Österreich im 2. Weltkrieg an der Seite Deutschlands - warum?

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4 Antworten

Österreich hat sich bereits vor Kriegsbeginn dem Deutschen Reich angeschlossen.

Die österreichische Regierung wollte dies natürlich nicht, obwohl Österreich damals auch faschistisch regiert wurde, aber man hat keinen besonders aktiven Widerstand in der Regierung geleistet.

Die Bevölkerung hat den Anschluss Österreichs oft positiv angenommen. Gründe dafür waren, wie auch in Deutschland, nationalsozialistisches Gedankengut bzw. eine Symphatie mit der NSDAP und dass Österreich nach dem Ersten Weltkrieg bedeutend an Macht und Einfluss verloren hatte und Teil Deutschlands werden wollte.

Einerseits weil man sich als deutsch verstand, andererseits, da Österreich wie gesagt alleine recht unbedeutend war.

Vor der Machtübergabe an die Nazis 1933 forderten auch alle Parteien in Österreich eine Vereinigung von Deutschland und Österreich.

Ein wesentliches Element ist, dass sich die Österreicher damals noch sehr zu Deutschland zugehörig führten. Österreich hatte nach dem Preußisch Österreichischen Krieg darauf verzichten müssen, Teil Deutschlands zu sein und als Österreich-Ungarn war das Land multinational, als eine Art austro-hungarisches Empire aufgestellt.

Nach dem Verlust aller nichtdeutschen Landesteile 1918/19 gab es in Österreich immer die Idee, dass man sich nun mit Deutschland vereinigen könne. Ohne solche nationalen Idee ist es nicht erklärbar, dass der "Abschluss" 1938 so problemlos über die Bühne ging.

Probier es mit Geschichte und dann schreib!

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Österreich wurde 1938 annektiert und in das deutsche Reich eingegliedert.
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