Nutzungsrecht / Kündigung?

6 Antworten

Was genau besagt denn die Vereinbarung im Notarvertrag?

So wie Du schreibst würde ich meinen das Ihr zwar das Recht habt die Wohnung bis Februar 2018 zu nutzen, aber nicht müßt.

Oder besteht ein Mietvertrag?

Den müßtet Ihr natürlich kündigen. Gesetzliche Frist, wenn nicht kürzer vereinbart, 3 Monate.

Aktuell könntet Ihr dann bis 4.9.17 zum zum 30.11.17 kündigen.

Bevor Ihr daran denkt zu einem Anwalt zu gehen, wie wäre es mit dem neuen Eigentümer zu sprechen?

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Das sind Pfennigfuchser geht nicht... Charakter unter aller Sau !!!

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Kein Mietvertrag nur Nutzungsrecht

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@Gudrun21

Nutzungsrecht bedeutet doch nicht Nutzungspflicht.

Niemand kann Euch zwingen in der Wohnung zu wohnen.

Nur evtl. vereinbarte Pflichten, z. B. Zahlung der Betriebskosten,  sind einzuhalten.

Stell doch bitte mal den Exakten Wortlaut der Vertragsklausel ein.

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Hier ist ein Laienforum. Wenn du professionellen Rat benötigst, wende dich bitte an einen Rechtsanwalt. Rechtsberatung dürfen nämlich nur sie vornehmen.

Nach meiner (laienhaften) Auffassung bedarf es keiner Kündigung, da das Nutzungsrecht terminiert ist. Ihr könnt ohnehin ausziehen, wann ihr wollt. Das gilt auch für eine Mietswohung. Wichtig ist dabei nur, dass ihr eure vertraglichen Verpflichtungen bis zum Ende des Nutzungsrechts im Februar 2018 erfüllt.

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Habe mich beim. Notar kundig gemacht und wir können sofort aus der Wohnung gehen ohne Grund , da nur ein geduldetet Nutzungsrecht bestecht !!! Im Vertag ist kein rede von bis Februar sind wir können drin bleiben.... aber Danke

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Wie wäre es mit einer naheliegenden Lösung, einem Gespräch mit dem neuen Eigentümer?

Oder welchen Grund gibt es, gleich mit dem Rechtsanwalt zu kommen?

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Die jammern jetzt schon rum weil sie kein Mieter finden... es geht nur über Rechtsanwalt

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@Gudrun21

ihr habt verkauft - alles andere geht euch danach nix mehr an

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@Gudrun21

Ihr habt ein Nutzungsrecht vereinbart, das bedeutet, der neue Eigentümer kann in dieser Zeit keinen neuen Mieter in die Wohnung holen. Ob er nun jammert oder nicht, ihr habt die weitere Verwertung blockiert. Dass er keinen neuen Mieter findet, ist zwar sein Problem, aber erst ab Februar 2018.

So einfach sehe ich das. Da nun keine neuen Mieter in Sicht sind, würde ich als neuer Eigentümer zunächst auch nicht klein beigeben. Warum auch? Gegen eine entsprechende Entschädigung könnte man jedoch verhandeln, aber ihr wollt wahrscheinlich nichts bezahlen.

Rechtsanwalt hin oder her, zunächst müsst ihr seine Kosten vorstrecken, wobei der Ausgang eines möglichen gerichtlichen Verfahrens ungewiss sein dürfte. Dessen sollte man sich immer bewusst sein.

Einer Beratung beim RA steht nichts im Wege, keine Frage.

Ansonsten: pacta sunt servanda

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@peterobm

So einfach ist es nicht, denn da gibt es noch das Nutzungsrecht, das wahrscheinlich mit Zahlung von Geld an den neuen Eigentümer verbunden ist.

Das möchte der Verkäufer vermeiden (kurz: Geld sparen), wenn er früher als vereinbart auszieht. Will aber Eigentümer nicht, da er aktuell nicht vermieten kann. Da beißen sich die Interessen.

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Es wurde halt damals bei Abschluss des Mietvertrags ein (unentgeltliches) Nutzungsrecht auf nicht bestimmte Zeit für diese Garage und den Stellplatz davor (als Zufahrt) abgeschlossen.

Nun müsste ich doch eigentlich ohne Angabe von Gründen und unter Zuweisung einer angemessenen Frist zur Räumung (zwei Wochen sollten mehr als genügen) dieses Nutzungsrecht entziehen können.

Sehe ich das richtig?

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