Objektiv für Sterne und den Himmel?

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6 Antworten

Welche Brennweite du am Ende nimmst ist nicht so relevant. Weitwinkel ist toll wenn du den Sternenhimmel als solches oder die Milchstrasse fotografieren willst. Lange Brennweiten sind etwas, wenn du einzelne Objekte herauspickst, wie Andromeda-Nebel.

Ich denke aber, fur den Anfang ist weitwinklig besser und etwas einfacher.

Viel wichtiger ist die Lichtstärke des Objektivs. Denn bei der Sternenfotografie musst du es hinbekommen, möglichst viel Licht möglichst rauscharm in relativ kurzer Zeit aufzunehmen.

Klar kannst du den ISO-Wert deiner Kamera auf 6400 hochdrehen. Dann rauscht das Bild aber so stark, dass du keine Freude haben wirst. Drehst du auf ISO 100, dann ist dad Bild hinterher entweder schwarz, weil zu wenig Licht da ist, oder du belichtest 2 Minuten, hast dann aber keine punktförmigen Sterne mehr, sondern viele lustige kreisförmige Linien auf dem Bild. Das kommt von der Erdrotation.

Also musst du einen Kompromiss finden. Daher Festbrennweite so zwischen 10-17mm. Dann sollte es eine Lichtstärke von mindestens 2.8 haben. Besser 1.8.

Danach kann es losgehen und dann heißt es testen und ausprobieren. Ich empfehle eine Belichtungszeit von maximal 20 Sekunden. Die ISO auf 1600. Damit würde ich anfangen. Und dann schau, was dabei rauskommt.

Achja: Je dunkler es ist, um so besser ist es. Am genialsten ist, wenn du die Chance hast nach Fehmarn zu fahren. Die Insel ist dünn besiedelt und da ist es echt dunkel. Alternativ geht auch Helgoland.

Und wenn du einen guten Blog haben willst, kann ich dir den von Gunter Wegner empfehlen.

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Hallo

wenn du dass "Beste "willst dann ist die D3300 schon mal eine schlechte Ausgangsbassis

Es gibt unterschiedliche Zielsetungen/Aufgabestellungen und mehrere Möglichkeiten

A simpelsten ist man kauft sich ein Tokina 14-20/2.0 oder wenn man mehr Weitwinkel braucht/umsetzen will das Tokina 11-16/2.8 oder das Tokina 11-20/2.8.

Dann braucht man noch ein Stativ und einen Fernauslöser. Wenn man Kometen/Sternschnuppenspuren sammeln will reicht dass erst mal. Wenn man auch noch die Einschlagstelle ausrechnen will braucht man eine Verzeichnungsarme/freie Festbrennweite oder ein Stereosetup mit breiter Messbasis. Dafür nimmt man meist Fishaugen mit sphärischer Abbildung.

Für Deep Sky Fotografe brauchte man ein nachführendes Teleskop als Guideunterbau und muss sich einen ganz abgelegenen Ort mit gutem "Seeing" suchen (und einem guten Bildrandmotiv).

- www.gutefrage.net/frage/das-perfekte-objektiv-fuer-astrophotographie

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Genau das Tokina 11-16mm f/2.8 zeigt Koma-Aberrationen und ist für Nachthimmel nicht die beste Entscheidung. Speziell für Sternhimmel würde ich das Walimex nehmen.

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Die Brennweite ist dabei recht beliebig und kommt nur darauf an wie groß der Ausschnitt des Himmels sein soll den du fotografieren willst.

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Ich würde hier das Walimex 14mm 2.8 nehmen.Ist zwar nur manuell,aber der Autofokus würde auf die Sterne sowieso nicht fokussieren

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Naja also ich würde sagen, dass man dafür gar nicht unbedingt ein spezielles Objektiv braucht. Bei einem Weitwinkelobjektiv könnte es nämlich sein, dass es zu weitwinklig ist und man die Sterne gar nicht mehr richtig sieht.

Ich würde mich aber wenn dann für ein Lichtstarkes Objektiv entscheiden. Da fährt man in der Regel mit Festbrennweiten ganz gut;)

 

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Kommentar von MetalMaik
08.11.2016, 09:54

Das ist Quatsch, gerade bei Sternenaufnahmen (z.B. Milchstraße) braucht man ein lichtstarkes Objektiv und umso mehr Weiwtinkel man hat, umso länger kann man belichten, ohne dass die Sterne zu Streifen werden. Wenn man Sterne (Milchstraße) und Landschaft auf das Bild bekommen möchtem kann das Objektiv gar nicht weitwinkelig genug sein. Und ein normales Kitobjektiv z.B. ist da nicht wirklich für geeignet, weil es ziemlich lichtschwach ist.

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