Ohne Namen am Briefkasten keine Post?

12 Antworten

Hallo i.d. Runde – anbei ein SV einer VERDACHTSZUSTELLUNG - der auch die Frage beantwortet, warum jemand nicht immer einen Namen auf dem Postkasten oder Klingelschild tragen will – sollte – oder könnte. Es sind nämlich nicht immer Verbrecher oder merkwürdige Leute, wie hier süffisant und unwissend unterstellt wird. Anbei meine DIENSTAUFSICHTSBESCHWERDE bei der Deutschen Post gegen den örtl. Postzusteller - SgDuH! Wir erhielten über Sie (Deutsche Post) als " Förmliche Zustellung " einen Mahn- und nach Ablauf der 14 Tage Widerspruchsfrist einen Vollstreckungsbescheid des AG Hagen. Die Briefe wurden von Ihrem Briefzusteller als Verdachtszustellung in den Hausbriefkasten (19.10.2016 und 09.11.2016) geworfen, der wie übrigens das Klingelschild nicht grundlos keinen Namen trug. Es handelt sich vielmehr um ein Ferienhaus, welches zeitweise über Monate nicht bewohnt ist (das wurde der Fa. ROLLER auch so mitgeteilt und per Rückmail bestätigt). Der Antragssteller f. d. Mahnbescheid (Fa. ROLLER) hatte dem AG Hagen anstatt der korrekten Anschrift die der Fa. Roller Online Versand über EBAY bekannt war) - die LIEFERanschrift der Möbel mitgeteilt. Obwohl der Postbote am gesamten Haus KEINEN NAMEN vorfand und wir "ihn" auch nicht persönlich kennen - warf er jeweils die beiden Briefe (Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid) in den dortigen Briefkasten. Hier haben wir die Briefe nach Wochen durch Zufall gefunden. Unser berechtigter Einspruch - die RG ist nämlich schon im April 2016 an die Fa. ROLLER Online bezahlt worden - kam für das AG Hagen natürlich zu spät, so dass nun jeweils ein gültiger Vollstreckungsbescheid gegen uns vorliegt. Dies berechtigt die Fa. ROLLER nun einen SCHUFA-Eintrag zu generieren und damit bsp. unsere gesamte Kreditfähigkeit zu ruinieren. Ganz davon abgesehen, dass demnächst der Gerichtsvollzieher vor unserer Türe stehen wird/könnte, um eine Pfändung von Eigentum vorzunehmen. Ehrlich gesagt, empfinden wir dieses Versäumnis der Deutschen Post in Gestalt einer unerlaubten postalischen Verdachtszustellung durch einen Postmitarbeiter ( Zusteller / Postzusteller) als sehr eklatant und absolut pflichtwidrig. Mit der Unterschrift dokumentiert der Briefzusteller nämlich, dass er den Brief/die Briefe ordnungsgemäß an die richtige Adresse UND den korrekten Empfänger förmlich zugestellt hat. Das kann der Briefzusteller jedoch zum Zeitpunkt der förmlichen Zustellung nicht gewusst haben, da sich (mit Absicht: "Ferienhaus" ) weder auf dem Briefkasten noch auf dem Klingelschild ein Name befunden hat / befindet. Alle unsere bisherigen Feriengäste können auf Nachfrage bestätigen, dass dort (Briefkasten und Klingelschild) auch noch NIE ein Name stand. Aus diesem Grunde erstatten wir bei der Deutschen Post eine offizielle Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Postzusteller, verbunden m. d. Frage ob die Postzusteller entsprechend regelmäßig belehrt und beschult werden, denn es sollte klar sein, welche persönlichen Auswirkungen eine Verdachtszustellung für den Adressaten einer förmlichen Zustellung haben kann! Wir hätten theoretisch erst nach mehreren Monaten erfahren, dass ein Vollstreckungsbescheid vorliegt - am besten noch durch Feriengäste, in deren Anwesenheit der Gerichtsvollzieher den Kuckuck an Möbel und Fernseher klebt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was in dem Kopf des Zustellers vorgeht, wenn er/sie sich derart verhält. Die Briefe einfach nur schnell loszuwerden kann bei Weitem nicht die Lösung sein. --------------- Und nun an die Community hier gerichtet: Das kann jedem von Euch so passieren, wenn eine Firma ihre Sorgfalt nicht walten lässt bzw. unkonzentrierte Mitarbeiter beschäftigt und z.B. die eine falsche Hausnummer notiert, an die ein Postzusteller dann auch einfach mal eine ungerechtfertigte Gerichtsmahnung förmlich zustellt, obwohl kein oder vielleicht ein anderer Name dort steht (auch schon oft passiert, wie ich lesen konnte). Ihr stellt solche Verdachtszustellungen nämlich erst dann fest, wenn der Gerichtsvollzieher bei Euch klingelt und das die Nachbarn am besten noch direkt mitbekommen. Herzlichen Glückwunsch – Ihr badet spätestens dann die Faulheit und/oder Unwissenheit Eures Postzustellers auf ziemlich drastische und später auch teure (Rechtsanwaltskosten, Gerichtskosten, Mahngebühren, Vollstreckungsgebühren) Weise aus. Die Gründe für eine interne Abmahnung des Postzustellers für solches Verhalten in gerichtlichen und justiziellen Angelegenheit (z.B. förmliche Zustellungen durch ein Gericht) sind durchaus gerechtfertigt, denn die Folgen können für Euch als Bürger ganz erheblich und irreversibel sein. Außerdem ist es auch gar nicht lustig wenn solche falsch zugestellten Briefe i. d. Hände von lieben Nachbarn geraten, die sie fälschlicherweise zugestellt bekommen und dann bewusst / unbewusst öffnen, um mal einen Blick hinein zu werfen (und dann natürlich nicht an Dich weiter geben!) oder sie gleich vollständig ins Internet zu stellen. Hierbei ist es egal– egal ob die Forderung des Unternehmens gerechtfertigt sein sollte oder nicht. In beiden Fällen ist es megapeinlich für Euch und absolut unnötig wenn der Postzusteller seine Pflicht ordnungsgemäß erfüllt – nämlich einfach den Brief als unzustellbar a. d. Gericht zurückschickt. Was ist tatsächlich so schwer daran? Ich habe für Verdachtszustellungen kein Verständnis, denn ich habe nun die weitreichenden Folgen zu tragen, ganz abgesehen von den Kosten für einen Rechtsanwalt und die stundenlange Schreibarbeit zur Sachverhaltsdarstellung. Ach ja – wer nun meint, mit einem Briefkastenschild: „ Name - Bitte die Post weiterleiten an…..“ käme man weiter – falsch gedacht, denn der Name steht ja trotzdem auf dem Briefkasten und der Rest an Text oder Hinweis zählt überhaupt nicht! Mein Tipp daher: Die Briefkästen abbauen – denn einfach kein Name drauf wirkt offensichtlich nicht!) Wer hier im Forum noch Verständnis für einen schnellen Briefeinwurf aus der Hüfte hat oder gar Mitleid für eine Abmahnung bei Vorliegen einer Verdachtszustellung hegt, der kann mir gerne aktiv beim "Zusammenkehren" meines Scherbenhaufens helfen. In diesem Sinne: Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit bzgl. meines Megaaufsatzes - es ging leider nicht kürzer um auch Jedem von Euch mal die Folgen einer Verdachtzustellung klar zu machen! Das ist auch nur mein Sachverhalt, aber stellt Euch vor, es geht in den förmlich "Nicht oder Falsch" zugestellten Briefen um z.B. Sorgerechtsangelegenheiten oder Vorladungen zu Gerichtsterminen, bei denen auch noch Eure Familie oder die Kinder betroffen sind. Wenn Ihr nämlich nicht zum Gerichtstermin erscheint (weil ihr ja durch die Verdachtszustellung gar nichts davon wißt) dürft Ihr auch noch die gesamten Verfahrenskosten (inkl. Zeugen-, Anwalts- und Gerichtskosten) für diesen Tag übernehmen. Spätestens dann wird der bisher "sympathische Postzusteller mit den schnellen Beinen" zu Deinem ganz persönlichen Freund. Da ist eine einzelne Abmahnung des Postzustellers im Vergleich gesehen schon gar nicht mehr so schlimm, oder? ;)

Hallo ich bin auch stammzusteller bei der Post und selbst wenn ich wüsste dass der Empfänger da wohnt und kein namen am Bfk sowie an der Schelle hat , werf ich die Sendungen nicht rein . Da ich die AGB somit meine Dienstvorschrift verletzte deshalb tue ich es nicht, ausserdem hab ich (abunzu) Azubis bei und man sollte als Fachkraft bzw Ausbilder ein gutes vorbild sein. @ Benyi es gibt möglichkeiten eine sogenannte Merkkarte zu erstellen damit der Zusteller trotzdem weiss das der Empfänger dort wohnt, obwohl er kein Name am BFk sowie Schelle dranstehen hat und somit eine gewisse Anonymität zu behalten. So ein fall hab ich. @ onomant Das frage ich mich auch des öfteren . Manchmal vergehen bis zu 3 wochen in Härtefällen sogar ein Monat bis die leute den Namen dranmachen.

Mfg

Daniel

Hallo, du scheinst dich ja gut auszukennen. Ich möchte die ganze Sache mal von einer anderen Seite beleuchten. Und dich um Rat fragen. Nehmen wir mal an, da ist ein Mann. Der hat Schulden. Um zu verhindern, dass er diesbezüglich irgendwelche Post zugestellt bekommt - z.B. eine Anklage: macht er einfach keinen Namen an die Klingel und an den Briefkasten. Ganz schön clever, was? Aber kann das wirklich sein? Das könnte ja jeder machen, um sich unliebsame Post vom Leibe zu halten. Ich habe so einen Fall. Das Gericht schreibt diese Person an. Scheinbar sieht der Postbote keinen Namen dort. Und schupps: das Scheiben kommt ans Amtsgericht zurück. Mit dem Vermerk: Diese Anschrift des Empfängers ist nicht bekannt. Na super! Ich habe beim Einwohnermeldeamt dieses Ortes angerufen. Diese Person wohnt 100% da. Nur will er sich Post vom Leibe halten. Hast du eine Idee, was ich machen kann?

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Ach ja, noch eins: diese Person ist erst neu dahin gezogen. Jedesmal, wenn ich ihm auf die Pelle rücke, zieht er um. Er ist also neu dort. Es ist nicht davon auszugehen, dass Postboten ihn kennen.

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Du magst zwar deine Gründe haben, deinen Namen anderen Firmen oder Ähnlichen Besuchern vorzuenthalten, aber es stimmt leider, was deine Post angeht, das die Verdachtszustellung nicht erlaubt ist. Das ist nichts neues, sonders ist ganz normal. Du würdest dich doch wohl auch ärgern, wenn du Post im Kasten hättest, die dir nicht gehört. Natürlich wissen die Stammzusteller, wer wo wohnt, aber wenn der ausfällt, muß auch ein Vertreter wissen, wer dort wohnt. Wenn der nun z.B. nur einen Tag dort vertreten soll, macht der sich kaum die Mühe, überall zu fragen, dafür hat er auch keine Zeit. Ein anderer Grund ist aber auch, das es in den letzten Jahren zu viele Fälle von Bestellbetrug gegeben hat. Ich will nicht sagen, das du das machst, aber ist kaum schon zu oft vor. http://norm.bverwg.de/jur.php?postg_1998,39

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vielen Dank und beste Grüße

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