Nutzungsentschädigung trotz nicht Zahlung von Kindesunterhalt?

3 Antworten

Der Anspruch auf eine Nutzungstentschädigung entsteht nicht automatisch. Rückwirkend ist eine Nutzungsentschädigung vor Gericht kaum durchzusetzen. Dazu kommt das Ansprüche nach 3 Jahren ab Jahresende verjähren.

Für die Zukunft sieht die Sache anders aus. Hier kann der Miteigentümer eine Neuregelung verlangen. Dann müßten sie entweder eine den Anteil entsprechende Nutzung, z.B. durch Vermietung, zulassen, oder ein Nutzungsentgelt zahlen. 

In Bezug auf den Kindesunterhalt ist ein Nutzungsentgelt Einkommen. Zu beachten ist dabei, das das Kind den Unterhaltsanspruch hat, und eine dritte Person ist. Ein Aufrechnen ist daher nicht möglich. Gibt es einen bestehenden Titel und wird dieser nicht bedient kann allerdings das Nutzungsentgelt ggf. gepfändet werden.

falls ihr gesetzlichen Güterstand sprich Zugewinngemeinschaft hattet wird das bewertet was beide Ehepartner vor der Ehe an Vermögen hatten.

Ich nehme mal einen Extremfall. Du hattest Sparbriefe mit ca. 200.000 Euro, er hatte ein Barvermögen von 100 Euro aber sonst kein Vermögen.

Wärend Ehe wird ein Haus erworben dass du alleine bezahlt hast.

Nach 2 Jahren geht Ehe in Brüche.

Nun wird der Anteil den jeder in das Haus eingebracht hat ebenso wieder zugesprochen. Da du das Haus alleine finanziert hast bekommt er einen warmen Händedruck und Null Euro dazu.
Du bekommst das Haus 100% ig alleine zugesprochen.

Anders sieht die Aufteilung von Möbeln ect aus die beide gleichmäßig finanziert hatten. Diese müst ihr einzeln an den aufteilen dier sie am Besten brauchen kann.
Lässt ihr das von Gericht und Rechtsanwälten machen bleibt davon nicht viel übrig ausser Gerichts / Anwaltsgebühren


Wir stehen beide noch im Grundbuch 

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@tanfri

wer oder was im Grundbuch oder Kaufvertrag steht spielt dabei keine Rolle. Entscheidend ist wer das alles nachweislich bezahlt hatte

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Ob und wieviel gezahlt werden muss entscheidet bestenfalls ein Richter und nicht er.

Kann es sein, dass Sie Unterhalt für sich erhält, obwohl sie keine Anzeichen macht, mehr als 12 Stunden die Woche arbeiten zu wollen?

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Nun ist das Trennungsjahr zu Ende. Das Haus hat einen Wert von ca. 200.000 Euro wovon lediglich 25.000 Euro noch zu tilgen sind! Ich habe meiner Frau die Übernahme ihres Hausanteils angeboten. Sie weigert sich kategorisch mir diesen zu verkaufen (würde ihr ca. 100.000 € zahlen). Hausbank von mir spielt mit. Sie macht aber auch keine Anstrengungen mehr als 12 Stunden arbeiten zu wollen. Ich habe das Gefühl, dass Sie glaubt, sie könne so weiter leben, wie bisher.

Nun hat mir ihr Rechtsanwalt mitgeteilt, dass Sie nach dem Trennungsjahr jetzt Unterhalt für sich und Jonas fordert. Eigentlich könnte sie durchaus mehr arbeiten! Teilzeitjob oder 400 € Job! Vermutlich wird sie dies aber verweigern.

Zur Frage: Kann es sein, dass Sie Unterhalt für sich erhält, obwohl sie keine Anzeichen macht, mehr als 12 Stunden die Woche arbeiten zu wollen. Obwohl sie an der Tilgung des Hauses (welches auf beide läuft) sich nicht beteiltigt und wohl auch nicht bereit ist Nutzungsentschädigung zu zahlen. Desweiteren, dass sie sich weigert das haus an mich zu verkaufen. Somit hätte sie ja auf einen Schlag ca. 100.000 €!

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