Nur für Juristen. Zur Haftung bei Gefälligkeitsverhältnissen..?

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2 Antworten

Vorab: Ich nehme mal an, dass es sich um eine Hausarbeit handelt. Insofern antworte ich mal dementsprechend.

Also zunächst einmal setzen §§ 241, 278 voraus, dass es überhaupt ein Vertragsverhältnis gibt. Wo soll dieses hier liegen? Man kann hier allenfalls über das Nachbarschaftsverhältnis als Vertragsverhältnis nachdenken. Das wird aber nur noch selten vertreten.

Daher § 280 (-)

Im Rahmen einer Haftung aus § 823 Abs. 1 muss man über eine Verkehrssicherungspflicht nachdenken. Ob eine Verkehrssicherungspflicht besteht und verletzt wurde ist einzelfallabhängig. Würde hier eher dazu tenideren eine Haftung aus § 823 Abs. 1 abzulehnen.

Im Rahmen der Haftung aus § 831 kommt es dann auf die Exkulpationsmöglichkeit an.

Basierend auf dem kurzen Sachverhalt würde ich daher eine Haftung insgesamt ablehnen.

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Kommentar von Regihx3
21.09.2016, 16:31

Es handelt sich in der Tat um eine Hausarbeit ;). Wo du schon so hilfreich warst, könntest du mir vielleicht noch eine Frage beantworten: Man sollte ja die Rechtsprechung auf eine möglichst einheitliche Weise zitieren. Persönliche ziehe ich im Zivilrecht BGHZ, Jahr, S.? (wofür Nr. 2 steht weiss ich schonmal nicht, da ich immer Beck-online als Quelle verwende), nun frage ich mich wie die entsprechende Zitierweise für Entscheidungen von OLGs aussieht. Sprich für die Entscheidung des OLG Saarbrücken vom 18.10.2011: OLG Saarbrücken 4 U 400/10, oder doch soll ich mich da lieber auf die NJW als Quelle verlassen? sprich NJW-RR 2012, 152

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Bin kein Jurist, sorry:

Der zuverlässige Angestellte hat das Gerät aufgebaut- genießt du nicht Vertrauensschutz? Außerdem ist es nur ein Problem, wenn du deine Aufsichtspflicht GROB fahrlässig verletzt.

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