Obwohl ich den Internet Betruger auf dem Leim gegangen bin, stehe ich jetzt als Beschuldigte in einem Ermittlungsvehrfahren. Bitte um Hilfe.?

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6 Antworten

Du bist reingefallen und hast dich damit leider auch strafbar gemacht. Die Korrespondenz solltest du Ausdrucken und zu den Unterlagen beifügen.

Deinen Schilderungen nach bist du ein Fall von vielen und du wirst sicherlich mit der Anhörung davon kommen. Deshalb macht es keinen Unterschied, ob du persönlich erscheinst, oder den Sachverhalt per ausgefülltem Formular erklärst. Hier geht es um eine kriminelle Vereinigung, eher nicht um die Helfershelfer, die möglicherweise aufgrund der Anzeigengestaltung und der Vorgehensweise keine Ahnung davon hatten, was eigentlich los ist.

Die Verfolgung der Straftaten findet natürlich zunächst einmal statt. Das ist so vorgesehen und auch richtig in unserem Land. Ich kann dir nachfühlen, wie schlecht es dir damit geht. Du wolltest einen Minijob und hast eine Strafverfolgung am Hals.

Für dich sehe ich höchstens eine symbolische Strafe, wenn überhaupt eine. Wenn es denn überhaupt zu einer Verhandlung gegen dich kommt, was ich bezweifel, wird es keine relevante, die Zukunft einschränkende Strafe geben. Vermutlich eher eine geharnischte Predigt, bis milde Worte. Du wolltest einen Nebenjob.

Alles Gute für dich und halt uns doch bitte mal auf dem Laufenden. Wenn sich in den nächsten 1-2 Jahren was tut, sei so gut und schreib mir das kurz per PN, ja?

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Inzwischen bist Du ja etwas klüger geworden und machst so etwas nicht nochmal. Es hätte für Dich übrigens noch schlimmer ausgehen können.

Du hast jetzt aber alles richtig gemacht. Druck die emails aus, füll den Bogen aus und schick es ab. Mehr kannst Du im Augenblick nicht machen. Sonst müsstest Du Dir einen Anwalt nehmen und der kostet ja auch wieder Geld, außer Du hast eine Rechtsschutzversicherung.

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Ich würde erst einmal so verfahren, wie der Mitarbeiter der Polizei es vorgeschlagen hat. Vergiss nicht eine Kopie der Mails, die dich entlasten können, mit zu übersenden. Auch könntest du versuchen, direkt bei der Staatsanwaltschaft, die das Ermittlungsverfahren eingeleitet hat, vorstellig zu werden und um einen Termin zu bitten. Die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens klingt schlimmer als es ist. Durch dieses Verfahren soll der Sachverhalt ermittelt werden, mehr erst einmal nicht. Natürlich schützt Unwissenheit nicht unbedingt vor Strafe, aber es ist zu ermitteln, ob du überhaupt strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden kannst. Ist dir keine Schuld nachzuweisen, dann kannst du dafür auch nicht bestraft werden. Mach dir vorerst noch keine Gedanken und lass die Sache auf dich zukommen. Unternimm aber alles, was dich entlasten könnte.

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Tja mir erging es leider genau so nur mit dem Unterschied das ich so dumm wie ich damals war alles gelöscht hatte an Mail Verkehr, hatte mir einen Anwalt genommen und nun nach gut einem Jahr steht fest das es leider mehrere wie mich erwischt hat und der Anwalt nun schaut das es eingestellt wird. Viel Erfolg dir.

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Tja..bei solchen Angeboten, wäre ich immer verdammt vorsichtig, denn meist ist es eben für Aktionen wie Geldwäsche gedacht. Dass Du Dich darauf eingelassen hast, zeigt wie in dieser Branche verfahren wird....dein angeblicher Chef (den Du nie gesehen hast was für mich nie in Frage käme) meinte "gnädigerweise" er "bedaure" Deine Entschluss und würde Deinen Account löschen.

Uh Uh...nun die große Überraschung???? Selbst wenn Du alles korrekt "storniert" hast, wird mit Sicherheit nicht einfach von einem Strafverfahren gegen Dich abgesehen, denn "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" und man wird Dir klar sagen, dass es Dir hätte klar sein müssen, was für eine Art der "Arbeit" hinter diesem ganzen "Jobangebot" steht.

Ich kann nur hoffen, dass die Strafe nicht allzu heftig ausfallen wird. Ich hoffe weiter für Dich, dass Du Dich auf solche Sachen/Jobs nie wieder einlässt!:

Alles Gute!

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Das blöde ist halt, dass Unwissenheit nicht schützt. Und wenn die in einem Namen etwas machen und des nicht zu 100% geklärt ist, dass du damit nichts zu tun hast und von nichts gewusst hast, bist du da auch mitdrinnen.

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