"Öffentliches" Lob und Tadel in Reitschulen?

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8 Antworten

Ich find es normal dass der Reitlehrer laut Sachen sagt wie:' Absätze tiefer daran musst du noch arbeiten oder letzte Stunde hat das bei dir besser geklappt' wäre auch noch okay, aber ich finde es überhaupt nicht gut die Schüler miteinander zu vergleichen, das senkt das Selbstbewusstsein und stärkt auch nicht den Zusammenhalt innerhalb der reitschüler. 

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Schuldzuweisungen und Vergleiche mit anderen Reitern sind nicht nur unfair und kränkend, ich finde so etwas in einer Reitstunde absolut fehl am Platz.

Jeder hat seine eigene Lerngeschwindigkeit und auf diese sollte ein guter Reitlehrer entsprechend Rücksicht nehmen. (Auch wenn Vergleiche den Ergeiz einiger Menschen wecken - sowas gehört sich einfach nicht, und schon gar nicht öffentlich......für den Betroffenen kann aus dem Motivationsversuch des RL schnell Frust werden.).

Natürlich soll ein Reitlehrer seine Schüler innerhalb der Reitstunde korrogieren, aber doch bitte sachlich und konstruktiv.

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das vergleichen ist echt über.

der rest ist okay.

die stunde ist im jetzt und hier. und da wird sofort gelobt und getadelt. und es wird auch ein reiter, der grad schwierigkeiten mit dem pferd hat, von der tete weggeholt. schlicht und ergreifend deshalb, weil die rumwurstelei an der tete nichts bringt, sondern die andern reiter behindert. ich würde diesen reiter an zweitletzte stelle setzen, damit er sich erst mal aufs reiten selber konzentrieren kann.

bei grossen schwierigkeiten lässt man auch schon mal zwei reiter die pferde tauschen.

und dass eltern die ganze stunde dabei sind - no go. die letzten 5 minuten sind okay. aber davor will ich die truppe konzentriert bei der sache haben.

allerdings scheint die dame euch bewusst gegeneinander auszuspielen. und das geht gar nicht. das wäre für mich ein grund, mit grosser geschwindigkeit die reitschule zu wechseln.

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Dass Lob und Tadel beim .reiten öffentlich laut sind ist normal und kann auch bei entsprechender Atmosphäre zum Nutzen anderer und auch mal zur Erheiterung aller Anwesenden dienlich  sein.

Menschen miteinander zu vergleichen oder über die Fehler nicht Anwesender zu sprechen, finde ich allerdings nur im Ausnahmefall ok, wenn zum Beispiel die Sache für andere hilfreich sein  kann. 

Wenn zum Beispiel mein Schulpferd schlecht unter mir läuft, ist es für mich ermutigend zu hören, dass nicht ich  so schlecht reite, sondern dass das Pferd heute länger braucht, um loszulassen, weil es in den letzten Tagen von Anfängern geritten wurde.

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Meine RL gibt mir auch Lob öffentlich. Zum Beispiel, ja das War gut! Oder super! Aber Tadel würde ich jetzt nicht soooo sagen...vlt mal: nimm die Zügel etwas kürzer oder drück die Ferse nach unten aber wenn sie das mit anderen vergleicht, dann finde ich das sehr fremdschämend ;( zudem wenn das noch andere reitschüler mitbekommen...bei mir War es mal so (lag nicht an der rl!) : ich hab mich früher nicht getraut, zu galoppieren. Das haben dann einige mitbekommen und mich nach der Reitstunde ziemlich runtergemacht :( "ja du Schisser du kannst des gar ned" und so :( also wenn sie sowas rumerzählt würde ich sie bitten, dass für sich zu behalten (auch wenn man vor der rl etwas schüchtern wirkt und man sich zugegeben wirklich zusammenreißen muss, ihr sowas zu sagen) denn das geht zu weit! Wenn es aber so wie bei mir ist, dass die rl nix dafür kann und es nur die "Schaulustigen" mitbekommen haben und sich darüber lustig machen, dann sag das der rl und die kann denen dann ne fette ansage machen ;) ansonsten gehören Korrekturen zum Reitunterricht dazu, sonst wirst du ja dein leben lang nur falsch reiten und das willst du ja nicht oder? ;) hoffe, Ich konnte dir helfen :) LG SchokoRiegl24

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Ist es sinnvoll für Reitschüler, sich schlecht zu fühlen? Ich glaube nicht, normalerweise gilt heutzutage der Pädagogische Ansatz, sich auf die Stärken zu beziehen und diese hervorzuheben. Natürlich muss der/die Reitlehrer/in Fehler benennen, aber Vergleiche wie "die Anderen waren besser..." finde ich nicht sinnvoll.

Und zur Hörbarkeit: Als RL braucht man sicherlich Übersicht, und würde die Pferde zu sehr nerven, wenn man ständig zu jedem Reiter hingeht. Außerdem können die anderen Schüler ja auch durch die Fehler und das richtige Handeln der anderen lernen.

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Jeder Mensch ist ein Individuum und jeder benötigt Kritik und Lob. Eine Kollektive Beurteilung zeigt nur eine Prozessoptimierung, es bringt dem Einzelnen absolut gar nichts. Wer es nicht schafft, auf jeden einzelnen einzugehen, macht etwas falsch. Mit Pädagogik hat das wenig zu tun. Ja, die/der RL hat die Pflicht auf jeden einzelnen Schüler einzugehen.

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also ich würde das nicht so eng sehen... ist in der schule doch genau das gleiche ("eure parallelklasse hatte einen, um 2 noten besseren schnitt.....") warum sollte man es auch nicht öffentlich machen? dadurch können die anderen vl aus den fehlern der anderen lernen, und man muss es niicht jedem einzeln erklären

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Kommentar von Midnight1999
24.11.2015, 22:10

Also ich hab keine Ahnung auf welche Schule du gehst, aber sie scheint noch schlechter zu sein, als meine.

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