extremist.

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Religion beibehalten

Wie der Mensch sich von der Steinzeit entwickelt hat, so hat sich auch das religöse Verständnis entwickelt.

In der heutigen Zeit findet sich nur eine Religion die im Rahmen von Gewaltaten instrumentalisiert wird, wobei bei dieser Religion die Gewalt in der Religionslehre selbst enthalten ist.

Dementsprechend kann man darüber nachdenken, ob man mit dieser einen Religion, die zudem faschistische Züge aufweist, einen anderen Umgang pflegt.

Ein Verbot aller Religionen halte ich weder für nötig, noch für sinnvoll.

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Kommentar von matmatmat
24.05.2016, 09:42

Nur eine Religion? Echt jetzt? Mir fallen da ein par mehr ein. Hast Du schon vom Nord-Irland Konflikt gehört? Gar nicht so lange her. Ghandi wurde von einem fanatischen Hindu getötet. Was ist mit Brevik? Und die Lynchmobs vor Abtreibungskliniken in den USA sind vermutlich auch Islamisten...

In der Bibel finden sich dutzende Stellen die zum Kindsmord, Hinrichtung von Homosexuellen, sogar Völkermord aufrufen. Hast Du das Buch mal gelesen? Da braucht es keine "gewalttätige Religion" sondern nur Leute die andere Textstellen als Du für wichtig und richtig halten.

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Das Argument mit dem Krieg hört sich logisch an aber Menschen finden immer einen Grund für Krieg, wenn sie einen suchen. Ob man da jetzt eine Religion oder eine angebliche Bedrohung oder eine angeblich 'niedrigere Rasse' als Begründung nimmt.
Ich bin selber in keiner Religion aber sage doch eher man sollte leben und leben lassen.

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Kommentar von dabinich2016
24.05.2016, 08:34

Ja aber irgendwo muss man doch anfangen? Religion ist seit vielen Jahren der Hauptgrund für Anschläge, Kriege etc... 

Ohne Religion wären erstmal eine Menschen geschockt. Würden eventuell realisieren, das es mehr im Leben gibt...

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Kommentar von matmatmat
24.05.2016, 09:02

Ist "niedrige Rasse" eine Anspielung auf Adolf? Der hatte (auch) religiöse Motive, sein Judenhaß ist tief verwurzelt in einer Europäisch-Christlichen Haßkultur und nahm sich ein Vorbild an den Hetzschriften von Martin Luther (z.B. "Von den Juden und Ihren Lügen", gerade in Neuauflage erschienen).

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Kommentar von Merlin19
24.05.2016, 09:53

Der Antisemitismus kommt aber nicht von den Christen sondern ist schon sehr lange bei allen möglichen Gruppen verankert.

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Kommentar von Merlin19
24.05.2016, 13:42

Dann geht's eben wieder los mit aussehen, Hautfarbe, anderen bräuchen.

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Religion beibehalten

Nicht Religion, sondern Ideologie ist der "Bösewicht", den du verbieten willst. Auch ohne Religion kann es Ideologie geben, du hättest also nichts gewonnen, sondern würdest nur die Menschen unterdrücken.

Letztlich aber ist die Ursache allen Übels, dass jeder Mensch seinen eigenen Kopf hat (und versucht ihn durchzusetzen). Ich plädiere daher dafür, Köpfe zu verbieten. Ohne Köpfe wäre die Welt besser. Man könnte ja z.B. damit anfangen, Köpfe rigoros abzuschneiden, wo immer sie einem begegnen... </ironie>

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Kommentar von dabinich2016
24.05.2016, 09:28

Falsch, den wozu brauchen Menschen diese "Diskussionen". SOlche Diskussionen führen oft zum Tot. Wir glauben an etwas, was wir NIE gesehen haben oder beweise existieren..... 

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Kommentar von Zicke52
24.05.2016, 09:58

Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen Religion und Ideologie: erstere nagelt ihre Grundsätze in einem gewissen Zeitpunkt fest, Gottes Weisheiten sind schliesslich ewig und können nicht von Menschen revidiert werden. Ideologien hingegen stehen und fallen mit der Entwicklung der Menschheit. Muslime argumentieren zum Beispiel, dass der Islam die Stellung der Frau zur Zeit seiner Gründung wesentlich verbesserte, und damit haben sie wahrscheinlich recht. Nur sind diese Rechte inzwischen längst von der gesellschaftlichen Entwicklung überholt, sind aber für alle Zeiten im "heiligen Buch" einbetonniert.

Keine menschliche Diktatur dauert ewig. Nero, Hitler, Stalin sind Geschichte. Niemand muss heute die Politik des Dritten Reichs "respektieren", um die Neonazis nicht zu verletzten. Man darf "mein Kampf" ins Klo spülen. Wie sähe das aus, wenn Hitler als Prophet und Religionsgründer durchgegangen wäre?

Auch galt Sklaverei Jahrtausende als Selbstverständlichkeit, mit dem das menschliche Gewissen keine Probleme hatte. Und dann hat sich die Idee von der Gleichheit aller Menschen durchgesetzt, und heute würde sich auch der übelste Diktator nicht offiziell zur Sklaverei bekennen. Diese Stufe hat die Menschheit überwunden, und es gibt kein Zurück. Aber in der Bibel (selbst im NT) und im Koran tummeln sich für immer Sklavenhalter unter dem wohlwollenden Auge "Gottes" - nur einer der Beweise, dass Gott Menschenwerk ist.

Religion ist ein Bremsblock am Bein der positiven menschlichen Entwicklung.

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Religion beibehalten

Fakt ist, ohne Religion wäre die Welt besser

Du bist doch schon "ohne Religion" und bist ein Teil dieser Welt. Und? Ist denn wenigstens dieser Teil der Welt "besser", bist Du "besser"? Was weißt Du und Deine Gesinnungsgenossen schon, was gut ist?

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Kommentar von dabinich2016
24.05.2016, 12:07

Deswegen soll die komplette Religion vernichtet werden. Dann wird es auf der Welt Frieden geben. 

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Religion beibehalten

Das ist fakt.

Hast Du eine Quelle zu dieser Prozentzahl? Man kann nämlich so einige Kriege in der Geschichte finden, die nicht wegen Religion entstanden sind.

Zu Thema Wunder:

Auch in der heutigen Zeit gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

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Religion beibehalten aber mit Änderungen

Willst du das nötigenfalls auch mit Gewalt durchsetzen wie der Kommunismus, der deshalb mehr Menschen umgebracht hat als alle Religionen zusammen, und das allein im 20. Jahrhundert?

Fakt ist etwas ganz anderes! Fakt ist, dass der Atheismus mehr Menschen am Gewissen hat als alle Religionen zusammengenommen.

Das schlägst du vor? Vielleicht wäre die Welt ohne Religion "besser". Aber was verstehst du da unter "besser"?

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Kommentar von dabinich2016
24.05.2016, 08:34

Ja aber irgendwo muss man doch anfangen? Religion ist seit vielen Jahren der Hauptgrund für Anschläge, Kriege etc... 

Ohne Religion wären erstmal eine Menschen geschockt. Würden eventuell realisieren, das es mehr im Leben gibt...

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Kommentar von MrHilfestellung
24.05.2016, 08:35

Sozialistische Massenmorde wurden aber nicht mit dem Atheismus als Motivation durchgeführt.

Desweiteren gab es noch nie Kommunismus. Die Sowjetunion, China, die DDR usw. waren alle sozialistisch.

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Was hast du für ein verkehrtes Bild von der Menschheitsgeschichte und für große Vorurteile gegenüber Religionen ?

Bilde dich einfach mehr. Bitte. Diese Borniertheit im Denken ist nicht weniger schlimm als die von religiösen Radikalen.

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Kommentar von dabinich2016
24.05.2016, 08:41

Verkehrtes Bild? Wieso? 

Hast du beweise für Gott und Jesus, etc... ?

Sind viele Kriege nicht auf Religion ausgelegt? 

Müssen unsere Kinder sich in der SChule nicht splitten für den Religionsunterricht? 

Bring mehr Details anstatt gleich einen zu Beleidigen. 

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Kommentar von matmatmat
24.05.2016, 09:08

Vorurteile würde ich es nicht nennen, die Fakten sprechen ziemlich für sich, zu mindest für die drei großen monotheistischen Religionen ist die Faktenlage doch ganz eindeutig?

Bitte geh nicht vom Religionsverständnis das man hier in Deutschland in einer Großstadt hat aus. In Europa wirken die Gedanken der Aufklärung und der Schatten der Religionskriege (Kreuzzüge, Hugenottenkrieg, 30-jähriger Krieg), 2. Weltkrieg noch nach. Das hat zu einem sehr, sehr lockeren Religionsverständnis geführt.

Trotzdem werden Säureanschläge auf Sterbehilfebeführworter verübt aus religiösen Motiven (ja, hier in Deutschland, keine 2 Jahre her). In den toleranten USA werden Abtreibungskliniken aus religiösen Gründen angezündet. ...

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Kommentar von Hyperdinosaurus
24.05.2016, 11:12

Faktenlage ist die, dass atheistische Ideologien alles andere als friedlich  und human waren.

Stalin und Hitler waren seine Vertreter, in ihrer menschenverachtenden Regierungsweise.

Kein Wunder es fehlt an der moralischen Grundlage der Würde des Menschen, die an der Auffassung anknüpft, dass jeder Mensch wertvoll und individuell geschaffen ist.

Religion wurde immer nur vorgeschoben, um verbrecherische Vorhaben rechtfertigen zu können. Die wirklichen Beweggründe für Ihre Untaten waren Machtstreben, Gier nach mehr Besitz und Reichtum, Rachegelüste, Ruhm, usw. . führten alle zur Unterdrückung, Ausbeutung, Verarmung, Leid, Krieg, Gewalt, Ausrottungen, Völkermord, und und und ...

Ghandi, Mandela, Martin Luther King standen in Folge religiöser Überzeugung für mehr Gerechtigkeit ein. Sie waren Vorreiter unseres Humanismus.

Aufklärung bedeutet nicht Auslösung der Religion, sondern ihrer inhumanen kriegstreiberischen aggressiven Erscheinungsformen.

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Religion beibehalten

Ohne Religion wäre die Welt viel besser?

Nein. Der Mensch ist nicht nur einfallsreich genug, Religionen zu begründen und andere dafür zu begeistern, sondern er ist auch einfallsreich genug, Kriege im Namen von Religionen anzuzetteln obwohl diese mit der jeweils betreffenden Religion eigentlich unvereinbar sind. Das war zur Zeit der Kreuzzüge so und das ist auch heute noch so. Wenn der Mensch so einfallsreich ist, dann schafft er es auch, ohne Religionen genug Kriege anzuzetteln und die Welt wäre kein bisschen friedlicher, sondern es wäre das genaue Gegenteil der Fall, denn Religionen geben immer noch auch in schlechten Zeiten Hoffnung und Zuversicht, was im Gegensatz zur Perspektivlosigkeit beruhigende Einflüsse sind.

Hallo zusammen, wann wachen wir endlich auf? Wann wird endlich jede Religion zerstört/gelöscht?

Das hat nichts, aber auch rein gar nichts mit Aufwachen zu tun, sondern nur mit Begriffstutzigkeit. Wenn Du das beleidigend findest, dann schaue mal in den Spiegel, denn genau das hast Du auch gemacht.

Nur dank der Religion entstehen 90% Krieg. Das ist fakt.

Nein, das ist kompletter Unsinn. Das ist nur das was die Medien zurecht drehen, um ein Feindbild zu schaffen, von welchem man sich klar differenzieren kann. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist Fakt.

Ich verstehe das einfach nicht, ohne Religion wäre die Welt viel viel besser.

Ersetze das Wort Religion durch Unwissenheit und Ignoranz und Du findest meine Zustimmung, aber so wie es da steht, ist es eindeutig ein Zeichen von Unwissenheit und Ignoranz.

Wie seht ihr das ganze?

Ganz anders als Du offensichtlich.

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Nur dank der Religion entstehen 90% Krieg.

Ich denke nicht. Krieg entsteht durch Machtanspruch einer Führungselite. Religion ist lediglich ein Mittel zum Zweck, eine Bevölkerungsgruppe zu manipulieren. Aber dazu gibt es noch genug andere Mittel...

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Kommentar von dabinich2016
24.05.2016, 08:45

Es gäbe keine anderen Mittel, wenn man die Religion verbietet. 

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Religion beibehalten

Du hast völlig unsinnige Vorstellungen von der Rolle der Religion.

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