ohne kastration bekommen rüden, die nicht decken dürfen, prostatakrebs

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Ich habe noch keinen einzigen Mann gesehen - der zur Vorbeugung gegen Prostatakrebs - eine Kastration hat vornehmen lassen !

Ebenso kenne ich auch keinen Humanmediziner der solches zur Vorsorge und längerer Lebenserhaltungssystem bei Männern empfiehlt.

Bei derartiger Argumentation zum Sinn einer Kastration durch einen Tierarzt (was ich mir fast nicht vorstellen moechte) empfehle ich einem Hundehalter sich einen anderen, fachlich versierten Tierarzt zu suchen!

ich bin auch schon auf die idee gekommen, dass manche hundehalter einem ein schlechtes gewissen machen wollen, weil sie selbst eins haben, nachdem sie ihren hund haben kastrieren lassen. natürlich sagt kein arzt, dass zwingend krebs entsteht bei nichtkastration, aber die wahrscheinlichkeit sei sehr viel höher.

oder die leute wollten ihre hunde kastrieren, und der tierarzt hat ihnem wunsch noch ein plausibles argument dafür gegeben . ich weiß es nicht. jedenfalls wurde ich mehrfach sehr unangenehm "angegriffen", als ob ich meinen hund bewusst diesem hohen risiko aussetzte.

danke dir!

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@taigafee

Das Argument zur Kastration und Totaloperation, dass Krebs in der Entstehung verhindert werden könnte stimmt ja im Prinzip.

Kein Darmkrebs ohne Darm, kein Lungenkrebs ohne Lunge... usw usf...

Nun tendiert die Medizin insgesamt dazu zwischen Männern und Frauen - auch im Humanbereich - einen Unterschied zu machen...

Es gibt keinen Brustkrebs wenn Brustgewebe entfernt und duch Silikoneinlagen ersetzt werden.... Das Risiko dann an anderem Krebsformen durch einen solchen Eingriff zu versterben ist schon eben durch die Medien gegangen....

Im Prinzip ist jede als Vorbeugung verkaufte "Entfernungsempfehlung" eine für die Lebensführung auf hohem Niveau von den ausführenden "Dienstleistungszweigen"...

Denk Mal drüber nach. Es wäre auch ein Argument wenn dich andere Hundehalter vorwurfsvoll auf deine Entscheidung ansprechen sollten.

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@YarlungTsangpo

Im Prinzip ist jede als Vorbeugung verkaufte "Entfernungsempfehlung" eine für die Lebensführung auf hohem Niveau von den ausführenden "Dienstleistungszweigen"...

das ist genau das gefühl, das ich bei diesen empfehlungen habe.

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Man sollte den Menschen nicht mit dem Hund vergleichen, sie haben doch eine andere Biologie.

Nachdem die Tierart Hund nicht der Mensch ist, soll man auch das Thema Fortpflanzungsverhalten nicht vermenschlichen.

Deine eigenen Worte @YT

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@adventuredog

Deine eigenen Worte @YT

...ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen @ adventuredog

Man sollte den Menschen nicht mit dem Hund vergleichen, sie haben doch eine andere Biologie.

Da werden sich Biologen aber dagegen wehren, dass der Hund eine andere Biologie haben soll. Er gehört zur Familie der Säugetiere - wie auch der Mensch.

Man soll den Menschen im Bezug auf Fortpflanzungsverhalten (!) nicht mit dem Menschen verwechseln.

Aber - die Nebenwirkungen der Entfernung von hormonführenden Keimzellen sind annähernd dieselben. Das ist der Grund weshalb sich Männer bei z.B. Prostataentzündungen nicht kastrieren lassen... und auch trieblich zu hoch angesiedelte Menschen (Sexualstraftäter) nicht kastriert werden...

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@YarlungTsangpo

entschuldige, wenn ich korrigiere:

Man soll den Hund im Bezug auf Fortpflanzungsverhalten (!) nicht mit dem Menschen verwechseln.

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@YarlungTsangpo

mal genau lesen ^^

mein Satz bezieht sich auf den 1.Satz von YT und in dem gehts eben in 1.Linie um den Mann und dann den Hund.

Lesen und verstehen sind 2 Paar Schuhe ;-))

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@adventuredog

Ich habe noch keinen einzigen Mann gesehen - der zur Vorbeugung gegen Prostatakrebs - eine Kastration hat vornehmen lassen !

um diesen hier? aber sie YT hat doch genau erklärt, warum ein solcher vergleich in dem fall richtig ist.

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@taigafee

Danke für das * lein...

Danke auch für das Verstehen des Vergleichs...

Um es für ganz verständlich auszudrücken:

Würde im "Tierversuch" die Kastration definitiv den Prostatakrebs verhindern, wäre das dann auch als eine Vorbeugung zum Prostatakrebs beim Menschen zu finden, bzw als eine Variante der Behandlung der Fruehformen der Erkrankung.

Nachdem die Folgeerscheinungen (Nebenwirkungen) der Kastration sehr gross sind ist die Kastration beim Menschen keinerlei Vorbeugungsmittel- oder gar eine Behandlungsform.

Die Klinik und medizinische Erkenntnisse bei Mensch und Hund kann man durchaus vergleichen.

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ne also ich kenne aus meinem freundes kreis viele rüden auch ältere ( älter als 10) und davon hat keiner prostatakrebs .... aber trotzdem ist es besser seinen rüden zu kastrieren damit er erstens ruhiger wird, zweitens sich besser mit anderen rüden versteht und drittens dann hauen sie nicht sofort bei dem ersten geruch einer läufigen hündin ab ^^

sich besser mit anderen rüden versteht

mit unkastrierten rüden und weibchen kann es da aber massive probleme geben. manche akzeptieren kastrierte rüden gar nicht.

die hündin meiner mutter reagiert extrem aggressiv auf kastrierte rüden.

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@taigafee

ich möchte auf keinen fall, dass mein rüde ruhiger wird.

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Es wird hier nicht geschrieben , das sie Prostatakrebs bekommen , sondern das Risiko ist größer daran zu erkranken.

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Die Interpretation ist falsch bzw. die TÄ oder der TA hat sich unglücklich ausgedrückt.

Gemeint ist, das Prostataerkrankungen eben häufiger bei unkastrierten Rüden im fortgeschrittenen Alter auftreten, weil durch den ständigen Reiz der weiblichen Düfte die Prostata zur Produktion angeregt wird und dadurch entzündet sowie tumorös entarten kann.

nachlesen kannst Du es auch hier:

polarhunde-nothilfe Wissen

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