Offzielles Ticket am Schalter gekauft, DB Schaffner behauptet jedoch sei gefälscht?

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15 Antworten

Ich hätte nichts gezahlt und mir einen Anwalt genommen. Man hätte am Kassensystem der Bahn feststellen können, ob und wann ein solches Ticket ausgedruckt wurde. Die Bahn muss dir beweisen, das es gefälscht ist.

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Person A hat den Betrag tatsächlich bezahlt? Das kann ich kaum glauben.

Wie kann man den sowas machen? Da wäre ich doch sofort danach zum Schalter gegangen und hätte den Fall geklärt - nicht, dass die sich da an jeden einzelnen erinnern können, aber zumindest zur Sprache gebracht hätte ich das dort - ich hätte mir auch ganz sicher nicht die Fahrkarte bei der Kontrolle abnehmen lassen, denn durch sie hätte man ganz leicht beweisen können,ob sie gefälscht ist oder nicht.

Also ehrlich - bevor ich mich des Betrugs beschuldigen hätte lassen, hätte ich die Polizei kommen lassen während der Kontrolle, alleine schon, um das Beweisstück Fahrkarte zu sichern.

Wenn man sich bei Kontrollen widersetzt, wird sowieso die Bahnpolizei geholt, um den Fall aufzunehmen.

Diese Strafe zu bezahlen ist so gut wie Schuldanerkenntnis, da wird es natürlich jetzt schwierig dagegen noch mal anzugehen, und es geht auch nur über einen Anwalt.

So einen Fall habe ich jedenfalls noch nie gehört, weiß der Teufel, was diesem Bahnmensch da eingefallen ist, vielleicht war der nicht ganz bei sich oder einfach nur auf Konfrontationskurs und wollte mal seine vermeintliche Macht ausleben und testen, was man mit Leuten alles so machen kann,  sowas gibts ja leider


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Kommentar von JuraBeistand
14.04.2016, 18:34

Der Bahnmensch in Form des Kontrolleurs und die Bahnmenschen vom Innendienst waren bewusst kriminell.

Nenn das Kind doch beim Namen.

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Kommentar von oOLifelineOo
14.04.2016, 21:20

Erstmal Danke für die Antwort. Person (A) hat definitiv versucht das Ticket wieder zurück zu erlangen. Ohne Erfolg. Es wäre nur durch gewaltsames Entreißen gegangen. Wenn sie das Ausmaß und die Situation im vornherein schon bewerten  hätte können, hätte sie auch die Polizei gerufen behauptet sie.

Bin zu dem Schluss gekommen, dass der Kontrolleur/Verkäufer des Tickets am offizielen Schalter (ja es war tatsächlich der große offizielle Schalter am Hbf) kriminellen Machenschaften unterlag, oder dass tatsächlich ein Fehler unterlaufen ist.

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Das hätte ich nicht gezahlt. Dann geht man zu dem Schalter und lässt sich bestätigen, dass man das da gekauft hat (können die im PC nachvollziehen).

Jetzt bliebe nur noch Anwalt oder Verbraucherschutz.

Und "mehrere Hundert EUR" klingt schon nach Abzocke. War der Brief wirklich von der DB?


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Kommentar von oOLifelineOo
14.04.2016, 21:06

ja war offiziell von der DB, mehrere davon (siehe oben Update). Es belief sich auf 320 € da Zahlungsfristen nicht eingehalten wurden.

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Besser währ gewesen nicht zu bezahlen und mit Dem Ticket(das hoffentlich nicht entsorgt wurde) zur Bahn zu gehen und das am Schalter zu klären. Bzw. Das Schalterpersonal dazu aufzufordern eine Erklährung abzugeben.

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Person A hätte sich erstmal zum Schalter begeben sollen und dort den Sachverhalt klarstellen. Die können nachvollziehen, welche Tickets sie wann verkauft haben. Ansonsten gibt es den Gang zum Anwalt.

Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass eine Person mehrere Hundert Euro zahlt, wenn sie im Recht ist.

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Kommentar von oOLifelineOo
14.04.2016, 21:23

Personen denen das eigene Recht nicht so wichtig ist, dass sie Zeit dafür investieren wollen gibt es anscheinend auch wie hier in dem Fall zu sehen. Person (A) war da sehr ignorant...

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Hi,

merkwürdige Situation, aber ungeschickt, wenn man einfach eine Strafe für etwas bezahlt, was man nicht gemacht hat.

Wenn das Ticket rechtsmäßig erworben wurde lässt sich das leicht nachvollziehen. Wenn nicht, dann war es wohl besser zu zahlen.

Wenn die Bahn behauptet es war gefälscht, dann liegt die Beweislast bei der Bahn, nicht beim Kunden.

Wenn ... wenn.... wenn....

Das nächste Mal einfach ein reguläres Ticket kaufen, niemals entsorgen wenn es Beanstandungen gegeben hat, Widerspruch einlegen, falls was kommt, Anwalt nehmen, wenn's wirklich nötig ist.

Jetzt das ganze als Lehrgeldzahlung ansehen, denn bezahlen kommt einem Schuldeingeständnis gleich.

LG Mata

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Warum hat Person (A) gezahlt? Warum hat Person (A) nicht einen Anwalt kontaktiert oder gar einfach selbst der Zahlungsaufforderung widersprochen und Kontakt zur DB gesucht, die Situation geschildert? Fehler passieren. Auch Schaffnern. 

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Kommentar von KingTamino
14.04.2016, 12:06

Weil a) vermutlich die Kategorie Mensch ist, die Konfrontationen scheut und stattdessen lieber Strafe zahlt....

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Eine Masche der Bahn ist es sicher nicht. Der Schaffner hat auch nichts davon, wenn er kein Geld direkt kassiert Der Einzige, der einen Vorteil hätte haben können, wäre der Verkäufer am Bahnhof. Ich hätte gegenüber dem Schaffner auf einer abschließenden Klärung im nächsten Bahnhof bestanden.

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Sicher, dass der Schaffner und der Brief echt waren? Oder seid ihr Betrügern aufgesessen? Klingt nämlich eher nach Masche.

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Also Ich versteh auch nicht warum das Person (A) bezahlt hat, das war nicht das Beste. Ich war zu der Zeit im Ausland und konnte nicht intervenieren. Der Zug ist in gewisser Weise abgefahren..

Geht darum was man jetzt noch machen kann, bzw. wie man das alles besser hätte lösen können. Danke erstmal für alle Antworten, Ich melde mich bald wieder mit mehr Informationen und Details. ;)

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Kommentar von JuraBeistand
14.04.2016, 18:42

Der Zug ist nicht abgefahren und auch nicht auf dem Abstellgleis.

Person A kann die Geldsumme noch bis mindestens 31.12.2019 zurück fordern. ( §§ 195 und 199 BGB )

Wenn hier eine Betrügerfirma agierte, dann sieht Person A ihr Geld aber sicher nie wieder.

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Person (A) zahlt den Betrag schweren Herzens, da sie sich machtlos fühlt.

Sebst schuld.

Ein Anwalt wäre wahrscheinlich billiger gewesen.

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Kommentar von oOLifelineOo
14.04.2016, 21:31

wahrscheinlich?

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Viele Firmen erhöhen so den Umsatz weil es in Deutschland zu viele Menschen gibt die einfach zahlen und dann das Problem von der Backe haben anstatt sich mehr damit zu beschäftigen.

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Kommentar von oOLifelineOo
14.04.2016, 12:49

So ist es. Stichwort Rundfunkgebühren....

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Jedes Ticket hat unten eine Ticket Nummer... Damit zum Schalter wo es gekauft wurde.

Und auf jeden Fall nicht bezahlen, wenn man im Recht ist!

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Warum fühlt sich A machtlos, obwohl es ein leichtes gewesen wäre, die Richtigkeit der Fahrkarte zu beweisen?

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Einfach auf das Recht bestehen, direkt mit einem Anwalt drohen. Schriftlich soll die DB beweisen, warum dein Ticket gefälscht sein soll.

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