Öl ist knapp oder doch nicht?

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9 Antworten

Das Märchen vom Peak Oil währt sshon 20 Jahre und ist schierer Mumpitz.
Vor 20 Jahren wurde noh behauptet, das es noch 50 Jahre reichen würde. D war schon bekannt, dass es mindestens 200 Jahre bis zum Peak sein werden.

Es wurden bereits neue Vorkommen entdeckt, Fracking wiird betrieben und Ölsande gefördert. Bis zum Peak dürften es eher weit eher 400 Jahre dauern.
Gleichwohl wird das Märchen weiter erzählt, von Ökoträumern.

Über welche Technologien die Menschheit in 200 oder 400 Jahren verfügen wird, bleibt der Sci Fi überlassen.
Das Märchen vom "Öl alle, alle" brauchts nicht.
Nur weil Öko's einen Ideologie nachhängen, lässt sich Zukunft nicht vorhersagen.

NicoBayer 21.07.2017, 09:30

Die Idee vom "Peak Oil" kommt nicht von den Ökos sondern den Fachleuten die gerne Ihre Forschungen finanziert haben wollten. Ich persönlich würde dann auch die größte Panickmache erfinden, zudem sollte man sich nicht so anstellen man sollte wirklich nicht nur vom Öl und Gas abhängig sein. Der Vorteil an erneuerbaren Energien wird sein das die Förderbarkeit von uns hier im Land abhängt, da mögen noch so viele Kriege in den Ölstaaten kommen man wird unabhängig von preisschwankungen und ist absolut autark.

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Dass das Öl länger hält als erwartet wurde, liegt nicht an einer "Verschwörung der Medien", sondern an der Entdeckung neuer, bislang unbekannter Ölvorräte in anderen Teilen der Welt - etwa in der Südsee. Malaysia und Indonesien wird's freuen, die Saudis eher nicht.

Natürlich wird das Erdöl nicht bis ans Ende aller Tage reichen. Offenbar sind unsere Kenntnisse über den Ressourcenbestand der Erde aber trotzdem noch nicht ausreichend, um in dieser Hinsicht langfristig verlässliche Angaben machen zu können.

Oel reicht beim jetzigen Weltverbrauch nicht unendlich, ist also zeitlich begrenzt.

Es gibt allerdings Ansaetze um den Oelverbrauch zu reduzieren.

Die Firma VOLVO will ab 2030 nur noch Eletroautos bauen, andere Hersteller wird auch nichts anderes uebrig bleiben.

Es schwimmen in den Weltmeeren zusammenhaengende Teppiche von Kunststoff in sage und schreibe von geschaetzten 300 Millionen Tonnen.

Diese koennten angelandet werden und durch Hydrierverfahren nach dem Bosch-System wieder verfluessigt werden. Andere Erneuerungen werden dazu kommen.

Allein es fehlt der Wille, um einen Krieg vom Zaun zu brechen sind wir schneller bereit, die Verschleuderung von Leben und Material wird billigend in Kauf genommen. Das muss allerdings aufhoeren.

Somit haben wir noch laenger Luft nach vorn, wie von Panikmachern befuerchtet wird.

Öl ist nicht knapp, im Grunde genommen ist Öl sogar so preiswert wie noch nie Zeitweise in den Letzen Jahren sogar mehrmals unter 45$ pro Barrel. Die viel wichtigere Frage ist, ob unsere Umwelt es jedoch stehtig aushält wenn wir weiter Fossilebrennstoffe nutzen. Bis zu einem bestimmten Punkt Garantiert aber auch nicht ewig, wir schützen die Umwelt ja nicht weil wir es wollen sondern bloß weil wir Menschen sonst ins Grass beißen.

Natürlich wird Öl nicht bis in alle Ewigkeit verfügbar sein. So ad hoc entsteht nun mal kein Neues. Aber die Reserven wachsen stetig und auch die Fördertechnik entwickelt sich weiter, so dass die Aussagen über Reserve und Verfügbarkeit nur Momentaufnahmen sind.
Aber zu große Sorgen sollte man sich nicht machen, da der Gebrauch von Erdöl immer öfter durch andere Energieformen und sparsamere Gräte ersetzt/reduziert wird.

Was Dein "die Medien" angeht: Glaubst Du wirklich es ist machbar, dass eine kleine Gruppe, von der niemand weiß wie groß sie ist, wo sie sitzt und was sie letztendlich tut; eine Gruppe, die nur Gerüchteweise existiert, "das Wissen und die Geschicke der Welt lenkt" ohne, dass irgendwer etwas davon bemerkt?
Wo sind dann plötzlich die ganzen Whistleblower?

Und jetzt mal ehrlich, sollte diese Gruppe wirklich real sein, macht sie einen echt miesen Job. 

Die Medien haben kein Interesse daran Dich zu "verscheissern". Was hätten sie davon? Sie haben auch kein Interesse an hohen Ölpreisen.

Außerdem - trotz aller anderen Vermutungen - die Presse macht die Nachrichten nicht. Sie schreibt das, was ihr andere sagen: Politiker, Wissenschaftler, Wirtschaftsexperten etc. Mangels eigener Kompetenz lassen sich solche Angaben von der Presse nur sehr bedingt überprüfen.

Allerdings kann man die Aussage das Öl reich noch etwa 100 Jahre dennoch skeptisch sehen. Vor 30 Jahren glaubte man, dass das Öl nur noch für ca. 40 - 60 Jahre reichen würde. Seitdem hat man aber neue Ölfelder entdeckt, Methoden entwickelt, Ölfelder zu befördern, bei denen es vor Jahrzehnten unwirtschaftlich gewesen wäre und neue Förderverfahren, mit denen man z. B. Ölsande verarbeiten kann. Geht der Fortschritt annähernd so weiter wie bisher, wird man weiter billiger fördern können und neue Lagerstätten auftun.

Mit den Medien hat das nicht unbedingt etwas zu tun. Die Reichweite der Ölvorräte werden so berechnet, dass man sagt, wie lange es mit dem aktuellen Verbrauch und mit den aktuellen Fördertechniken ausreichen würde, wenn man nur das Öl fördert, das kostendeckend oder gewinnbringend gefördert werden kann.

Angenommen, Elektrofahrzeuge setzen sich durch und der Verbrauch sinkt, dann halten die Vorräte länger. Oder wenn der Benzinpreis steigt, lohnt es sich auch schwieriger zu erreichende Vorkommen anzuzapfen, die zuvor nicht kostendeckend förderbar waren, es steht dann also tatsächlich eine größere Menge Öl in den Berechnungen zur Verfügung. Oder aber die Technik entwickelt sich weiter, und der Öl-Abbau wird dadurch billiger, bzw. vorher unerreichbare Vorkommen werden erschließbar.

Beispiele zum Erschließen solcher Vorkommen sind das Fracking (Erdgas), das erst seit einigen Jahren vermehrt angewandt wird, oder der Abbau der Ölschiefer-Sande in Kanada).

Was hast du denn für einen Anlass, ausnahmslos allen Experten der unterschiedlichsten politischen Ausrichtung zu misstrauen und eine geheime Absprache aller Medien zusammenzuphantasieren?

Glaubst du vielleicht, Öl sei unendlich verfügbar...?

Möglich, dass man noch die eine oder andere Lagerstätte nicht entdeckt hat oder deren Förderung noch zu teuer oder technisch zu anspruchsvoll ist. Aber das ändert nichts an der Endlichkeit fossiler Brennstoffe und verschiebt sie allenfalls um ein paar Jahrzehnte.

Die tatasächlichen Ölreserven die unsere Erde für uns vorhält, sind nicht bekannt. Man schätzt eben, dass das Öl noch gut 200 Jahre ausreicht. Das aber auf der heute bekannten Basis.

Es könnte, so man weitere Ölvorräte entdeckt, durchaus weitere 100 oder mehr Jahre reichen. Vielleicht 300 oder mehr Jahre.

Die Erde würde durch die Förderung und damit Entzug des Öls, keinen Schaden nehmen. Schaden würde die Natur nehmen. Wenn z. B. in der Arktis oder anderen, veilleicht Naturschutzgebieten Ölvorkommen entdeckt würden.

Die Erdölkonzerne keinen grossen Wert auf den Naturschutz legen, weil eben der Profit im Vordergrund steht. Menschen müssen umgesiedelt werden, verlieren ihre angestammte Heimat.

Verseuchung durch Öl wie z. B. in Nigeria es der Fall ist, haben schlimme Folgen für die Bevölkerung. Das Wasser ist nicht mehr zu geniessen, Ackerbau ausgeschlossen, weil grosse Felder mit Öl vrseucht sind.

Solange Öl unsere Maschinerie am Laufen hält, sind immer kriegerische Auseinandersetzungen möglich.

Hinter der Preisgestaltung sitzen die mchtigen Ölkonzerne. Wenn z. B. ein Sturm auftritt, eien Ölplattform davon betroffen ist, so steigt der Preis für den Karftstoff über nacht an der Tankstelle, obwohl das nicht nötig wäre, weil es genug Reserven gibt.

Doch man nimmt diesen Vorgang eben , um die Preise an der Tankstelle anzuheben.

Dann hat auch der Staat ein Interesse daran, dass die Kraftstoffpreise hoch sind, denn dann fliessen zusätzliche Milliarden an Steuern in die Kassen des Staates.

Es geht bei all dem ausschliesslich um den Moloch Geld und sonst um nischts.

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