Nur mal rein hypotetisch. Brustkrebs.

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7 Antworten

Zur Feststellung wurde ja bereits einiges geschrieben. Dazu nur noch als Ergänzung:

Die meisten tastbaren Befunde in der Brust sind harmlos (mind. 3 von 4), daher ist eine genauere Diagnostik nötig.

Wenn es sich dann wirklich um einen Krebs handeln sollte, UND dieser nicht behandelt wird, so gibt es folgende Entwicklungen:

Der Tumor wächst lokal und breitet sich zunächst in der Brust aus, kann dabei dann auch die Haut durchbrechen (exulcerieren), was zu nicht heilenden, feucht sezernierenden und meist dann sehr übelriechenden Geschwüren führt, die sich immer weiter ausdehnen. (Leider sehen wir gelegentlich solche Patientinnen, die eben sehr lange niemanden informiert bzw. ärztliche Beratung gesucht haben).

Gleichzeitig werden dann in den meisten Fällen die Lymphknoten in der Nähe, hier meist in der Achselhöhle, aber auch unter- bzw. über dem Schlüsselbein von Tumorzellen befallen. Dabei schwellen die Lymphknoten an, teils bis faustgröße, wodurch sie u.a. auf die Nerven und Gefäße drücken, die den Arm versorgen, was wiederum zu -bisweilen bizarren- Schwellungen und Ödemen im Arm führen kann.

Des Weiteren ist mit zunehmender Tumorgröße (und von anderen Faktoren abhängig) eine Metastasierung zu erwarten. D.h., es werden sich wahrscheinlich (es gibt Ausnahmen) Tochtergeschwülste v.a. im Skelett (Knochen) , der Leber und im Gehirn bilden.

Alle oben genannte Effekte können zu einem qualvollen Tod führen.Dabei sind selbst für fortgeschrittene Krankheitsstadien sehr wirkungsvolle Behandlungen verfügbar, die -wie wir täglich sehen- durchaus in vielen Fällen für längere Zeit (auch Jahre) eine gute Lebensqualität erhalten können.

Leider weiß man in Tumorzentren recht gut über diese Verläufe bescheid, weil doch immer mal wieder Pat. in SEHR fortgeschrittenem Stadium kommen, die sich eben oft lange Zeit nicht einer adäquaten Behandlung unterzogen haben.

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Also wie die anderen schon gesagt haben - du solltest auf jeden Fall zu einem Arzt gehen, denn jeder Knoten sollte überprüft werden auch wenn er wahrscheinlich kein Tumor sein wird. Wenn du wirklich einen Brustkrebs haben solltest wird er früher oder später metastasieren und an mehreren Stellen in deinem Körper sein - und dann ist eine Therapie meistens zu spät. Prinzipiell ist ein Stillen mit Brustkrebs möglich (meistens).

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Man kann selbst nur Veränderungen /Knoten feststellen, das muss noch kein Krebs sein. Es lässt sich im Frühstadium heut alles behandeln. Niemals warten, wenn sowas schon in der Familie bekannt ist (Mutter, Oma). Und gesund ernähren! Mach dich vor allem nicht verrückt. Lass sir beim Hausarzt entsprechende Tumormarker ermitteln, die helfen langfristig bei Diagnose und Therapie

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Unbehandelter Brustkrebs führt in der Regel immer zum Tod-da muss man sich nichts vormachen.Nur rechtzeitige Diagnose hat eine gute Heilungschance

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Du kannst bei Dir selbst keinen Brustkrebs feststellen - allerhöchstens Knoten. Feststellen kann das nur ein Arzt.Die Folgen ohne Behandlung: Exitus.

Thema Schwangerschaft und Stillen dürfte dann auch eher mit einem Arzt zu besprechen sein - wobei man letzteres ohne weiteres lassen kann und die Flasche gibt.

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Kommentar von sitzsack
16.06.2011, 23:38

Und was wenn man das schon von Kind auf so kennt dass man Knoten in der Brust hat?

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Wie willst du ohne Hilfsmittes an die selbt Krebs feststellen?

Allenfalls Knötchen oder Knoten unter dem Gewebe.Und wenns nicht untersucht und gegebenenfalls behandelt wird, hast du möglicherweise nicht mehr lange!

Sollte keine Frage sein. Arzt aufsuchen und Gewissheit schaffen!

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Ach herje! Krebs, egal wo er sitzt, kann man nicht selber feststellen, Du kannst vllt ja was spüren, beim Abtasten, aber feststellen muss das ein Arzt und mach dich nicht mit sowas verrückt. Man muss das dann schon Behandeln lassen. G.Elizza

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