ohne Mahnung, Anwaltliches Aufforderungsschreiben?

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8 Antworten

Das schießt aber einer (der Vermieter) ziemlich schnell mit Kanonen auf Spatzen.

Für die Abrechnung stehen Dir zunächst 30 Tage ab Zugang zur Prüfung zu. Erst dann ist die Zahlung wirklich fällig.

Wenn der Vermieter einen Anwalt beauftragt eine einfache Mahnung zu schreiben ist das zunächst sein Privatvergnügen.

Erst in einem Prozeß wären diesbezügliche Kosten relevant.

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Du befindest dich im Verzug. Ein gerichtliches Mahnverfahren oder eine Zahlungsklage nach der anwaltlichen Zahlungsaufforderung könnte nun der nächste Schritt sein. Den Vermieter hast du nicht um Fristverlängerung gebeten. 

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Kommentar von Burgos10
03.12.2015, 09:40

Nein, Leider nicht, aber ich überweise heute noch die 91,59€  an der Vermieter. Bringt das noch was?

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kein einzige Mahnung vom Vermieter erhalten

Das ist auch nicht nötig, wenn auf der Abrechnung ein Fälligkeitsdatum angegeben war und der Hinweis, dass man sich ab diesem Zeitpunkt in Verzug befindet.

Trotzdem halte ich die Anwaltskosten in dieser Höhe für nicht durchsetzbar. Auf § 254 (2) BGB sei verwiesen.

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Kommentar von Burgos10
02.12.2015, 16:00

Auf der Jahresabrechnung steht bis zum 30.11.2015 sollte ich der Nachzahlung ausgleichen, ich habe das Geld aber noch nicht erhalten vom Jobcenter . Anwalts Schreiben ist übrigens vom 01.12.2015.

Es klingt wie der Abschuss des russischen Kampfjets Su-24 durch die türkische Luftwaffe. Scheint alles schon vorher vorbereitet zu sein hhhh.

ist das nicht Schweinerei ?

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Aus die ungeklärte 83,54 Euro sind jetzt auf ein mal 2 x 176 Euro geworden (356€). Laut zwei Gerichtliche Mahnbescheide die wir gestern erhalten haben muss ich jetzt 83,54 € + 96€ = 176,54 € zahlen und meine Frau auch nochmal das gleiche, ist das nicht bescheuert ? das alles wegen einen Tag im Zahlungsverzug.


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die betriebskosten bis zum 31.12.2013 müssen nicht mehr nachgezahlt werden wenn die betriebskostenabrechnung erst am 10.10.2015 kam. die vonm 01.01.2014 bis 31.10.2014 musst du bezahlen. du kannst da nur versuchen gebühren vom amt zurückzubekommen.

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Kommentar von anitari
02.12.2015, 15:27

Hier geht der Abrechnungszeitraum vom 1.11.13 - 31.10.14.

Zugang am 10.10.15 damit noch fristgerecht. Folglich die Nachzahlung zu leisten.

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Ich habe diese Widerspruch so formuliert, ist das so ok? oder kann bitte jemand für mich hier was verbessern..

Widerspruch gegen ihr Kostenrechnung vom 01.12.2015 über 83,54 €

Sehr geehrte ...,

hiermit teile ich Ihnen mit, dass ich der oben benannten Rechnung widerspreche ausdrücklich, und diese daher zunächst nicht bezahlen werde.

Begründung:

I: Für mich ist diese Angelegenheit erledigt, den Betrag in Höhe von 91,59 € habe ich bereits am 02.12.2015 an ihr Mandantschaft überwiesen, ihr Aufforderungsschreibens habe ich am 03.12.2015.

II:  Wir haben erhalten der Betriebskostenabrechnung von ihr Mandantschaft am 10.12.2015 mit ein Frist bis zum 30.11.2015 für den Betriebs Nachzahlung in Höhe von 91,59 € zu begleichen.

III: Die von Ihnen in Rechnung gestellten Anwalts Gebühren für Leistungen in der Zeitraum von 06.08.2015 bis 01.12.2015 sind nicht nachvollziehbar, selbst das Betriebsabrechnung von ihr Mandantschaft wurde erst am 09.10.2015 gestellt.

Ihr Forderung widerspreche ich wie bereits ausgeführt, wobei sich mein Widerspruch sowohl auf die Hauptforderung als auch auf die von Ihnen in Rechnung gestellten Gebühren bezieht.

Ich bitte sie um eine Überprüfung der Rechnung, und teilen Sie mir innerhalb von Zwei Wochen ab Zugang dieses Einschreibens mit, was Ihre Überprüfung ergeben hat, und inwieweit der Betrag storniert werden kann. Sofern Ihre Überprüfung ergeben sollte, dass die beanstandete Rechnung nicht fehlerhaft ist, bitte ich sie um eine nachvollziehbare Erklärung, wie der Rechnungsbetrag zustande kommt und wie sich die Forderung in dieser Höhe begründet

Mit freundlichen Grüßen


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Leite ihn an das Jobcenter weiter.

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vielen Dank für die schnelle Antwort!

Anwaltskosten sehen wie folgt aus: (ich habe da meine Zweifel)

Gegenstandswert: 91,59 Euro

1,3 Geschäftsgebür gem. Nr2300 VV, §§ 2 Abs.2, 13, 14 RVG:58,50 Euro

Telekomunikationdienstsleistungen gem. Nr. 7002 VV, § 2 Abs.2 RVG: 11,70 Euro

19,00% Umsatsteuer gem. Nr. 7008 VV auf 70,20 Euro:  13,34 Euro

Gesamtsumme : 83,54 €

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Kommentar von anitari
02.12.2015, 16:18

Mach Dich wegen RA-Kosten nicht verrückt. Das ist, wie schon geschrieben, das Privatvergnügen des Vermieters.

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