Oberflächenwasserbeseitigung

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2 Antworten

Wenn Du nachweisen kannst, dass das Oberflächenwasser auf dem Grundstück versickert, kannst Du Dich weigern an das Oberflächenkanalsystem angeschlossen zu werden. Habe ich auch erfolgreich gemacht. Ist aber schon 2001 geschehen. Zwar hat die Gemeinde es insgesamt 3 Mal vergeblich versucht mich in den Gebührendschungel zu manövrieren. Hat von Auflagen geschrieben wie: Es muß der Größe des Grundstücks und Haus angepaßte Auffangmöglichkeit vorhanden sein. Außerdem wurde nachgewiesen, dass die gepflasterten Bereiche mit Hydrosteinen gelegt wurden. Jetzt ist es abgeschlossen, brauche nicht zahlen. Nun weis ich jedoch nicht, ob diese Möglichkeit in Deinem Landkreis besteht. Aber wenn die Leitungen erst einmal bis auf dein Grundstück gelegt sind, wirst Du schwer dagegen angehen können. Denn die Kanalbauer müssen ihre Kosten ja wieder einholen.

Der Kanal ist noch nicht gelegt.Es gibt einen Beschluss der Gemeinde, dass ein Regenwasserkanl gelegt wird und die Anwohner mit den Kosten belastet werden. Den Anschlus von meinem Haus zum Kanal auf der Strasse muss ich selber legen lassen.

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@osanka

Na, wunderbar, dann lege den Zulauf zum Kanal nicht. Wie bereits erwähnt, tat ich es derzeit auch nicht. Du wirst zwar ab und an von der Gemeinde ein Formular zur Anmeldung und Berechnung des anfallenden Wassers bekommen, dieses Formular aber nicht ausfüllen (Tipp vom Sachbearbeiter gewesen), sondern nur schreiben, dass Du nicht am Oberflächenwasser Kanalsystem angeschlossen bist.

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Da wird es wohl einen entsprechenden Beschluss der Gemeindeverwaltung geben. Im Vorwege wurde dieses Vorhaben öffentlich bekanntgemacht, so dass jeder hätte reagieren können.

Diesen Sachverhalt solltest Du mal bei der Gemeindeverwaltung überprüfen. Wenn das alles so gelaufen ist, hast Du wohl eher schlechte Karten.

Es gibt einen Beschluss der Gemeindeverwaltung.Die Frage ist doch, ob der Beschluss rechtmäßig ist. Es gibt bereits ein Urteil vom OVG Koblenz, dass wenn der Bebaungsplan vorsieht,dass das Oberflächewasser auf eigenem Grundstück versicker muss,kann der Eigentümer nicht zur Zahlung eines Beitrags zur Beseitigung des Oberflächenwassers herangezogen werden.

Az.:6 A 11142/05.OVG.

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