Oh mein Gott oder oh mein irrationales Wesen?

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13 Antworten

Wir, meine Geschwister und meine Wenigkeit, haben viel von unseren Eltern mitbekommen, insbesondere den Glauben an Gott. Meinen Eltern, die mit uns fünf Kindern aus ihrer Heimat und von Haus und Hof vertrieben wurden, waren sehr gläubige Menschen und haben über ihren Glauben Halt im Leben gefunden und sind dann auch in diesem Glauben gestorben,. Wir sind dankbar, das uns die Eltern das vorleben konnten. Durch unseren fast 30-jährigen Aufenthalt in Afghanistan, Pakistan und West- und Ostafrika haben wir viele andere Weltreligionen kennen und schätzen gelernt. Wir haben insbesondere gelernt, dass gläubige Menschen in aller Welt an einen und denselben Gott glauben und in den verschiedensten Situationen ihres Lebens oder des Dahinvegetierens ihnen keine andere Autorität Halt bietet.

Jeder Mensch sollte frei sein und selbst bestimmen können, wem er sich wie anvertraut. Menschen die an Gott glauben, tuen dies eigenverantwortlich und sind keinem anderen irgend ein Beweis schuldig. Wenn dies von einigen gefordert wird, ist dies nicht nur überheblich sondern in gleicher Weise auch Dummerhaft. Die Enstehung und Entwicklung der Welt und der Gottesglaube sind in jeder Weise mit einander vereinbar. Die großen Wissenschaftler und Denker weltweit war fast alle gottesgläubige Menschen.

Wenn chreshedpumkin sich auf die Suche nach Gott und dem Sinn von Religionen und des Lebens macht, ist dies eine gute Sache. Ich hoffe, dass es ihm hilft sein Leben zu meistern und dies mit oder ohne Gott.

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ES existiert, alle Behauptungen, die dagegen sprechen, hat ES selbst zur Verwrrung gestreut. Denn ES will nicht, dass wir SEINE tentakelige Existenz erkennen. Bei dir haben die Ablenkungsmanöver anscheinend Erfolg gehabt, sonst würdest du nicht an seiner heiligen Nudeligkeit zweifeln.

Ramen!

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Interessant, dass du dich damit auseinander gesetzt hast, aber ich glaube, dass kein lebender Mensch dir eine konkrete Antwort auf diese Frage geben kann

Letzten Endes solltest du, falls du gerade auf der Suche nach einer Religion bist, dass nehmen, was dich am meisten anspricht und nicht das, was dir am logischsten erscheint...

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Hallo crashed,

definiere mal 'irrational' in Deiner Frage. Meinst Du mit irrational a) ein Wesen, welches ein uvernünftiges ist, oder b) ein Wesen, welches nicht rational erfassbar ist?

Bei a) kann man diese 'Bergrifflichkeiten' nicht gegenüberstellen, weil in diesem Fall mit 'irrationalem Wesen nur auf den Mensch begrenzt ist, denn wenn es Gott gibt, wird er wohl kaum als ein 'unvernünftiges' Wesen deklariert werden können, da man Gott ja allgemein als allwissend bezeichnet.

Bei b) wurden beide 'Begrifflichkeiten' ausgetauscht, denn Gott ist ein nicht mit der Ratio erfassbares 'Wesen'.

MfG Fantho

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Kommentar von crashedpumpkin
07.10.2011, 13:25

Irrational hab ich nur verwendet um der Frage eine Überschrift zu verpassen( und auch um ein paar Leute damit zu nerven dass man Gott als irrational darzustellen^^)

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Es gibt keine Pro und Kontra Punkte finde ich. Denn jeder sieht Gott von einer anderen Sicht aus. Manche Leute zählen Punkte auf, die es für andere gar nicht gibt.
Jeder muss selbst entscheiden, an was er glauben will und die Frage ob es Gott gibt oder nicht, muss auch jeder für sich selbst beantworten.
Irgendwann wirst auch du die richtige Antwort für dich auf diese Frage finden.

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??? Derjenige, der etwas behauptet, muss den Beweis erbringen. Das heißt, der, der an Gott glaubt, sollte beweisen, dass es ihn gibt. Nicht umgekehrt. Es ist nicht möglich zu beweisen, dass es etwas nicht gibt.

Wenn ich dir sage, dass ich ganz fest an Kobolde glaube und dass einer grad hier neben mir sitzt, würdest du dann sagen: "Mmh.. ich kann nicht beweisen, dass es nicht so ist, da Kobolde sich ja unsichtbar etc machen können, also wird es wohl tatsächlich so sein, dass da ein Kobold auf der Couch sitzt."

Macht auch nicht mehr Sinn. "Wie ist alles entstanden?" zieht gleich die Frage nach, wie Gott entstanden ist. "Ich glaube an Gott!" fordert mich persönlich heraus zu fragen: "An welchen?" Es gibt ja nur ein paar Millionen....

Hehe, da hab ich gestern was gelesen:

"Jesus versprach das Ende aller bösen Menschen; Odin versprach das Ende der Eisriesen....

...ich seh hier keine Eisriesen."

Mal so nebenbei: Religion hat allenfalls eine kulturelle Bedeutung: man gehört zur gleichen Gemeinde etc. Aber in den meisten Fällen ist diese Bedeutung eher negativ. Unterdrückte Frauen, Verbreitung von HIV durch Kondomverbot, Glaubenskriege, Selbstmordattentäter.... da müssen die Caritas und andere kirchliche Organisationen laaaaaange ackern, um das wieder gut zu machen, was sie in den letzten 1000 Jahren angerichtet haben.

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Kommentar von DarkSepia
06.10.2011, 17:57

Derjenige, der etwas behauptet, muss den Beweis erbringen. Das heißt, der, der an Gott glaubt, sollte beweisen, dass es ihn gibt.

Das stimmt. Aber dass es keinen Gott gibt, ist auch eine Behauptung und dafür gelten dieselben Regeln.

Es ist nicht möglich zu beweisen, dass es etwas nicht gibt.

Sitzt ein Hase in einem offensichtlich leeren Käfig?

"Wie ist alles entstanden?" zieht gleich die Frage nach, wie Gott entstanden ist.

Darauf wird gerne geantwortet, Gott sei nie entstanden. Allerdings zieht das wiederum die Frage nach sich, warum gerade dieser unentstandene Gott unser Universum erschaffen haben sollte.

Aber in den meisten Fällen ist diese Bedeutung eher negativ.

ich denke in den meisten Fällen ist es eher neutral. Aber eine Aufzählung und ein Abwiegen von Positivem und Negativen wäre Utilitarismus für den uns die Messbarkeit fehlt.

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Kommentar von Fantho
06.10.2011, 22:37

Wenn man immer noch die Religion(en) zur Begründung einer Gottesexistenz bzw. Nichtexistenz Gottes heranzieht, hat man immer noch nichts verstanden und sollte sich zurücknehmen und (ernsthaft) in sich kehren, anstatt vor den Haustüren anderer zu kehren.

MfG Fantho

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Es ist aus meiner Sicht unwahrscheinlich das wir als einzige hierzu fähigen Wesen milliardenfach über Gott diskutieren weil es ihn nicht gibt und Leben wie Materie aus dem Nichts entstanden sind....

Aber letztlich ist es eine Glaubensfrage, ich glaube an Gott.

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Wie wärs anstatt zu glauben, dass es keinen Gott gibt, einfach nicht zu glauben, dass es einen gibt? Das nennt sich dann agnostischer Atheismus.

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Kommentar von crashedpumpkin
06.10.2011, 19:48

ich glaube aber nicht dass es ein höheres Wesen gibt...

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Kommentar von Fantho
06.10.2011, 23:08

Wortspielerei der 180cm großen Intellektuellen. Jemand stellte (wieder einnal arroganterweise) fest, dass es nur einen Atheismus gibt. Punkt. Ende. Aus. (so dessen Sinn gemäße Beendigung einer Diskussion).

Nun kommst Du mit einer anderen 'Form' eines Atheismus. Wie schön, dass man sich verbiegen kann: Durchaus möglich, dass es auch eine Halbschwangerschaft gibt.

Du solltest wissen, dass Agnostizismus und Atheismus nicht vereinbar sind, trotz Ockham.

MfG Fantho

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gott gibt es, viele haben "ihn" "erlebt", die die sagen ihn gibt es nicht, denen ist nicht bewußt, daß auch sie ihn schon "erlebt" haben!

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Kommentar von crashedpumpkin
06.10.2011, 16:50

wie "erlebt"?

bitte etwas genauer

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ich glaube aber nicht dass es ein höheres Wesen gibt...

dann belasse es doch dabei.
man kann erst dann an ihn glauben, wenn man den aufrichtigen wunsch dazu verspürt. alles andere ist kokolores und pillepalle :-).

und sobald du den aufrichtigen wunsch hast, gibt es nichts mehr, was dich abhalten kann, ihn zu finden und an ihn zu glauben. wer einen schritt auf gott zugeht, dem kommt er 100 entgegen. das sind dinge, die man empirisch nicht begreifen kann, sondern reine erfahrungswerte, die jeder für sich machen muss.

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Kommentar von BlackDracula
07.10.2011, 13:57

kann man empirisch nicht beweisen, das sind erfahrungswerte :D :D :D

Empirie (von griechisch empeiria „Erfahrung, Erfahrungswissen")

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Kommentar von DarkSepia
07.10.2011, 23:45

man kann erst dann an ihn glauben, wenn man den aufrichtigen wunsch dazu verspürt

Erklär mal: Kann man an etwas anderes glauben, ohne den aufrichtigen Wunsch zu haben, daran zu glauben?

Wenn ja, wie kommt es zu diesen Wunsch? Wenn nein, warum ist Theismus eine Ausnahme?

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Kein Meinungs-Diskussionsforum und schon garnicht über Gott. Das kann für manche Verletztend sein *grins... die Farge wird wohl gelöscht aber Gott gibts nicht

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Kommentar von mayya77
07.10.2011, 18:32

Gott gibt es nicnt? Woher willst Du das wissen?

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Ganz ehrlich,

ich glaube auch nicht an seine Existenz.Die Welt hat er nicht erschaffen, das weiß die Wissenschaft.Er hat kein Leben erschaffen, das weiß die Wissenschaft.

Was man über Gott weiß, wurde durch mündliche Erzählungen übergeben, und darauf verlasse zumindest ICH mich nicht.

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Kommentar von libelulle
06.10.2011, 18:15

Über Gott wurde viel aufgeschrieben und in einem Buch kann man es immer noch nachlesen - in der Bibel. Das wurde nicht mündlich überliefert.

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Kommentar von Fantho
06.10.2011, 22:54

Mach nicht den Fehler und nehme an, dass Gläubige alle Wissenschaften für ad absurdum erklären.

Auch die Wissenschaften, im Besonderen jene Wissenschaften, welche sich mit der Evolution beschäftigen haben Dir aufgrund ihrer Methodik vieles erklärt und erzählt. Diesen Erklärungen bist Du schon zugeneigt, obwohl sie ebenfalls mündliche, schriftliche 'Erzählungen' sind. Weshalb? Ich vermute, weil Du Dich auf Deine eigene Ratio verlässt wem Du GLAUBEn möchtest, und wem nicht.

Wer hat denn dann die Welt, sprich den(die) Planet(en) erschaffen bzw. um weiter zurück zu gehen, was war vor dem Urknall?

MfG Fantho

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Kommentar von taigafee
07.10.2011, 13:41

Die Welt hat er nicht erschaffen, das weiß die Wissenschaft

lukas, die wissenschaft weiß so gut wie gar nichts.

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Alles eine Frage des Glaubens. Ob es ihn nun gibt oder nicht weiß ich nicht. Aber ich weiß sicher das Jesus nicht Gott ist und auch nicht sein Sohn, wie es im NT steht. Das ist völliger Blödsinn. Das hat nicht mal Jesus selbst behauptet. Er war wenn überhaupt, ein Prophet.

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