Obduktion nach Organentnahme?

2 Antworten

Ich denke, dass es tatsächlich am Verkehrsunfall liegt, Organe kann man ja eigentlich nur nach einem Verkehrsunfall spenden, bei Krankheiten etc. ja nicht. Mein Onkel wurde auch nach der Entnahme obduziert, obwohl man ja wusste, woran er gestorben war.

Eine Obduktion wird NUR dann durchgeführt wenn nicht klar ist woran derjenige gestorben ist. Wenn die Todesursache klar ist dann findet auch keine Obduktion statt.

Bei meinem Onkel war klar, woran er gestorben ist, trotzdem wurde er nach der Organentnahme obduziert.

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Wie macht ein Arzt eine Organentnahme mit seinem Gewissen aus?

Mein Bruder und ich (14) hatten ein Referat über Organspende (1-), und (neben einer Frage die er grade gestellt hat) haben noch eine große Frage, was die Organspende betrifft.

Wenn ein Chirurg im Krankenhaus eine Organentnahme (ich rede nicht von Lebendspenden, die Überlebt der Spender ja) durchführt, dann wird der Körper der Person ja getöten, wenn das Herz entnommen wird.

Und Ärzte sind ja auch nur Menschen und (zumindest die meisten) Menschen haben ja ein gewissen, da stelle ich mir vor, das auch Ärzte von sowas enorm belastet werden, besonderst der, der Herz anhält und dann rausschneidet

Ich meine klar, wenn jemand ein Spenderausweis in der Tasche hatte, dann ist das sicherlich viel einfacher, denn dann wissen die Ärzte, dass diese Person spenden wollte,

aber wie sieht es zum Beispiel mit einem unschuldigen Kind aus, welches auf der Intensivstation liegt und spenden soll ?

Wie übersteht ein Arzt das z.b. einen 8 Jährigen aufzuschneiden und ihm die Organe aus dem Körper zu schneiden, wissend das dieser getötet wird.

Wir stellen uns das sehr sehr hart vor.

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Orange spenden nach dem Tod?

Hallo

Undzwar hatte ich mir nie Gedanken über dieses Thema gemacht, wenn dann nur flüchtig. Jedenfalls hatte ein Freund eines Freundes einen Unfall bei dem seine Lunge stark verletzt wurde. Dieser musste so wie ich es verstanden habe lange Zeit künstlich beatmet werden bis ihm eine Lunge transplantiert wurde, da ihm seine nicht mehr ausreichend Sauerstoff zuführen konnte. Wie lange er beatmet werden musste, weiß ich allerdings nicht.

Eigentlich war ich immer der Meinung, dass ich nach meinem Tod nicht möchte, dass man mir Organe entnimmt. Einfach der Gedanke dass alles brauchbare einfach rausgenommen wird... Da ich aber eh verbrannt werden will, macht es ja nicht viel Sinn wenn man Organe verbrennt, die anderen Menschen das Leben retten können. Und welche Organe werden genau entnommen?

Ich meine, das oben Gennante ist ein gutes Beispielt. Ich denke nicht, dass dieser Mann in innerhalb von paar Wochen zu einer neuen Lunge gekommen ist. Denke schon dass er länger warten musste und an die Maschinen gekettet war.


Was ist eure Meinung? Würdet ihr eure Organe nach dem Tod spenden?

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Organspendeausweis: Empfänger definieren?

Ich weiß, dass man auf einem Organspendeausweis definieren kann, welche Organe/Gewebe gespendet werden sollen. Aber kann man auch Dinge über den Empfänger drauf schreiben?

  1. Kann man auf einen Organspendeausweis schreiben, wer ein bestimmtes Organ bekommen soll?

  2. Kann man auf einem Organspendeausweis den Empfänger einschränken: Kann man zum Beispiel sagen, dass ein Raucher meine Lunge nicht bekommen soll o.ä.

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Organspende - Obwohl Chance auf "Leben"?

Hallo =)

Ich bin 15 Jahre alt und ja, es ist ungewöhnlich, mit 15 über so etwas nachzudenken. Ich habe mir heute einen Organspenderausweis beantragt. Ab 16 Jahren ist der dann gültig, im Juni werde ich 16.

2000 Menschen spenden im Jahr ihre Organe, jeden Tag sterben Menschen, weil sie keine bekommen. Wenn es bei mir mal zu einem Unfall kommen sollte, oder was auch immer, möchte ich anderen Menschen helfen.

Nun las ich die Geschichten von Julia Tavola und Christian Kahr. Wachkomapatienten, Hirntod, keine Lebensqualität, keine Wahrnehmungen, viele Therapien, für die Angehörigen. Organspenden werden ja bei Eintritt vom Hirntod durchgeführt. Bedeutet dass dann, dass diese Menschen, wenn sie einen Ausweis gehabt hätten, von den Apperaten abgestellt worden wären zum Organspenden und durch die Therapien weiter"leben", oder wie ist das ? Also Wahl zwischen spenden und sterben, normal sterben oder Therapie und leben, bei Hirntod ? Oder gibt es dort etwas, was ich übersehen habe ? Ich möchte keinesfalls so leben wie C. Kahr, aber auch nicht (im Ernstfall) durch den Ausweis meinen Mitmenschen sagen, dass ich spende und gar nicht versuchen wollte zu leben !?
Kann es denn heute noch passieren dass fehlerhaft Hirntod diagnostiziert wird? Es gibt ja eine Krankheit, die damit verwechselt wurde .. Bitte mit "Wissen" antworten.

Ich brauche einen Rat - Organspenderausweis Ja oder Nein.

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Schlägt das Herz usw. weiter wenn man Hirntod ist?

Hallo Liebe Community,

ich habe mich seit kurzem die Frage gestellt ob ich Organspender werden will oder lieber nicht. Dazu habe ich mich umfangreich informiert. Es ist mir aber immer noch nicht klar, ob das Herz von alleine schlägt, ob man weiterhin von alleine atmet wenn man Hirntod ist.

Es wäre schön wenn mir das jemand erklären könnte, was alles noch von alleine funktioniert wenn man Hirntod ist

Danke im Voraus

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Sind die Bedenken bezüglich der Organspende berechtigt?

Es gilt ja bei der Organspende, dass die Organe entnommen werden müssen, während sie noch "frisch" sind und der Tod noch nicht eingetreten ist oder eingetreten ist aber nicht viel Zeit vergangen ist. Da haben manche Menschen Bedenken, da Hirntod für sich ein kontroverses Thema ist, wo sich Geister scheiden. Es soll Fälle geben, wo Hirntote wieder zum Leben finden. Und da Organe rechtzeitig entnommen werden müssen, könnte es ja sein, dass einem Hirntoten die Organe frühzeitig entnommen werden, ohne abzuwarten, ob sich der Zustand des Kranken verbessert. Und das würde ernsthafte Sorgen bzgl. der Organspende begründen.

Ein anderer Aspekt, der auf deutschem Boden eher unwahrscheinlich ist, ist der, dass korrupte Ärzte ja gegen Bestechung fahrlässig den Tod eines Kranken bewirken können, damit die Organe ihm entnommen werden können und für einen anderen Patienten in Frage kommen. Wie realitätsnah und berechtigt sind solche Befürchtungen? Ich habe keinen Wahnsinn von wegen mein Körper müsse als ganzes beerdigt werden, ich dürfte nicht entstellt werden. Ich würde in eine Organspende nach meinem Tod einwilligen. Allerdings nicht unter in Kaufnahme solcher willkürlichen Risiken.

Ich habe kein medizinisches Wissen bzgl. des Themas "Hirntod". Bitte seht es mir nach, wenn ich falsche Behauptungen aufstelle. Aber soweit ich weiß, ist der Hirntod nicht gleichzusetzen mit dem Tod. Es bestünde nach meinen Kenntnissen einen rudimentären Hoffnungsschimmer, dass der Kranke wieder aus dem Koma aufwacht.

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