Oberschenkelhalsbruch, Folge=Pflegestufe 2, Unfallversicherung will nur wenig zahlen

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4 Antworten

Bei solchen Versicherungen lohnt es sich praktisch immer, einen Anwalt einzuschalten.

Hallo, leider kann ich nicht erkennen, wann der Unfall stattgefunden hat. Nach einem Unfall müssen gewisse Fristen eingehalten werden. Wenn der Unfall erst kürzlich war, also noch keine 12 Monate zurückliegend, dann ist die heutige Aussage des VR irrelevant.

Ein dauernder Schaden (Invalidität) soll sich innerhalb von 12 Monaten ab Unfalltag einstellen und muss dann innerhalb von weiteren 3 Monaten durch eine ärztliche Bestätigung nachgewiesen werden. Dies nennt man "dem Grunde nach", was aber nichts über die Höhe der dauernden IV aussagt. Die kann u.U. erst viele Monate später (bis zu 3 Jahren) festgestellt werden.

Hier ist eine genauere Kenntnis des Vertrages von Vorteil. Ansonsten empfehle ich z.B. unbedingt diese RAin.: http://www.ra-hueller.de/

Sie hat in einer Versicherung gearbeitet und kennt daher jede Denkens- und Vorgehensweise eines Versicherers.

Hallo Heinzelfrau,
daß sich ohne Unfall vermutlich eine Demenz engestellt hätte, ist Spekulation. Außerdem, wenn Dein Vater vorher noch fit war, hat er jetzt bestimmt keine Demenz. So schnell geht´s nun auch nicht. So ein Durchgangssyndrom kann schon mal eine Weile dauern.
Ich würde mal einen Anwalt fragen. Man kann doch zuerst ein Gespräch führen, ich glaube das kostet 50€. Dann bist Du wenigstens schon mal informiert. Ob Du dann selbst etwas unternimmst oder den Anwalt machen läßt, kannst Du ja dann immernoch entscheiden. Sinn macht es auf jeden Fall. Viel Erfolg. ((-:

nehme bitte einen anwalt es geht nicht mit rechten dingen zu. ich bin altenpfegerin.

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