Objektiv gesucht für die Canon EOS 1100D (Anfänger)

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4 Antworten

Hallo

die 1100D ist so sehr abgespeckt das man mit der Autofocusleistung bei "Action" nur wenig anfangen kann. Damit das besser wird kann man nur in andere Optiken investieren das schnellste auf der 1100D ist das 17-55 IS. Günstigere Lösungen unterhalb wären das 15-85 oder das 17-85 sowie die Festbrennweiten 28/1,8, 35/1,8 , 50/1,4 oder 85/1,8

Das 18-55 Kit kann man als "Makrooptik" behalten die obigen Optiken haben alle noch weniger Makrofähigkeit.

Bei Fremdoptiken wären die 2,8er von Sigma, Tamron und evtl Tokina interesannt.

Aber alle Optiken erfordern Kompromisse und man sollte schon etwas Arbeitstechnik drauf haben DSLR sind keine Point & Shoot. Anderst gesagt selbst mit der Kit Optik kann man Problemlos Hunde, Kinder und Hochzeiten fotografiern man muss nur eben die Technik beherrschen und Wissen was man macht. Wer denkt man muss nur auf den Auslöser drücken denn Rest macht die Kamera der hat mit einer DSLR das falsche gekauft. DSLR benötigen Wissen und sorgfältige Arbeit da hat man nur wenig Toleranz ür Fehler oder schlampereien.

Deswegen "Sparmodus" in de Bücherei oder Online die Technikgrundlagen erlernen. Bei einem Fotoclub oder der VHS die nötigen Praxisumsetzungen durchzeihen und erkennen wo die Technik "aufhört" bzw versagt.

Im Zwidfel die DSLR einfach verkaufen und für das Geld eine Kompaktkamera mit High Speed und Blinzelerkennung kaufen.

Und bei Digital kostet das Bild nur Centbeträge deswegen kann man sich Tagelang einfotografieren bis man es beherrscht und langsam versteht was man macht und was die kamera macht. das war früher Unbezahlbar und wurde selten gemacht. Heute kostet es nur Zeit und tut auch fast keiner.

Also ich persönlich hab auch die Canon EOS 1100d und kann dein "Problem" irgendwie nachvollziehen. Doch wie es sich anhört, und meiner Meinung nach würde ein Objektiv für diese verschiedenen Anlässe nicht genügen. Ich fotografiere serh viel Hunde und habe das 50mm 1,8 seit letztem Winter. Doch im Moment ist das nicht merh so oft auf meiner Kamera, sondern eher ein 18-200mm 3.5-5.5, das kann sich aber kein Anfängerfotograf leisten (es ist auch nicht meins, gehört einem Familienmitglied und ist damals durch ein sehr günstiges Angebot erworben worden).  Ich mag irgdnwie Festbrennweiten, da die oft eine hohe Blende haben können, aber Zoom-Objektive sind natürlich super praktisch, da bekommt man aber oft kein schönes Bokeh. Ich bin selbst auch noch auf der Suche nach meinem perfekten Objektiv für Tierfotografie, doch ich denke man muss da auch variieren. Nächstes Jahr wird wahrscheinlich das 100mm 2.0 bei mir einziehen und im Jahr darauf eine neue Canon :).

LG Malyme

Ein Bild mit dem 18-200mm 3.5-5.6 - (Tiere, Objektiv, portrait)

Hallo

Ich glaube es wird nicht einfach deine Ansprüche unter einen Hut zu bekommen. Für jede deiner Angaben bietet sich im Grunde genommen ein anderes Objektiv an.

So pauschal würde ich mal meinen: Für Nahaufnahmen wäre ein Makro-Objektiv gut. Für Portraits und Kinder vielleicht Festbrennweiten. Für Hochzeiten solltest du auch an ein gutes Blitzgerät denken. Ein gutes Zoom-Objektiv mit höhere Brennweite (so ab 135 bis 250mm) wäre sicherlich auch nicht schlecht. Gerade Tiere verhalten sich anders wenn man etwas auf Abstand gehen kann.

Was das bewegen und blicken in die Kamera angeht: Tja da hilft dir auch das beste Objektiv nichts wenn dein Fotomotiv nicht das macht was du willst.

Den Sparmodus würde ich mir an deiner Stelle aber abschminken. Ich sag immer: Wer billig kauft, kauft zweimal.

Für ein halbwegs vernünftiges Zoom-Objektiv solltest du schon 300€ aufwärts einplanen. Makros sind auch nicht billiger. Auch Festbrennweiten hauen ins Ersparte. Wobei da gibt es eine Perle. Das Canon EF 50/1,8 II kostet gerade mal nen Hunderter und ist für den Preis ein Knaller.

Bei manchen Objektive versuchen die Hersteller teilweise einige Eigenschaften miteinander zu verbinden. Z.B. hättest du mit dem Tamron 18-250/3,5-6,3 Di II LD ASL IF Macro eine Scherbe die Zoom und Makro kombiniert. Aber auch dafür wirst du ca. 300€ hinblättern müssen.

Du siehst: Dein Hobby ist nicht billig. Die Erfahrung hab ich auch gemacht. Aber es macht trotzdem Spaß. Hoffe ich konnte dir auf die eine oder andere Art weiterhelfen.

Einstein0511 31.08.2012, 13:49

Oh vielen, vielen Dank für die tolle Antwort. Das hat mich auf jedenfall einen großen Schritt weitergebracht.

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Einstein0511 31.08.2012, 16:21
@Einstein0511

Wenn ich meinen Blickwinkel nun gezielt nur auf Kinderfotografie und Nahaufnamen,Portraitfotos richte.. könntest Du mir dafür ein Objektiv besonders empfehlen?

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hoschi2011 04.09.2012, 18:38
@Einstein0511

Ist ganz ehrlich schwer zu beantworten. Ich bin ja ein Fan von Festbrennweiten. Du hast zwar den Nachteil des fehlenden Zooms aber dafür sind Festbrennweiten meist viel Lichtstärker als andere Objektive. Und das macht schon was aus.

Das Canon EF 50/1,8 II wäre vielleicht mal ein guter Einstieg. Es gibt sicher bessere aber nicht für 100€. Für Portrait ist es sehr gut geeignet. Nahaufnahmen sollten damit vielleicht auch funktionieren. Ist allerdings nicht so mein Ding.

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Da du wohl Spiegelreflex Anfänger bist, würde ich dir als erstes ein Begleitbuch zu deiner Kamera empfehlen.

So hast du von Anfang an gleich Erfolgserlebnisse (nicht deinen jetzigen Frust), weil dich ein Profi gekonnt durch alle Menüs und Funktionen führt und dir so ganz nebenbei noch viele Profi-Tipps gibst, auf die du wahrscheinlich erst nach Jahren kommen würdest.

Dabei wird auch genau auf alle möglichen Objektive eingegangen.

Mir ist noch nicht klar, welches Objektiv du hast?

Wenn ich dir ein All-Round-Objektiv oder Immer-Drauf-Objektiv empfehlen darf, dann wäre es das Tamron 18-270, es hat einen Bildstaiblisator, ist makrofähig und ist im Moment das beste vom Preisleistungsverhältnis her.

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