Nutzen rechts eingestellte Leute die schlimmen Vorfälle in Köln, um Stimmung gegen Asylanten zu machen?

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Das Ergebnis besteht aus 70 Abstimmungen

Ja 68%
Nein 31%

57 Antworten

Ja

Ja da ist so. Das ist nicht nur da so. Anderes Beispiel ist eine Reportage, die ich vor einiger Zeit im ZDF gesehen habe. Da haben Bewohner eines Ortes gegen eine Flüchtlingsunterkunft demonstriert, weil sie da Bedenken hatten. Unter die Demonstranten des Ortest hatten sich Rechtsradikale gemischt. Inzwischen sind Flüchtlinge in dem Ort untergebracht. Die Bewohner haben gemerkt, daß es gar nicht so schlimm ist und engagieren sich sogar sehr für die. Trotzdem finden dort noch regelmäßig Demonstrationen statt. Nur von den Bewohndern des Dorfes nimmt dort keiner mehr teil, sondern nur noch rechtsradikale, die extra zu den Demos anreisen. Wer da nicht genau hinguckt denkt, daß es immer noch die Ortsbewohner sind, die dagegen sind.

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Ich bin generell für den Leitsatz, wer in Not ist, soll geholfen bekommen. Aber alles hat seinen Preis irgendwann. Und dies ist nun in unserem Land eingetroffen.

Unsere Regierung hat allen Ausländer, Migranten, Asylsuchenden, Kriegsflüchtlingen, Wirtschaftsflüchtlingen, potenzielle Terroristen die Grenzen geöffnet und einen Freischein für das "gelobte Land" Deutschland ausgegeben. 

Nun wo wir bereits über eine Million Flüchtlinge haben, kommt man dann mal auf die Idee, Erdogan 3 Milliarden immer stückweise zu bezahlen, damit er uns weitere Flüchtlinge vom Hals hält, da es uns zuviel wird.

Die Deutsche Regierung hat in meinen Augen die Unfähigkeit dokumentiert dieses Land regieren zu können und ich hoffe wirklich von ganzen Herzen, dass das deutsche Volk, bei der nächsten Wahl nicht wieder die Augen verschliesst sondern sich an das Jahr 2015 erinnert, in dem vor allem Frau Merkel das Land, dass über Jahrzehnte aufgebaut wurde, binnen 4 Wochen an die Wand gefahren hat(vorher hat man die Schrammen nicht so deutlich gesehen wie jetzt), ohne auf den Kriegseinsatz in Syrien, der nicht mal ein Mandat besitzt, einzugehen.

Es kann doch nicht sein, dass unsere Männer in Syrien kämpfen, für ein Land, dass uns nicht wirklich etwas angeht, während dort die Männer, die für ihr Land nicht mehr kämpfen wolle, flüchten. Es geht soweit alles gut, bis es die ersten Opfer auf Deutscher Seite zu beklagen gibt, während sich das syrische Volk im gelobten Land die Füsse wärmt.

Helfen ja, aber nicht so. Dies ist nicht unser Problem alleine, sondern das Problem der ganzen Welt.

Wir sind das Volk! Das vergessen die Menschen hier in Deutschland. Irgendwann wenn sich das Volk zusammen tut und auf die Straße geht, dann war der Arabische Frühling nichts dagegen. Dann hat auch Frau Merkel keine Ausrede mehr. Im Gegenteil.

Ich denke Links. Nicht Rechts. Ob man mich so sieht, ist mir egal, ich habe meinen Teil dazu beigetragen, gespendet, geholfen, irgendwann ist es mal gut. Meine Familie hat auch Bedürfnisse, meine Kinder Hunger. Die wollen Kleidung, Essen, Schulmaterial, Taschengeld usw haben. Dass muss verdient werden. Mir hilft niemand wenn ich auf der Strasse sitze mit ihnen.

Wissensdurst84

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Kommentar von Bambi201264
08.01.2016, 15:37

Oh-oh, wissendurst84, sag doch bitte nicht die Wahrheit! Die will doch keiner hören...

Aber solltest Du auf der Strasse sitzen, kannst Du Dich ja unter die Flüchtlingshorden mischen mit Deinen Kindern, dann kriegst Du vielleicht auch was ab von der ach so tollen Willkommenskultur.

(War das jetzt ZU böse? (: )

8
Kommentar von Abahatchi
10.01.2016, 18:38

wer in Not ist, soll geholfen bekommen.

Hm, inhaltlich würde ich zustimmen, doch mein Deutschlehrer hätte dies so nicht durchgehen lassen. 

0
Ja

Natürlich werden die Rechten versuchen, so etwas für sich zu nutzen. Es spielt ihnen ja auch in die Hände. Denn selbst Menschen wie ich , die ihr halbes leben gegen "Rechts" ihre Stimme erhoben haben, sind verunsichert.

Die Vorkommnisse in Köln, Hamburg, und
anderen Großstädten Deutschlands haben mich schockiert und
verwirrt. Ich hätte mir so etwas in unserem Land nicht vorstellen
können.

Ich bin ein liberaler, weltoffener und toleranter Mensch. Als Frau Merkel sagte: „Wir schaffen das“!, war das eine Aussage, die ich fast ohne Einschränkung zugestimmt habe.

Der „besorgte Wutbürger“, der auf Demos „Lügenpresse“ rief, und die Polizei beschuldigte, Straftaten von Migranten und Flüchtlingen zu verschweigen, litt meiner Meinung nach an Realitätsverlust.

Dann musste ich hören, die erste Pressemitteilung der Kölner Polizei sprach von einer relativ ruhigen Feier in der Stadt, ohne besondere Vorkommnisse.  

Dann sagte der Polizeichef, dass keine Flüchtlinge, am Hauptbahnhof aufgefallen sind. Obwohl seine Beamten dort einige Menschen, mit Papieren des Bundesamtes für Migration angetroffen haben.  

Beim ZDF entscheiden Menschen in der Nachrichtenredaktion erst mal, darüber nicht in der heute Sendung zu berichten. In anderen Städten, werden Straftaten erst öffentlich, nach dem Opfer sich an die örtliche Zeitung gewandt haben.

Was habe ich über die PEGIDA Demonstranten den Kopf geschüttelt. Aber jetzt frage ich mich: „Bin ich naiv gewesen“?, „Habe ich unter Realitätsverlust gelitten“?, „Hat PEGIDA doch recht?

Was war ich so stolz auf unsere „Willkommenskultur“. Ich war so stolz auf dieses Land, weil wir uns ethischer und moralischer verhalten haben, als die Meisten EU Länder. Habe ich mir da was schön geredet? Haben polnische, slowenische, ungarische und andere EU Politiker recht, wenn sie über uns lachen und uns „kulturellen Selbstmord“ unterstellen?

Wenn ich zu Hause Gäste habe, kann ich erwarten, dass sie sich an meine Regeln halten. Ich bin ein guter Gastgeber. Das Wohl meiner Gäste liegt mir am Herzen. Wenn aber ein Gast, meine Gastfreundschaft ausnutzt, sich schlecht benimmt, mich bestiehlt, und dann sogar noch meine Frau begrapscht, dann ist wirklich Schluss mit Lustig. Dann fliegt er Hochkant raus, und er kann froh sein, wenn ich ihn für das Begrapschen meiner Frau, körperlich unversehrt lasse.

Vielleicht brauchen wir neben einer „Willkommenskultur“ auch eine „Abschiedskultur“. Aber vor allem brauchen wir Politiker die nicht nur reden, sondern auch handeln. Und Medien, die unabhängig und frei berichten. Journalisten die nur ihre eigene Meinung verbreiten wollen, schützen die Demokratie nicht, sondern machen sie angreifbar.

Natürlich darf man nicht alle Migranten über einen Kamm scheren. Aber Fakt ist doch wohl, dass wir ein Problem haben. Die Frage ist halt, wie wir es lösen können. "Rechte" bieten natürlich immer sehr einfache und populistische Lösungen an. Das macht sie so gefährlich.

Auf jeden Fall weiß ich nicht mehr was ich denken soll. Oder besser gesagt, jetzt mache ich mir Sorgen. Vielleicht habe ich auch Angst. Aber diese Angst ist nicht diffus. Sie hat ein klares Gesicht. Jetzt ist nur noch die Frage, wie ich damit umgehe. Vermutlich geht es vielen anderen Menschen in diesem Land genau so wie mir.

LG :-)



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Kommentar von tobi1314
08.01.2016, 17:07

Du drückst (ohne mich zu kennen) viele Gedanken aus, die auch ich habe. Ich konnte oder kann sie nur nicht so gut ausdrücken.

Danke für deine sehr gute, sehr ausführliche und sehr überzeugende Antwort, Zippo!

8
Kommentar von Frusti1978
08.01.2016, 17:39

Wow, super Kommentar, würd auch gern so gut schreiben können. Ich hab nen ähnlichen Weg hinter mir, er hat bei mir nur etwas früher eingesetzt.

6
Kommentar von Sunygirl7777774
08.01.2016, 17:56

Ja, ganz genau. Du würdest heute von mir 10000 Daumenhoch bekommen, wenn es möglich wäre. Endlich einer, der aufgewacht ist neben Merkel und Co.

5
Kommentar von hummel3
08.01.2016, 18:24

Vielleicht brauchen wir neben einer „Willkommenskultur“ auch eine „Abschiedskultur“. Aber vor allem brauchen wir Politiker die nicht nur reden, sondern auch handeln. Und Medien, die unabhängig und frei berichten. Journalisten die nur ihre eigene Meinung verbreiten wollen, schützen die Demokratie nicht, sondern machen sie angreifbar.

Diesen Absatz deiner insgesamt guten Antwort möchte ich mit der Wiederholung extra noch einmal unterstreichen. 

Im Gegensatz zu dir war ich allerdings schon von Anfang an skeptisch bis entrüstet über Frau Merkels einfältige "Sonntagsreden", mit welchen sie Deutschland in ganz Europa isoliert hat. Ich habe die Entwicklung bereits vorausgesehen, wurde aber oft als islamophob, erzkonservativ und als fremdenfeindlicher Rassist kritisiert.

LG hummel3

12
Kommentar von heinistiesel
08.01.2016, 20:43

Ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, nur was mir ins Auge stach. PEGIDA hatte von Anfang an recht. Alles was sie für Befürchtungen geäußert haben hat sich mit der Zeit bestätigt.

8
Kommentar von Abahatchi
08.01.2016, 21:48

Beim ZDF entscheiden Menschen in der Nachrichtenredaktion erst mal, darüber nicht in der heute Sendung zu berichten.

Nur einmal angenommen, ich wäre das ZDF, wenn ich so etwas wie über Köln höre, dann würde ich als ZDF selbst erst einmal denken, Moment mal, nicht dasz Du da auf Stimmungsmacher rein fällst und würde erst einmal selber schauen, ob das auch alles stimmt. 

Sorgfaltspflicht

Gerade wenn man gewissenhaft berichten will, ist die Abwägung schwierig, damit man nicht selbst einigen Gaunern auf den Leim geht. 

Stelle sich mal einer vor, die hätten da eine Mega Welle gemacht und am Ende wäre nicht gewesen. Gerade weil keiner mit so etwas wie in Köln gerechnet hat oder es für möglich hielt, dasz am Dom aus einer Masse von 1000 Männern ca. zwei Dutzend Kriminelle ihr Unwesen treiben, kann ich die Vorsicht der Medien verstehen, denn letzen Endes sind die Medien auch nur Menschen. 

Vielmehr kommt es nun darauf an, dasz die Täter und damit meine ich die Täter, so schnell wie möglich ermittelt werden und vor den Haftrichter kommen. 

Ebenso ist wichtig, ab wann hätten die Medien sich sicher sein können, dasz die Informationen zu Köln stimmen (Sorgfaltspflicht) und ob sie dann zu spät berichteten und ob ein Versagen der Polizei vorliegt und wenn ja, wie es dazu kommen konnte und was noch viel wichtiger ist, wie man so etwas für die Zukunft ausschlieszen kann

5
Kommentar von macgun
08.01.2016, 23:29

Hallo zusammen, ich möchte hier nur eines klarstellen - die Reporter "würden gerne" die ganze Wahrheit preisgeben - dürfen dies aber aufgrund "höherer Anweisungen" nicht machen!!! Wenn jemand eine/n Reporter/in kennt, dann sollte er jene/n mal so "privat" fragen, wie das so ist - mit der ganzen Wahrheit!

3
Ja

Ist das Gras grün? 

Ansonsten: Ja. Ich habe bei den meisten dieser Leute ehrlich gesagt den Eindruck, dass sie sich insgeheim sogar freuen, dass jetzt endlich etwas passiert ist, was sie instrumentalisieren können. So, als ob es in einem anderen Kontext als dem von Gerichtsprozess und eventueller Abschiebung irgendeine Relevanz hätte, ob unter den Tätern Flüchtlinge waren oder nicht. 

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Kommentar von Abahatchi
09.01.2016, 18:06

Ist das Gras grün?

Ich verstehe die Frage nicht.

0
Ja

Staatsfeindliche Extremisten nutzen alle Vorfälle, um zu generalisieren und pauschal gegen alle Menschen, die ihnen ablehnend gegenüberstehen, also auch gegen Migranten, Flüchtlinge und Asylsuchende, Stimmung zu machen.

Unsere Politiker und andere Verantwortliche machen immer wieder denselben Fehler: sie versuchen, reale Tatbestände so lange wie möglich zu verschleiern, um gerade die Hetze von Rechtsextremisten nicht zu unterstützen. Was die Vorkommnisse in der Silvesternacht angeht, sieht man deutlich, dass die Taktik von Politik und Polizeiverantwortlichen sehr dumm ist und nach hinten losgeht! Ihr Misstrauen gegen die Urteilskraft der Mehrheit des deutschen Volkes verärgert auch diese Mehrheit in hohem Maße! Mit Recht, denn die Mehrheit unseres Volkes kann mit der Wahrheit umgehen, und nur dumme Menschen behaupten, dass die widerlichen Verhaltensweisen und Straftaten dieser zweifellos mehrheitlich ausländischen Silvesterverbrecher typisch für eine Mehrheit der Migranten, Flüchtlinge und Asylsuchenden sei.

Typisch und leider menschlich ist, dass es, bezogen auf unser Land, sowohl unter Deutschen als auch unter den Migranten, Flüchtlingen und Asylsuchenden eine Minderheit von Menschen gibt, mit denen friedliche und anständige Menschen nur wenig bis nichts zu tun haben wollen. Deutschland ist ein Rechtsstaat, und sowohl der Gesetzgeber als auch die Justiz sollten endlich begreifen, dass alle friedlichen und anständigen Menschen in Deutschland, seien es Deutsche, Migranten, Flüchtlinge und Asylsuchende, ein Recht darauf haben, in einer Gesellschaft zusammenzuleben, die frei ist von Straftätern und Verbrechern aller Art. Sie müssen begreifen, dass die (Straf-)Gesetze nicht zum Schutze und zum Wohle der Verbrecher, sondern zum Schutze der Gesellschaft vor Gesetzesübertretern beschlossen worden sind!

MfG

Arnold

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Ja

Denen geht es doch gar nicht um die Frauen und deren Rechte, sondern nur darum gegen Asylanten zu wettern.

Sonst hätte man längst diese Diskussion aufgemacht, denn solche Vorfälle gibt es immer wieder. In Deutschland sind sie traurigerweise bereits Alltag, wie auch schon andere User hier aufmerksam gemacht haben.

Bei sexueller Belästigung gibt es scheinbar Regeln:

1. Der böse Ausländer war es.

2. Wenn kein böser Ausländer zur Hand ist, ist die Frau selbst Schuld (hätte sie sich anders angezogen, blablabla)

Meiner Erfahrung nach sind Menschen, die gegen Ausländer sind, auch oft gegen andere Menschengruppen, wie zum Beispiel frauen.

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Ja

Es kommt mir zumindest so vor.

Ich denke dass dadurch Leute, die sich unsicher sind was sie davon halten oder Migration kritisch sehen möglicherweise mehr "rechts" werden könnten.

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Ja

Es ist doch  befremdlich das sexuelle Anmache zum Thema gemacht wird, nur sobald es sich um Täter anderer Herkunft sein können bis sind.. ..

 sexualisierte Gewalt findet hier täglich ,in viel größerem Ausmaß statt ,wie in der Silvesternacht.. 

Die Kerle die ihren Pfoten nicht bei sich behalten  kommen überwiegend aus der engsten Familie, dem Freundeskreis , können  Fremde sein, sind mal groß oder klein, alt oder jung, manchmal sind es einzelne, manchmal mehrere, manchmal der Lehrer, Ausbilder/Chef, Pastoren + Priester &&&&&.. und die vielen, vielen Mittäter,die Wegseher!

der Schluß daraus ist doch , die tagtägliche sexuelle Gewalt gegen Frauen ist sozial/gesellschaftlich  akzeptiert wenn die Täter keine "Ausländer" :'(

somit leben wir in der BRD in einer respektlosen Chauvinisten Republik , das zu ändern sollte Aufgabe aller sein, inclv. der Stammtischentrüster denn sexuelle Gewalt egal von wem & egal welcher Religion der Täter angehört .. gehört gesellschaftlich geächtet.

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Kommentar von hummel3
09.01.2016, 08:36

... sexualisierte Gewalt findet hier täglich ,in viel größerem Ausmaß statt ,wie in der Silvesternacht.. 

Eine, wie ich finde, in diesem Zusammenhang nicht gerechtfertigte Relativierung des Hintergrundes.

Die Vorgänge von Silvester (bundesweit) haben eine ganz andere Qualität und Dimension.

6
Ja

Natürlich wird das von Rechten ausgenutzt. Das ändert aber nichts daran, dass auch darüber berichtet werden muss, sollte das die Wahrheit sein. Denn auch das wäre ein Problem, dass man nicht verschweigen darf. Menschen aus aller Welt sind willkommen. Sobald Jemand jedoch meint, Sie müssten auf die Rechte anderer herumtrampeln, dann gibt es ärger. 

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Ja

Definitiv ja.

Rechts eingestellte Leute instrumentalisieren gern die Opfer sexueller Übergriffe, um Stimmung zu machen

  • gegen "die" Asylbewerber,
  • gegen "die" Flüchtlinge,
  • gegen "die" Ausländer,
  • gegen "das" Fremdländische.

Was in Köln und in anderen Städten passiert ist, ist für die Rechten ein gefundenes Fressen, das sie mit größter Wonne ausschlachten.

Aber es geht den Rechten gar nicht um die Opfer!

Denn sonst müssten die Rechten genauso laut ihre Stimme gegen die deutschen Männer erheben, die jedes Jahr auf dem Münchener Oktoberfest wegen sexueller Übergriffe auf Frauen (vor allem auf Bedienungspersonal) angezeigt werden.

Aber bei diesen sexuellen Übergriffen auf dem Münchener Oktoberfest, an denen Deutsche beteiligt sind, schweigen jene Rechten, die jetzt  am lautesten schreien.

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Kommentar von Bambi201264
08.01.2016, 13:19

...wahrscheinlich ist es etwas *ganz anderes*, wenn deutsche Männer deutsche Frauen angrabbeln... *seufz*

12
Kommentar von Sunygirl7777774
09.01.2016, 09:37

Aber bei diesen sexuellen Übergriffen auf dem Münchener Oktoberfest, an denen Deutsche beteiligt sind, schweigen jene Rechten, die jetzt  am lautesten schreien.

Genau so können die Rechten behaupten: "Sind die Vergewaltiger Migranten, versuchen die Linken und die Polizei die Straftat zu vertuschen, damit die Migranten nicht in ein schlechtes Licht fallen. So what?????


2
Kommentar von pendejo
09.01.2016, 11:23

An den Ereignissen an Silverster, die nun dummerweise publik wurden, muß nichts instrumentalisiert werden, das spricht für sich.

Und hört mir doch endlich mit dem Oktoberfest auf. Das soll jetzt wohl auch allenthalben "instrumentalisiert" werden, um die skandalösen Migranten-Exzesse zu relativieren!

Ich kann mich an keinen Bericht vom Oktoberfest erinnern, nach dem sich ein Mob von 100 bayrischen Eingeborenen vor einem Bierzelt zusammengerottet hätte, um kollektiv Touristinnen sexuell zu erniedrigen und zu berauben! Und dabei noch die Polizei zu verspotten.

4
Ja

Der Denkfehler, den "die Rechten" machen, ist der, dass sie den Flüchtlingen schuld an den Ereignissen in Köln geben, bzw. die Gleichung "Ausländer = Flüchtlinge" aufstellen. Die Ermittlungen laufen noch und gehen eher in Richtung "organisierte Kriminalität" - will heißen, die Täter (bzw. ein großer Teil davon) waren schon polizeibekannte Intensivtäter, als die Flüchtlingskrise hier noch nicht in Gange war.

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Kommentar von heinistiesel
08.01.2016, 15:36

Nein das stimmt nicht. Man wollte das gerne auf Banden aus Nordafrika schieben, herausgestellt hat sich jedoch, dass es sich um kürzlich eingereiste Syrer handelt.

7
Ja

Ja, auf jeden Fall. Das ist für die doch gefundenes Fressen. Ich persönlich finde es schade, dass viele Asylbewerber darunter leiden müssen, die uns nicht "ausnutzen" wollen und die nicht "auf Krawall gebürstet" sind. So zum Beispiel Familien mit kleinen Kindern. Die sind immer die Leidtragenden von solchen Aufmärschen und den Hassreden!

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Natürlich "nutzen" alle der deutschen Flüchtlingspolitik kritisch gegenüber stehenden Menschen, nicht nur die sprichwörtlich "Rechten", die Silvesterereignisse in Köln und anderen Städten. - Schließlich bestätigen diese Vorkommnisse doch ihre Vorbehalte, soweit man inzwischen weiß, zurecht und zeigen, wie blauäugig unsere Politik mit dieser Thematik seither umgegangen ist. Es sind nun eben nicht alles Ärzte, Ingenieure und liebe Familien welche hier im "warmen Nest" Deutschland Unterschlupf suchen, sondern leider auch viele asoziale und kriminelle Elemente.  

Umso schwerer wird es in Zukunft sein, nicht alle Flüchtlinge unter Generealverdacht zu stellen und tatsächlich "die Spreu vom Weizen" zu trennen.

Vielleicht sollten unsere sich seither gegenseitig behindernden Parteien einmal übergreifend den Sprung schaffen, um unseren Staat wirklich fit zu machen für die Neuzeit, indem sie Gesetze revidiert und anpasst und auch unseren "Ordnungshütern" wieder mehr Rechte und Aktionsfreiheit zubilligt, nachdem sie zuvor die Polizeikräfte massiv aufgerüstet hat.

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Kommentar von hummel3
09.01.2016, 18:53

Danke auch für die "5 Abwerter" meiner Antwort, welche sich offenbar nicht selbst mit Argumenten erklären konnten.

2
Nein

Es gibt Menschen in Europa die die Flüchtlingssituation absolut nüchtern betrachten, auf Missstände hinweisen und Befürchtungen äußern.

Diesen Menschen ist Unrecht geschehen, in dem man sie als "Rechte" stigmatisiert hat, und zudem wurden sie in ihren Mahnungen verunglimpft.

Diese Menschen wurden nun in ihren Befürchtungen bestätigt.

Wenn nun diese Menschen die Bestätigung ihrer Mahnungen unterstreichen, ist es ein absolutes Unding die katastrophalen Geschehnisse als rechtes Propagandamittel zu bagatellisieren. 

Wir müssen in unserem Denken einfach mal weg von euphorischem Handeln. Nüchtern betrachtet haben wir die Probleme:

  • unsere Ressourcen sind nicht unerschöpflich
  • es gibt unter den Flüchtlingen Menschen mit unlauteren Absichten
  • es gibt unter den Flüchtlingen Menschen die geltendes Asylrecht missbrauchen
  • es gibt unter den Flüchtlingen Menschen die lediglich Interesse an der Nutzung des europäischen Sozialsystems haben

Diese Probleme damit von Tisch zu fegen, dass man behauptet, die Menschen die diese Probleme ansprechen seien einfach nur "Rechte" oder "Nazis", dass liebe Leute behebt die Probleme nicht.

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Kommentar von Bambi201264
08.01.2016, 13:11

1988Ritter: Wenn Du die Worte "unter den Flüchtlingen" drei mal rausstreichst, ist das eine ziemlich gute Antwort :)

7
Ja

aber teilweise muss man schon einsehen, dass die Politik großflächig versagt, bei den Problemen sich anständig um Flüchtlinge zu kümmern...

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Fanatiker warten sogar beharrlich auf exakt solche Vorfälle, um dann eine Art "Antistimmung" zu erzeugen. Das stimmt schon!

Allerdings geht es denen nicht pauschal um die Opfer und die Dramatik solcher Exzesse, sondern um eine grundsätzliche Vorurteilsbestätigung und Kollektivbeschimpfung der Asylbewerber. Solche Leute suchen sich Feinde, die in Wahrheit Opfer sind ... und gäbe es nicht Asylbewerber, würden sie gegen andere Gruppen hetzen. 

Früher schimpften solche Typen auf Heimatvertriebene aus sudetendeutschen Gebieten, dann auf Gastarbeiter aus Südeuropa, später auf Russlanddeutsche, DDR-Übersiedler und jetzt sind eben Asylbewerber ein dankbares "Ventil" für den persönlichen Frust. Dass eben zur Zeit diese in Deutschland sind, schürt sowas rein zufällig an.

Mit Köln hat das dann weniger zu tun als mit einer allgemeinen Antistimmung. Dass sowas passiert ist auch mehr oder weniger Zufall, aus dem sich Gegner ihre Vorteile rauspicken. 

Jedoch tun die populistisch-aggressive Berichterstattung semi-seriöser Medien & das Versagen der Politik im Bereich Flüchtlinge ihr Übriges, indem sie allgemein schon für Unmut sorgen. Ich kenne viele, die garantiert alles andere als "rechts" sind und bisher durchaus Verständnis hatten, jetzt aber auch sagen dass es einfach reicht & gehandelt werden muss. Es ist ein ganz schlechter Stil, das alles aus Angst als "rechts" zu gelten oder als "politisch nicht korrekt", einfach nur auszusitzen. 

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Kommentar von AlterLeipziger
08.01.2016, 22:59

Dass sowas passiert ist auch mehr oder weniger Zufall, aus dem sich Gegner ihre Vorteile rauspicken.

So reden nur Leute aus "sicherer Entfernung" über Situationen, die sie nicht persönlich kennen. In Köln ist dies passiert in Leipzig was anderes - Zufall? Nein es ist diese Mentalität, wie Du sie vertrittst.

Wer alles zuläßt - Dudu macht bei Gestzesübertretungen, wer die Polizeipräsenz verringert, wer die Kompetenz der Polizei verringert....

3
Kommentar von hummel3
09.01.2016, 16:13

Fanatiker warten sogar beharrlich auf exakt solche Vorfälle, um dann eine Art "Antistimmung" zu erzeugen. Das stimmt schon!

Dir scheinen meine kritischen Kommentare zu deiner insgesamt nicht ganz stimmigen Antwort mit Vergleichen wohl nicht zu gefallen, weil schon 2 Varianten davon vom Bildschirm verschwunden sind.

Da ich mich durchweg einer zivilisierten Ausdrucksweise bedient habe, frage ich mich allerdings, wie dir die erfolgreichen Beanstandungen gelungen sind.

Sei's drum, ich trage es mit Fassung.  

2

Natürlich nutzen Rechte das schamlos aus. Begriffe wie Massenvergewaltigung machen die Rede, dabei gibt es "nur" 3 Anzeigen deswegen.

In dem Polizeibericht steht, dass diverse Aslybewerber kontrolliert wurden und diese rechten Gruppe machen aus diesen kontrollierten Personen automatisch  die Täter. Dafür gibt Null Anhaltspunkte. 

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Kommentar von roboboy
08.01.2016, 13:27

Natürlich nutzen Rechte das schamlos aus. Begriffe wie Massenvergewaltigung machen die Rede, dabei gibt es "nur" 3 Anzeigen deswegen.

Ich habe gerade vor 20 Minuten im Radio von 117 Anzeigen gehört.... Also ist das hier Stimmungsmache in genau die andere Richtung....

"Bis Donnerstag wurden 121 Strafanzeigen gestellt. Bei etwa drei Viertel der angezeigten Taten hätten die Opfer angegeben, sexuell bedrängt worden zu sein." [Nur in Köln, es gab ja aber auch in anderen Städten Übergriffe....]

Quelle: Focus

8

Du machst doch jetzt gerade  mit deiner Frage Stimmung.

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Kommentar von tobi1314
08.01.2016, 23:37

Für und/oder gegen was mache ich mit meiner Frage deiner Meinung nach Stimmung?

Ich bitte um eine Erklärung, weil ich es für möglich halte, dass meine Frage auf dich anders wirkt, als ich sie meine.

Danke für deine Aufmerksamkeit.

1
Ja

Ich kenne deutsche Kollegen, die im Bierzelt auf der Wies'n Kellnerinnen ans Dirndl und in den Schritt fassen oder auf den Po klatschen und das für ok halten. Aber genau dieselben Kollegen mukieren sich jetzt lautstark über das, was Silvester in Köln und anderenorts passiert ist. Da wird offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen - und genau das vergessen zum Beispiel sehr gern auch die Leute, die immer wieder montags gern zur Demo gehen.

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Kommentar von nationalskull89
08.01.2016, 16:45

Man
stelle sich vor eine Frau wird auf dem Oktoberfest angegrabscht. Sie
schreit um Hilfe. Umher stehende Passanten eilen zur Hilfe. Die
Situation entsapnnt sich.

In Köln war da s jedoch ein
ganz anderes Kaliber. Es waren mehrere hundert Männer. Die Frauen wurden
eingekesselt und schrien vor Angst & Schmerzen.

KEINER der Männer hat sich stark gemacht oder geholfen.

Die kulturellen Unterschiede sind nicht weg zu diskutieren.

Herr Strunz brachte das im Frühstücksfernsehen gut auf den Punkt. siehe Video hier:

https://www.facebook.com/fruehstuecksfernsehen/videos/1012179718854475/?pnref=story

2
Ja

Natürlich tun sie das. Und wir Frauen werden mal wieder instrumentalisiert.

Es ist ja nix Neues, dass man dauernd angegrabbelt wird von Typen, die meinen, wir wollen oder brauchen das.

Interessant, dass es jetzt plötzlich mal aufgegriffen wird.

War ja klar, dass es eigentlich nicht um die Frauen geht, die Unterstützung brauchen würden, sondern um die "bösen Flüchtlinge".

Aber eigentlich wissen wir doch noch gar nicht so genau, wer die nun waren?

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Kommentar von turalo
08.01.2016, 09:04

Es ist durchaus neu, dass Frauen von MännerGRUPPEN regelrecht getrieben werden, dann belästigt und dann ausgeraubt.

Das ist auch keine Frage von "bösen" Flüchtlingen, das ist eine Frage der Mentalität mancher Männer aus islamischen Ländern.

Man weiß auch mehr, als in den Zeitungen steht. Allerdings werden solche Erkenntisse zurück gehalten, nicht zuletzt, um Täter zu schützen

7

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