Objekte über erfundene Firma verteiben?

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2 Antworten

Nein, ein Firmenname an sich ist immer einzutragen. Du kannst die Produkte aber unter einem anderen Namen verkaufen, dieser muss nicht zwingend eingetragen sein und muss auch nicht dem Firmennamen entsprechen.

Ein Beispiel:
Firmenname: Erika Muster Sockenbedarf
Produktname: StoffSocken2000

Frau Muster kann die Socken also z.B. auch unter stoffsocken2000.de verkaufen. Die Rechnung für die Kunden, das Impressum der Webseite und so weiter muss aber alles auf "Erika Muster Sockenbedarf" laufen.

Es empfiehlt sich aber den Produktnamen markenrechtlich schützen zu lassen. Damit keine Konkurrenz plötzlich Produkte unter deinem Namen verkauft.

Bei selbstgemachten Saft wäre ich übrigens vorsichtig, hier gibt es bestimmte Anforderungen an die Lebensmittel, Hygienevorschriften und so weiter, die Du erstmal alle erfüllen musst. Ohne Genehmigung darfst Du selbstgemachte Säfte nicht einfach gewerblich verkaufen.

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Unter "Firma" versteht man den Namen, unter dem ein Unternehmer sein Geschäft betreibt.

Wenn Du also Socken verkaufst, dann ist Deine Firma nichts anderes als Dein Vor- und Zuname. Da darfst Du noch ein Unterscheidungskennzeichen hinzufügen, also beispielsweise "Peter Meier Stricksocken".

Und wenn Du Dich in das Handelsregister eintragen läßt, dann auch "Stricksocken Peter Meier e.K." - e.K. ist die Abkürzung für "eingetragener Kaufmann" bzw. "eingetragene Kauffrau".

Die Phantasiebezeichnung "PeMeStrick" könntest Du als Marke anmelden.

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