Nutzung verschiedener PKW 's von dritten / Nachweis wer über die laufenden Unterhaltskosten aufkommt

3 Antworten

Der Begriffsinhalt von Werbungskosten ist, dass demjenigen, der die Einnahmen erzielt, zu deren Sicherung Kosten entstanden sind. Wenn Du also die Fahrzeuge kostenlos nutzen darfst, dann sind Dir keine Werbungskosten entstanden, ergo keine Steuervergünstigung. Deine Eltern wiederum haben keine Möglichkeit, die Kosten steuerlich geltend zu machen, weil sie die Kosten nicht zur Sicherung ihrer Einnahmen aufgewendet haben. So einfach ist das und so ergibt sich das aus den Steuergesetzen. Aus diesem Grund ist es dem Finanzamt nicht egal, da es sich an die Gesetze halten muss.

Man muß differenzieren:

Für die Fahrten zur regelmäßigen Arbeitsstätte ist es völlig unerheblich welches Verkehrsmittel genutzt wird; hier greift die Entfernungspauschale von 0,30 €/Entfernungskilometer für eine einfache Fahrt - dafür muß nichts nachgewiesen werden.

Bei den anderen angeführten Fahrtkosten greift das Prinzip:

keine Kosten - keine steuerliche Berücksichtigung

Man kann nur Fahrten mit dem eigenen Auto absetzen bzw. es könnte auch akzeptiert werden, wenn man für ein Fahrzeug sämtliche Fahrzeugkosten selbst trägt (das sollte man aber vorher mit dem FA besprechen)...

Alternativ wäre ein Mietvertrag möglich - dann müsste ein Fahrtenbuch geführt werden - die Mietkosten können dann entsprechend anteilig für die beruflich gefahrenen km als Werbungskosten geltend gemacht werden.

Da es sich hier um Angehörige handelt, greift natürlich eine besondere und erhöhte Nachweispflicht (schriftlicher Vertrag, die Miete muß überwiesen werden).

Für die Fahrten zur regelmäßigen Arbeitsstätte ist es völlig unerheblich welches Verkehrsmittel genutzt wird; hier greift die Entfernungspauschale von 0,30 €/Entfernungskilometer für eine einfache Fahrt - dafür muß nichts nachgewiesen werden.

Im Prinzip ja, aber - auch § 9 Abs. 1 Nr. 4 EStG spricht von "Aufwendungen" - ergo gilt bereits für die Entfernungspauschale: keine tatsächlichen Aufwendungen - kein Werbungskostenabzug. Wenn man clever sein will, müsste man angeben, mit ÖPNV gefahren zu sein (sofern tatsächlich möglich), hier braucht es dann auch keinen Nachweis. Über die Strafrelevanz sehe ich mal hinweg. Schlecht ist es eben, ein Kfz genutzt haben zu wollen, was einem nicht selbst gehört - hier ist die Frage nach den Unterhaltskosten zwangsläufig.

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In Zukunft bezahlst du bitte die Versicherung und die Kfz-Steuer des Fahrzeugs von deinem Konto. Den dann macht das Finanzamt keine Schwierigkeiten.

Hi, das war jetzt keine Antwort auf meine Frage 😉

Davon abgesehen warum soll ich für 4 pkw's Steuern zahlen wenn die hauptnutzer meine Eltern sind...

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@Nicole8878

Doch das ist eine Antwort auf deine Frage.

Schau dir die Antwort von kegus an, dann weißt du es. Wenigstens für eines dieser Fahrzeuge solltest du die Kosten tragen

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Ich habe mir für die Ummeldung für jeden PKW eine EVB bei der jeweiligen Versicherung besorgt und bin dann damit zur Zulassungsstelle von Stadt NEU.

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In diesen Jahren 2016 – 2017 war der Pkw Skoda jedoch nach wie vor bei der Versicherung H versichert (seit 2009 ununterbrochen). Versicherungsbeiträge wurden natürlich an die Versicherung H gezahlt.

Somit sollen für ein und denselben PKW doppelt Versicherungsbeiträge bezahlt werden.

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