Ohne Religion an Gott glauben?

Das Ergebnis basiert auf 48 Abstimmungen

Christentum 54%
Islam 31%
Buddhismus 13%
Hinduismus 2%
Judentum 0%

26 Antworten

Wenn du eine Religion wegen einer Zugehörigkeit suchst, dann suche dir die Religion aus, bei der die Menschen an-/zugehörig sind, mit denen du am besten klarkommst. Ansonsten: um an Gott zu glauben, wovon ich bei dir ausgehe, dass du das tust – aufgrund einer deiner vorherigen Fragen – brauchst du keine Religion. Öffne dein Herz und horche… Nur ein reines Herz ist Gott nah.

Nachtrag: aber vermutlich wäre bei dir eine Religion resp. Religionszugehörigkeit ganz sinnvoll, damit du das Gemeinschaftsgefühl erlebst und das -verhalten erlernst, so dass es für dich dann irgendwann zu einer Normalität wird, dich zu bedanken, was du derzeit ja nicht tust! Du erwartest – wie so viele – sehr viel, ohne etwas zurückgeben zu wollen! Das wird dein älterer Bruder ganz sicher unterschreiben können – dass du ein Nimmersatt bist – und er höchstwahrscheinlich genau das Gegenteil von dir ist. (Die Eigenschaften eines Menschen zeigen sich – auch in der Anonymität.)

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So  ganz allgemein an einen Gott zu glauben und ihn gemäß einem alten Sprichwort ansonsten "einen guten Mann sein zu lassen" ist sinnlos. Nein, wenn es einen Gott gibt, so gilt es herauszufinden in welchem Glauben, in welcher Religion sich dieser Gott am überzeugendsten manifestiert und dann diesem Glauben mit allen Konsequenzen zu folgen. Damit verbunden ist auch ein Leben nach bestimmten Regeln, die je nach Religion sehr unterschiedlich sein können. Nur dann ist es echter Glaube. Und nur dann wird dieser Gott dich annehmen.

Nach dieser Devise ist wohl die christliche Religion die überzeugendste. Sie allein führt ohne Umwege und Unwägbarkeiten ans Ziel, da sie auch nicht große Taten in der Erfüllung oft unzähliger Gesetze dieser Religion verlangt, sondern allein den Glauben an das Evangelium von Jesus Christus als Rettung vor der Sünde und Verdammung Gottes voraussetzt. Alle anderen Religionen, welche auf ein fehlerloses Leben oder mehrere Leben und die Erfüllung von Regeln setzen, sind für den Menschen Augenwischerei, denn der Mensch ist niemals in der Lage fehlerfrei, ohne Sünde vor dem Angesicht Gottes zu bestehen. 

Also nochmals, Glaube an Gott macht nur Sinn, wenn du tatsächlich an den richtigen Gott glaubst und IHM nach seinem Willen nachfolgst.

Würde aber keinen Sinn machen. Da eigentlich ein universelles Gesetz besteht (Gesetz des freien Willens). Außerdem lasse ich mich nicht gerne einschränken, weswegen ich auch keiner Religion angehöre :)

Beste Grüße

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@dragonaari
Würde aber keinen Sinn machen.

Ich weiß nicht, was du mit dieser Aussage im Anschluss an meine Antwort sagen willst.      

 Da eigentlich ein universelles Gesetz besteht (Gesetz des freien Willens).

Auch diese Aussage verstehe ich nicht! - Wer hat dieses von dir angeblich vorhandene "universelle Gesetz" in Kraft gesetzt? Und was könnte dieses Gesetz zählen vor einem über allen Gesetzen stehenden Gott? - Ich glaube du überschätzt deine Möglichkeiten als Mensch vor Gott!

Außerdem lasse ich mich nicht gerne einschränken, weswegen ich auch keiner Religion angehöre :)

Das ist ganz dein freier Wille! - Wenn es aber einen Gott gibt, so hast du mit dieser Einstellung zweifellos deine Macht überschätzt und die Konsequenz wohl auch nicht bedacht.

Du musst noch sehr jung oder naiv sein! 

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@bonamie

Jung stimmt, naiv nicht. :) - wir sind alle Teil des „gottes“. :) so auch selbst Schöpfer unserer Realität. :)

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@dragonaari
wir sind alle Teil des „gottes“. :) so auch selbst Schöpfer unserer Realität. :)

Doch, nun behaupte ich erst recht - Du bist naiv! Wer solche Sprüche von sich gibt, der muss nach meiner Erfahrung in theologischen Fragen menschlich naiv und selbstüberschätzend sein.

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@bonamie

Interessant ^^ - naiv bin ich nicht. Ich denke du reagierst so, da du glaubst, deine Meinung wäre die korrekte. :) - kann mich natürlich auch irren. ;) (Falls du jetzt damit kommen solltest, dass ich meine als einzig wahre Antwort ansehen würde, dann liegst du damit falsch). :) Selbstüberschätzung übe ich nicht aus, nein. :) - ich weiß einfach nur viel. (kann mich natürlich auch irren ;) ).

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Auf gar keinen Fall! Bleib dir treu. Religionen haben zwar den einen kleinen Vorteil, dass man in die Kirche gehen kann und sich mit anderen austauschen kann, aber dennoch Schränken sie total ein... Mittlerweile haben wir spirituelle ne eigene WhatsApp Gruppe, in der wir offen über alles schreiben können und fragen können. :)

Ich halte von Religionen nicht viel. Aber ich respektiere jeden, solange man mich respektiert. :)

Ich zum Beispiel bin ein nicht kirchlicher Christ. Bin auch nicht getauft.

Ausserdem mal ne Frage an alle Christen:

Warum sollte man so ein negatives Symbol wie Jesus am Kreuz in Erinnerung behalten? Als mein Hund gestorben ist, habe ich mich auch nicht an die traurigen alten letzten Zeiten erinnert, sondern als sie noch jung und fit war und mit mir gespielt hat. Sie hat mich mein Leben lang begleitet. Ich liebe sie. So und ihr bzw wir lieben auch Jesus christus, oder? Warum dann an die Kreuzigung erinnern? ^^

Beste Grüße

dragonaari

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Wurde spirituell aufgezogen und habe viel Erfahrung.
Christentum

Weil es einfach zeigt wie Gott ist. Das Judentum finde ich zu streng und ignoriert den Rest der Bibel (Neues Testament), wo sie den eindeutigen Messias nicht nur ignorieren. Ja die Juden damals wollten sogar das Jesus qualvoll verendete...

Nur würde das nicht gehen, weil Hebräer 10:24, 25 uns an etwas ermuntert, nämlich dieser Bibeltext sagt folgendes: "24 Auch lasst uns aufeinander achten und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anspornen. 25 Und geben wir unser Zusammenkommen nicht auf, wie manche es sich angewöhnt haben, sondern machen wir uns gegenseitig Mut — und das umso mehr, je näher ihr den Tag herankommen seht."

Zudem frag ich mich mit wem du "Zusammenkommen möchtest" wenn du keine Religion bzw. Gemeinschaft hat die eine Einheit darstellen (genau das glauben woran du glaubst). Den auch das sagte Jesus, dass seine "wahren Nachfolger" eine Einheit darstellen sollten :)

Christentum

Auseinandersetzen kann man sich grundsätzlich mit jeder Religion. Allerdings beginnt die Problematik bereits bei der Definition: Es gibt weder in der Religionswissenschaft noch in der Theologie einen Konsens darüber wie Religion zu definieren ist (Theologie und Religionswissenschaft sind nicht dasselbe, werden aber oft miteinander verwechselt!).

Man kann gleichzeitig praktizierender Christ und nichtreligiös sein (auch wenn sich das in den Ohren von Atheisten wohl in höchstem Masse absurd anhören muss, wenn ich mich mal durch "Perspektivenübernahme" in deren Lage versetzte): Der bedeutendste evangelische Theologe des 20. Jahrhunderts Karl Barth definiert das Christentum als Nicht-Religion. Religion ist der Versuch des Menschen sich Gott aus eigener Kraft zu nähern. Er unterscheidet damit zwischen Evangelium und Religion.

Zutreffend finde ich auch die Definition von Religion ausserhalb der Bibel vom evang. Theologen und Religionswissenschaftler Thomas Schirrmacher: "Alles, was an die Stelle Gottes gesetzt wird, also alles, was verehrt wird, Dank erhält und als Quelle von Moral und Ethik dient, ist Religion." Ausgehend von dieser weiten Definition von Religion wäre dann der Atheismus die einzige Religion die versucht ohne Gott auszukommen (manche Religionswissenschaftler bezeichnen auch den Buddhismus als atheistische Religion).

Ich empfehle dir Gott zu bitten dass er sich dir persönlich offenbart, etwa in der Form: "Jesus Christus, wenn du wirklich von den Toten auferstanden bist und du existierst, dann offenbare dich mir." Viele Menschen kamen durch dieses Gebet zum Glauben an Jesus Christus. Dazu gehört auch der Bibellehrer Derek Prince (1915-2003), welcher vor seiner Bekehrung Atheist war und die Religion als eine Krücke ansah, die man möglichst weit weg werfen sollte. Vor seiner Hinwendung zu Jesus Christus war er Philosophieprofessor mit dem Schwerpunkt Logik (er war auch Schüler von Ludwig Wittgenstein). Durch seine Bekehrung zu Jesus Christus kam Derek Prince zur Überzeugung, dass

  1. Jesus Christus lebt und
  2. Die Bibel ein relevantes und aktuelles Buch ist.

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