Oberkellner Lohn Abzocke

6 Antworten

Ok, eine Anstellung als Oberkellner sollte sich schon finanziell von dem eines Aushilfskellners unterscheiden. Wie ein Vorredner schon sagte.....es ist alles Verhandlungssache. In vielen gastronomischen Betrieben ist ein markanter Anteil des Gehaltes das Trinkgeld. Das kommt meist in einen grossen Topf und dann wird aufgeteilt- nicht geteilt durch die Anzahl der Mitarbeiter sondern nach Rang. Je nach Rang hast du mehr oder weniger Anteile am Pot...und als Oberkellner sollter er da schon gut gestellt sein. Ist dem nicht so, kann er jederzeit kündigen. In der Gastronomie dürfte eine bessere Anstellung schnell gefunden sein- herrsch ja akuter Mangel da :-)

Der Nettolohn Deines Schwagers entspricht dem auch bei uns in Österreich üblichen Lohnniveau für Kellner mit Inkasso in Vollzeitbeschäftigung (40 Wochenstunden) und liegt mit 1.200,- € netto um ca. 150,- € über dem Lohn eines "normalen" Kellners/ Kellnerin. Es ist dabei davon auszugehen, dass er zusätzlich auch noch Trinkgeld in nicht unwesentlicher Höhe (normalerweise mehrere hundert Euro im Monat) erhält. Das wird selbstverständlich such vom Arbeitgeber berücksichtigt und ist offizieller Lohnbestandteil.

Dass die Aushilfskräfte gleich viel oder sogar teilweise mehr Lohn für die gleiche Arbeitszeit (40 Wochenstunden) erhalten, ist für mich nicht nachvollziehbar und eher unglaubwürdig. Eine Aushilfskraft verdient in unserem Betrieb bei einer 40 Stunden Woche ca. 1.080,- € netto.

Von dem Titel "Oberkellner" kann man sich leider nichts kaufen. Es ist eine Tatsache, dass im Gastgewerbe der Einkommensunterschied zwischen einer angelernten Servierkraft und einem erfahrenen Restaurantfachmann mit Inkasso nur etwa 100,- bis 200,- € netto (ohne Trinkgeld) beträgt. Wohlgemerkt, ich spreche hier von gesetzlichen Regelungen in unserer Region in Österreich. In Deutschland wird es nicht viel anders sein, nehme ich an. Selbstverständlich sollte Dein Schwager darauf bestehen, dass er nach 3 Monaten die zugesagten 1.300,- € netto bekommt.

Es ist leider eine Tatsache, dass durch die große Konkurrenz der Fastfood-Ketten, der Pizzerias, Kebab-Stände und Asia-Nudelrestaurants, der Diskont-Restaurants in Supermärkten und durch das umfangreiche Angebot an Fertiggerichten in Lebensmittelketten die Zeiten, in denen man sich in der Individual-Gastronomie eine goldene Nase verdienen konnte, ein für alle mal vorbei sind. Verschärft wird die Situation durch einen drastischen Rückgang beim Konsum von alkoholischen Getränken - es ist modern geworden, statt Bier, Wein und Spirituosen Fruchtsaft-Schorle mit (meist kostenlos abgegebenem) Leitungswasser zu trinken.

Dass davon ein Wirt nicht reich werden kann, leuchtet wohl ein. Und dass auch ein Wirt bei bestem Willen nicht mer ausgeben kann, als er durch seine Gäste einnimmt, ist auch irgendwie klar.

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Hab gerade mal mit meinem Schwager telefoniert, also folgendes: die Frauen die dort Aushilfen sind lassen oft sogar die Arbeit liegen wen 15 Uhr Schichtwechsel ist bleiben Tische schmutzig Gläser nicht vorbereitet oder gereinigt etc. Arbeitsanweisungen werden nur vom Chef befolgt es herrscht ein regelrechter Boykott, leider geschieht sowas wohl nicht wenn der Chef ebenfalls dabei ist und er glaubt den eher weil sie schon länger da sind

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