Ohne Kassenbuchführung brauche ich keine Privatentnahmen mehr zu dokumentieren?

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2 Antworten

Verstehe ich nicht. Das Verrechnungskonto ist doch grundsätzlich dazu da, um die erfolgswirksamen Buchungen von den nicht erfolgswirksamen Buchungen zu trennen bei der EÜR; damit man auf einem Konto alles übersichtlich abgegrenzt hat.

Privatentnahmen wären dementsprechend als nicht erfolgswirksam auf dem verrechnungskonto  zu buchen.

Wenn du keine Bareinnahmen erzielst, muss kein Kassenbuch geführt werden. Daher entfällt die Verbuchung der Bareinlagen in die Kasse.

Die Aufwendungen werden dann einfach gebucht: Aufwand an Privateinlage

Bei manchen Buchführungssystemen lässt sich das nur über ein Verrechnungskonto einbuchen.

Ich will nur Einnahme Überschussrechnung machen und meine Privatentnahmen vom Geschäftsgirokonto nicht nochmal in die Liste der Verrechnungen eintragen. Früher musste ich das ja als Einlage ins Kassenbuch nochmal buchen.

Mein Programm bietet mir 1. "strenges" Kassenbuch an und 2.  ein als Verrechnungskonto geführtes Buchungsprogramm ohne Restriktionen an.

In dieser VR Liste muss ich keinerlei Privateinlagen und Privatentnahmen buchen?

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@Sammys

Ich kenne leider dein Programm nicht. Für die Einnahme Überschussrechnung werden eigentlich nur die Betriebsausgaben benötigt. Die Privateinlagen müssen daher meiner Meinung nach nicht verbucht werden.

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@StefanPB78

Das ist so nicht richtig - auch Privateinlagen müssen entsprechend gekennzeichnet werden (es wird schließlich Geld für das Gewerbe aus dem privaten Portemonnaie in des Gewerbe eingelegt). Ein negatives Verrechnungskonto führt zu Nachfragen.
Davon abgesehen: in gewissen Fällen ist auch ganz gut, zu zeigen, dass man privates Geld einlegt, private Entnahmen stehen dann in einem etwas "anderen Licht". Bei Zinsaufwendungen mindern sie auch die Entnahmen (wichtig, falls die Grenze überschritten wird)

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