Nur Privatpatienten...

4 Antworten

Ganz einfach (so unfair es klingen mag): An Privatpatienten verdient der Arzt mehr, weil der sogenannte Punktwert bei den Privatkassen viel höher ist als bei den gesetzlichen Kassen. Skurrilerweise profitiert der gesetzlich Versicherte von dieser Benachteiligung - denn ohne die höheren Honorare der Privatpatienten gäbe es viele Praxen heute gar nicht mehr.
Wobei bei akuten Beschwerden eine solche Ablehnung grenzwertig (um nicht zu sagen, unzulässig) ist; andererseits könntest Du jederzeit in die Ambulanz einer Klinik gehen.

Nun, ich war schon mal wegen ähnlicher Beschwerden in einer Klinik in der Notaufnahme, da haben sie mich angemault warum ich nicht erst zum Hausarzt gehe. aber krieg mal mittags um 3 einen termin bei einem hausarzt. da war niemand mehr da. und der ärztliche bereitschaftsdienst macht erst um 19 uhr auf

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@sequella

Einfach ignorieren - sie müssen Dich behandeln, auch wenn das Personal oftmals wegen Kleinigkeiten (verständlicherweise) unwirsch reagiert.

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@Isartaucher

Doch. Bei Krankenhäusern mit Ambulanzen besteht Versorgungspflicht. Allerdings kann der behandelnde Arzt entscheiden, dass es sich nicht um ein akutes Problem handelt, und auf den ärztlichen Notdienst verweisen. Aber das eben nur nach erfolgter Visite.

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Weil der Arzt bei Privatpatienten anders abrechnet, d. h. er verdient an ihnen mehr Geld. Ich bin privatversichert u. ein Arzt hat mir mal gesagt, dass seine Praxis nur durch Privatpatienten gehalten würde, nur mit Kassenpatienten könnte er nicht überleben. Der Arzt, bei dem Du angerufen hast, hätte Dich versorgen müssen, denn wer Schmerzen hat, ist ein Notfall.

Das glaube ich gerne, dass es heutzutage nicht mehr leicht ist für einen Arzt, zu überleben. Aber stimmt schon, er hätte mich trotzdem behandeln sollen

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zum glück bin ich privat versichert. das liegt daran das der arzt bei gesetzlich nur bis 2,8fache der gebührenordnung abrechnen kann und bei privat bis 3,5fache

ah okay danke. ja früher war ich auch noch privatpatient, da wurde ich viel besser behandelt. aber dann ist das ja gar nicht so ein riesen unterschied, dann muss ich schon sagen, hätte er mich ruhig behandeln können

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@sequella

vom geld her macht das schon einen unterschied. so ist das halt bei unserer zweiklassenmedizin

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Nein, das ist falsch.

Bei gesetzlich Versicherten rechnet der Arzt nach dem EBM (einheitlicher Bewertungsmaßstab) ab, bei Privatpatienten nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte). Letztere lässt einen Steigerungsfaktor zu, der üblicherweise bei 2,3 liegt. Bei schwierigen Behandlungen kann er auf bis zu 3,5 gesteigert werden, ohne dass der Patient zustimmen muss, bei höheren Steigerungen muss das schriftliche Einverständlis des Patienten vorliegen.

Ein Kassenpatient, der sich privat behandeln lässt, wird in der Abrechnung berücksichtigt, wie jeder andere Privatpatient.

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kann man auch ohne ein Termin zum?Hausarzt gehen wenn man schmerzen hat und kann der Arzt einen nach hause schicken ohne ein Termin.?

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