Objektiv für Canon eos50e (analog)?

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Hallo

das offiziele "Kit" Zoom zur EOS 50E war das EF 24-85 USM. Diese Optik (bzw Optiken ab 1995) war für das AIM/Eye Control optimiert und bietet Blitzlichtreflektoranpassung und Mischlicht für denn Bordblitz (Mischlichtblitzen ist bei der 50E etwas krude bzw Canon hat mit der 50E ETTL eingeführt). Alternativ gab es später das 28-105 II bzw noch später die Version III und das 28-70/2.8L oder die üblichen Kit Gurken. Die 50E war eigentlich als Semi Pro der 1000DM Preisklasse nicht für die Kombination mit denn Kit Gurken gedacht auch weil damit Eye Control oft Probleme machte oder gra nicht "flutschte". Canon hat dann aber mit der EOS30v/33 das 28-90/4-5.6 USM für Eye Control optimiert auf den Markt gebracht und das bekommt man heute ab 10€ "nachgeworfen".

Die Optik M42 Optiken der MTL kann man adaptieren man braucht aber einen Adapter mit Kontaktnase für denn Mikroschalter für die AF Freigabe bzw einen Adapter mit Dadealion Chip. Aber die 50E hat keine Mattscheibe und einen mikrigen 90% Sucher das ist nicht sonderlich funktional zum manuelen focusieren. Wenn man von einer Praktika L mit Schnittbild umsteigt sieht man das Problem ja sofort erkennbar und die MTL hat auch noch einen dunklen "Unterklassesucher" aus der 70er Jahre Ära das ist keien Oberklassesucher wie bei Contax, Olympus oder Pentax. und MTL Optiken sind teilweise ohne A/M Umschaltung für Vorwahlblende.

Die Adapter haben alle keine taugliche Lösung für denn Offenblendmessungs "Abblendstift" der 70er Jahre EE Optiken oft wird der dann mit Klebstoff fixiert es gibt aber auch "Brachialisten" die denn Stift einfach verbiegen und reinrammen so das der mechanisch klemmt. Man kann sich auch ein "Füllstück aus Blech, Plastik, Holz, Hartgummi,,,, basteln bzw das gabs mal zu kaufen.

- www.amazon.de/XCSOURCE%C2%AE-Confirm-Adapter-Linse-DC632/dp/B011UA2TC0

Man kann EFS Optiken auf EF "umbauen" und die Optiken dann an EOS Vollformat "verwenden" aber sinnvoll ist das nur beim 10-22 USM das wird an Kleinbild ein mittelmässiges 15-20 wer mit Vignettenlook bzw Nostalgielook arbeiten will kann es an 1er Typen bis etwa 12mm nutzen bevor der Spiegel an der Hinterlinse "kratzt".

Sinnvolle Canon EF Basis Zooms:

- EF 28-105/3.5-4.5 USM Vers I (Japan) oder II (Taiwan). Leicht, kompakt, 58er Filter, sehr schneller AF und treffsicher, FTM, fast Lautlos, auf 8-11 abgeblendet sehr ordentliche Bildqualität zwischen 35-85mm, gutes Bokeh im Teleende, speziel Version II. DSLR Tauglich wenn auch nicht sinnvoll an 5Ds, keine Staubpumpe beim zoomen, nicht ganz parfocal. Leider nicht mehr reparierbar (keine Ersatzteile) daher keine "vernudelte" Optik kaufen die Sammler haben die Japanversion im AA Zustand Richtung 200€ gepusht, Taiwan Versionen gibt es noch um 80-100€. Frühe Ring USM Versionen können bei langen unbenutzten Lagerzeiten "einschlafen" deswegen nicht blind/unbesehen kaufen.

- EF 35-135/3.5-4.5 Schiebezoom mit ARC Drive relativ langsam, kein FTM aber gute Trefferleistung und hat wegen dem "Look" Fans im Portraitbereich. Wurde nur kurz gebaut ist relativ selten. Arc Drive kann Probleme an DSLR nach 2006 haben. Gebraucht ab 50€ ist wegen Schiebezoom eine "Love or Hate" Lösung.

- EF 35-135/3.5-5.6 USM Vers I, Nachfolger obiger Optik mit USM und FTM sehr kompakt und leicht, Sporttauglicher AF sehr gute optische Leistung über 50mm, aber Zwiebelringbokeh im Portraitbereich gebraucht ab 50€

- EF 24-85/3.5-4.5 USM wohl das "beste" Standardzoom für Analogfilm (an DSLR im WW Bereich problmatisch) es verzeichnet heftiger als das 28-105 und ist nicht ganz so schnell mit dem Autofocus. Bokeh ist umstritten auch weil Zwiebelringneigung, auf 8 abgeblendet zwischen 28 und 70mm sehr gut auflössend. 24mm an Kleinbild DSLR nur mit qualitativen abstrichen nutzbar an Analogfilm gibt es weniger Randabfallprobleme. Aber 24mm bedeutet um 85° statt 75° Bildwinkel (Diagonal) bei 28mm, das sieht auch schon definitv Superweitwinkelig aus. Kostenpunkt um 100-150€

- EF 28-135/3.5-5.6 USM IS, die letzte Analogoptikgeneration aber schon für DSLR optimiert. Canon hat die Bildfeldwölbung für DSLR optimiert die Optik verzeichnet weniger hat aber dafür etwas mehr Farbsaumproblematik als obige Vorgänger. Grösse und Gewicht sind noch OK, IS der ersten Generation bringt nur um 2 Lichtwerte und kann beim mitziehen Doppelkonturen erzeugen. Kostenpunkt gebraucht um 150-200€ gibt es noch vereinzelt Neu um 350-400€.

Was man sich nicht "antun" sollte die Pseudo USM Kit Zooms auch weil die meisten Sollbruchstellen verbaut haben und nicht reparierbar sind. Auch die 50/1.8 II sind "Wegwerfoptiken" deswegen sind gebrauchte MkI gesucht und teuer.

Eye Control braucht etwas Einarbeitungszeit und ist mit lichtstraken Optiken schön einsetzbar zb das an DSLR "zickige" EF50/1.4 bekommt mit Eye Control eine brauchbare Trefferlage/Trefferqoute.

Wegen der beschränkten High ISO Fähigkeiten von Analogfilm muss an sich überlegen zu was man Analogfilm "verschwenden" will. Mit denn Zoomoptiken wird man sich einen ISO 400 Film laden und bei Blende 8-11 sind die Zoomoptiken auch gut genug um an Analogfilm deutlich über Reportagequalität abzuliefern. ISO 100 und drunter oder SW Film macht mit Zoomoptiken unterhalb L Klasse wenig Sinn das ist eher was für Festbrennweiten die dann schon bei Blende 4 Maximalauflösung anliegen haben. Das kann man ja weiterhin mit der Praktika abdecken. Im Canon EOS System ist manueles focusieren nur eine "Notlösung" und Canon legt das System entsprchend aus. Eine Manualfocuskamera ist natürlich denn EOS "Autodoofmatiken" überlegen nur muss man dann damit "arbeiten".

Wo ich beim Punkt bin ich seh gerade nicht warum man sich eine Analogfilm EOS kauft um dann Film hinter billigen Zoomoptiken zu "verschwenden". Bisher hat Anlogfilm als SW sowie Diafilm und im Bereich von UW/UWW Motiven noch seine Vorteile vor DSLR, zudem noch dort wo es hart zur Sache geht also wo man eine vollmaunele Kamera ohne Stromproblematik will (zb in der Arktis da ist es EOS SLR zu "kalt" aber Nikon und Pentax SLR tun auch im Weltall es ist nur ein Canon EOS Problem). Die Crux von Analogfilm ist das man es irgendwann digitalsieren muss und dann kann man sich denn Anlogfilm auch gleich "sparen". Wer Diashows macht oder daheim noch im Labor werkelt muss nicht digitalsieren und kann die volle Leistung der Analogfilmtechnik ausreizen. Für 0815 Schnappschüsse und "Ausdrucke" unter DIN A3 reicht eine Prosumer Digitalkamera völlig aus. Insofern würde ich eher raten die MTL weiter zu benutzen und sich stattdessen einige M42 Schätze abzugeiern solange es noch preiswert machbar ist.

Ein typischer Objektivfahrplan wäre zb

- EF 28-105/3.5-4.5 USM II > 350 Gramm (100€) Erstanschaffung

- EF 75-300/4.5-5.6 USM IS > 650 Gramm (150€) Zweite Optik

- EF 20-35/3.5-4.5 USM > 350 Gramm (150€) Dritte Optik. An DSLR nicht "sinnvoll" verwendbar daher günstig einkaufbar.

- Streulichtblende EW63 Clone ab 10€

- Streulichtblende ET60 Clone ab 10€

- Canon Achromat "D250" in 58mm (ab 20€)

- CPL in 77mm zb Schneider/Exakta (NP 60€)

- Split-ND4 in 77mm zb Schneider/Exakta (NP 40€)

- Stepup Ringe 58>67>77 (15€)

- Speedlite 380 EX (ab 50€)

Wenn an schon weiss welche Brennweiten einem "Liegen" bzw man braucht dann ist zb die "Reportagereihe" EF 24/2.8 USM, EF 35/2 USM, EF 50/2.5 Makro und EF 100/2 USM bzw EF85/1.8 bei Beautyshoots.

oder

- EF 17-40/4L USM > 450 Gramm (NP 650€)

- EF 70-200/4L IS USM > 750 Gramm (NP 1000€)

- EF 50/1.4 USM > 250 Gramm (NP 350€)

Man kann aber auch durchaus mit dem 28-135 IS USM gut auskommen oder man greift zum Tamron 24-135. Das ist optisch Oberklasse nur beim Autofocus auf der Höhe der Kit Zoom Klasse. Das Tamron 24-135 war beim Eye Focus nicht so sicher wie die Canon Optiken aber die EOS50E hat ja nur 3 Messfelder da ist das übersichtlicher.

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Top Antwort, wow 👌👍

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Ich hatte damals ein EF 28-105 3,5-4,5 USM. Ich war damals mit der Bildqualität zufrieden. Hier gibt es aber 2 Versionen. Die sich äußerlich nur in einem Detail unterscheiden. Version 1 hat eine gelbe Blume und Version 2 den Schriftzug MACRO aufgedruckt. Version 2 ist optisch besser und zum Anfang meiner Meinung nach zu empfehlen. Gebraucht für ca 60-70 Euro im Angebot.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
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https://kenrockwell.com/canon/lenses/28-105mm.htm

Lies mal das da, ist zwar Englisch, aber mit google übersetzt, gehts ganz gut. Die Version 2 hat auch 7 Blendenlamellen, statt 5 wie die Version 1. Aber Vorsicht, es gibt auch eine Version mit einer Anfangsblende von 4 - 5,6, Finger weg davon das ist eine optische Gurke.

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Dann ist das Objektiv für deine digitale EOS bestimmt ein EF-S Objektiv, oder? Das passt nicht. Das Objektiv darf nur die Bezeichnung EF tragen.

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