Obdachlos alles verloren, gibt es noch eine Chance?

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20 Antworten

in deutschland muss niemand obdachlos sein und auf der straße leben. wenn du absolut kein geld mehr hast kannst du auf dem amt mittellosigkeit anmelden und musst sofort bargeld erhalten. auch hast du das recht auf eine wohnung. wenn du bereits keine mehr hast ist das ein notfall und dadurch sollte so ein antrag auf unterstützung auch beschleunigt werden. soetwas muss wirklich nicht sein.

und BITTE sei nicht zu stolz dafür hilfe/geld vom staat anzunehmen. soetwas finde ich immer unheimlich dumm. ich verstehe wenn leute ideale haben und nicht abhängig sein wollen, aber diese institutionen sind nunmal genau für fälle wie deinen gedacht! genau in solchen situationen muss unsere sozialhilfe greifen und dich vor einem leben auf der straße bewahren. du hast dies viel mehr verdient als so viele andere, die aus bequemlichkeit hartz 4 beziehen. stell dich nicht selbst mit denen auf eine stufe, denn das bist du nicht. also hör auf dir einzureden das geld vom staat nicht zu wollen, geh wieder dorthin, mach einen termin und rede mit denen über deine situation. es gibt keinen grund sich zu schämen. und lass dich auch nicht abspeisen. mach denen klar dass du mittellos und obdachlos bist, die können und dürfen dich dann nicht einfach wieder weg schicken. ansonsten hast du ebenfalls das recht auf einen kostenlosen rechtsbeistand! ich weiß nicht was es sonst noch für anlaufstellen gibt, aber es gibt unzählige. googel einfach ein bischen und suche dir hilfe, gib dich nicht auf!

nur indem du wieder eine basis hast (wohnung, geld) kannst du kraft sammeln dein leben wieder neu anzupacken. du bist noch jung, alles ist möglich. aber du darfst nicht zulassen, dass du in diesen sumpf abrutschst, selbst zum alkoholiker wirst und sämtlichen willen verlierst.

Boa ey...!

Hallo erstmal...:)

Es gibt in Deutschland ein Gesetz das sagt dass niemand hier in Deutschland ohne Geld (sprich unterste Grenze) leben darf. Es ist sogar in unserem Grundgesetz verankert. Warum Du nun obdachlos bist, steht leider nicht genau hier von dir. Sicher gibt es Fehler. Wo aber der Fehler bestand oder besteht, ist ja auch nicht ganz geklärt. Ich würde all deinen Krimskrams zusammen nehmen und dort unbedingt vorsprechen. Sicher hast Du auch eine vorläufige Ablehnung des Amtes bekommen...? Es muss keine eindeutige Ablehnung sein. Mit der gehst Du auf das Sozialamt. Schilderst den Leuten dort was dir widerfahren war oder ist. Du solltest aber auf jeden Fall ehrlich sein. Und alle Vorweise erbringen, die man von dir verlangt, aber nur die die Du tatsächlich hast...

Gehe notfalls auch mal auf die Bahnhofsmission. Dort gibt es hilfreiches Personal. In der Not musst Du wohl in ein Asylheim gehen, dich dort wenigstens anmelden, damit Du eine Adresse hast, wo du die Anschreiben des Amtes (HARTZ VI - Arbeitsamt oder auch das Sozialamt) entweder per Brief bekommst oder Du dir die Anschreiben an Dich dort am Pförtner-Stand abholen kannst. Sollte es Probleme dabei geben, gehe unbedingt auf das Sozialgericht, bzw. zu einem Anwalt deiner Wahl, der dir dann notfalls schnell zur Seite steht um dir ebenso flink aus der Patsche zu helfen. Aber Du brauchst eine Adresse, wohin diese Schreiben vom Amt hingeschickt werden sollen. Ohne Aufenthaltsort / -Adresse (Meldeadresse) bist Du aufgeschmissen...!!! Bitte beachte das unbedingt...!

Das Du nun ohne Obdach bist, liegt sicher auch an bestimmten Dingen, die wir als Selbstständige damals nicht gesehen haben oder wir niemals eine Info über gesetzliche Änderungen bekamen. So geschehen auch bei mir. Ich hatte jedoch das Glück, mich schnell zu fangen. Was die Gelder von Arbeitsamt etc. und die Rücklagen für Arbeitslosigkeit, Krankenkasse etc. angeht. Mir hat man ein halbes Jahr verweigert, mir das HARTZ-VII zu zahlen. Nein, nicht weil ich einen Fehler gemacht habe. Sondern eher aus Bosheit... Ja, das gibt es tatsächlich. Ich wurde dafür bestraft dass ich rund 7 Jahre fein brav dem Staat Steuern in den Rachen schob, was aber auch durch Fehler seitens des Amtes bedingt dann nicht mehr ging und ich mich aus der Selbstständigkeit befreit habe. Ich musste erst gegen das Amt eine Klage einreichen. Die habe ich dann zurück genommen als das Amt dann doch einlenkte. Ich hatte Glück...:)

Obdachlos war ich auch schon. Ich kenne deine Probleme. Aber daraus so schnell zu kommen, entwickelte sich als Märchen. Man ist erstmal frustriert. Wenn man sich aber immer das Ziel vor Augen führt das man verfolgt, man sich selbst in den Allerwertesten tritt, kommt man aus dieser Gosse auch wieder heraus. Du bist jung, so jung wie ich damals...aber ich war damals ein Kämpfertier...:) Das solltest Du auch sein. Niemals aufgeben, immer in alle Richtungen sehen. Nach vorn in die Zukunft blicken. Umseitig sein. Und hey:

Ich wünsche Dir so verdammt viel Glück...! Oh, Du schaffst das...bitte...

Gruß MJE

@ Grart

Du hast schon Antworten bekommen, bitte gehe zum Amt und hake nach, was das vorher für ein Fehler war, vielleicht können die den dort zu deinen Gunsten geraderücken (?).

Du hast halt Pech gehabt und das geht sicher noch mehr Menschen so, aber deshalb soltest du nicht aufgeben. Du kannst hndertmal hinfallen und dann wieder hundertmal aufstehen. Nur wenn du liegen bleibst, dann sieht das anders aus.

Du kannst das wieder schaffen und so wie du das beschreibst, sollte das machbar sein. Wird zwar langsam gehen, aber Hauptsache ist doch, dass du was bewegen kannst.

Gehe zum Amt, es ist für dich eine Möglichkeit wieder auf die Beine zu kommen.

Es gibt so viele Leute hier bei uns - bitte nicht falsch verstehen - die leben gerne vom Amt, es gibt Hartz - IV und es gibt Hartz-IV Menschen. Viele davon schämen sich doch auch nicht, Geld vom Staat zu nehmen.

Dann musst du dich - auch wenn du mit deiner Selbständigkeit gescheitert bist -  nicht schämen, für solche Fälle sind diese Stellen da.

Beim nächsten Berufsstart weist du , wie es besser laufen kann. Wenn man keine Fehler macht, dann weis man nicht wie es richtig gehen kann.

Also nimm die Ratschäge der anderen User hier mit und setze sie noch vor Weihnachten in die Tat um.

Ich drücke dir auch die Daumen

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