Nur 1 Gott?

29 Antworten

Der Gott, der sich uns in der Bibel offenbart, ist ein anderer Gott als der im Koran. Die Eigenschaften, Ziele, Pläne usw. sind verschieden, auch wenn es vielleicht Gemeinsamkeiten gibt.

Vielleicht kann die logisch aufgebaute Argumentation des folgenden Artikels einige Aspekte dieser Frage klären: http://www.islamseite.de 

Es gibt "einen Gott", der aus zwei "Wesen" besteht (1.Mose 1,26).

Dieses "Wesen" sprach durch "Sein Wort" (Jes.45,22), welches ca. 4000 Jahre später zum "Sohn Gottes" (Jesu) wurde (Mt.1,18), um als "Erlöser" sein Leben (als "Geisel" sozusagen) für uns zu opfern (Kol.1,20).

Durch den Einfluss des "Gottes dieser Welt" (Offb.12,9; 2.Kor.4,4) wurde alle Menschen verführt und wurden zu "Sünder" (Röm.3,23).

Und der "Sünde Sold" ist der Tod (Röm.6,23).

Wer "Satan" mehr glaubt (1.Mose 3,1-6) als unserem ewigen Schöpfer (1.Mose 2,16-17; 3.Mose 11,7), wird in Gottes Reich aber "seine Chance" noch bekommen (Offb.20,5)

Wenn wir Jesu glauben, werden wir auch zu "Götter" werden (Joh.10,34).

Vorher muss noch der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) entsorgt werden (Offb.20,2)

Wir haben 3 Weltreligionen. 

Falsch, wir haben 5 Weltreligionen. Da hat jemand in der Schule nicht ganz aufgepasst ;)

Die folgenden fünf existierenden Religionen werden im Allgemeinen als Weltreligionen bezeichnet: (Anhänger nach Encyclopædia Britannica 2010):


Christentum (etwa 2,3 Mrd. Anhänger) Islam (etwa 1,6 Mrd. Anhänger) Hinduismus (etwa 940 Mio. Anhänger) Buddhismus (etwa 460 Mio. Anhänger) Judentum (etwa 15 Mio. Anhänger)

Q:https://de.wikipedia.org/wiki/Weltreligion

Und jeder dieser Religionen sagt das es nur 1 Gott gibt.

Der drei monotheistischen, ja. Buddhismus hat keinen Gott, Hinduismus ist ein wenig komplizierter.

Aber wie kann es denn sein das dieser 1 Gott von ALLE diesen Religionen der "Anführer"  ist?

Die drei monotheistischen Christentum, Judentum, und Islam stammen alle aus dem Judentum und beten auch denselben Gott an.

Sie verwenden nur verschiedene Wege nach Rom und das Christentum musste ganz besonders sein und die Trinität einführen.

Denn z.b. Im Christentum darf man Schweinefleisch Essen aber im Islam nicht? Obwohl das doch der gleiche Gott ist der das so will. 

Im Christentum gibt es immer noch Streit darum, ob man Schweinefleisch essen darf oder nicht. Im Alten Testament steht, man darf es nicht und strenggläubige Christen halten sich daran, aber durch die Lehre Jesu wurde (wie ich erfahren habe) ein Vers aus dem Kontext gerissen um zu rechtfertigen das es nun doch erlaubt sei.

Gibt es jetzt doch nur 1 Religion und der Rest ist nur erfunden? Oder gibt es keinen Gott? 

Es gibt definitiv mehr als eine Religion. Deine Sicht auf die anderen ist nur nicht vorhanden. In deinen Augen gibt es anscheinend nur "die drei".

Was Gott betrifft, dass kann dir keiner beantworten.

aber durch die Lehre Jesu wurde (wie ich erfahren habe) ein Vers aus dem Kontext gerissen um zu rechtfertigen das es nun doch erlaubt sei.

Was meinst Du damit genau?

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@Franz1957

Im Alten Testament findet man die Speisegebote in 3. Mose 11 (und 5. Mose 14). In Vers 7 steht dort, dass das Schwein ein unreines Tier ist. Und in Vers 8 kann man lesen, dass man deshalb von diesem Tier nichts essen soll.

Nach der Offenbarung Jesu aber, wurde in einem "Rat" darüber diskutiert, welche Gesetze des AT noch aufrecht erhalten werden sollten. 

„Denn Christus ist das Ende des Gesetzes" (Röm 10,4). Das Gesetz hat keine Autorität mehr über einen Christen. Denn er ist mit Christus gestorben. Und auf einen „Toten" hat das Gesetz keine Wirkung mehr. 

Trotzdem gibt es eben strenggläubige Christen die der Ansicht sind, das dies nicht rechtens ist.

Genauso wie immer noch darüber gestritten wird ob Sabbat nun Samstag oder Sonntag ist.

Viel zu viel Freiheit, jeder kann im Prinzip seine eigenen christlichen Regeln basierend auf der Bibel aufsetzten und keiner kann beweisen das wäre falsch, weil sie es nicht wissen können. 

Monotheistische Religionen eben. Unendliche Interpretationsfreiheit


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@AaronMose3

Wie sieht es denn im Vergleich dazu im Buddhismus aus?

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@Ryuuk

Wie sieht es denn im Vergleich dazu im Buddhismus aus?

Im Buddhismus steht an erster Stelle Leid zu vermeiden. 

Außerdem soll man natürlich nicht töten (allgemeine ethische Regel)

Im Buddhismus gibt es keinen Unterschied zwischen Schweine - Hühner oder Rindfleisch. 

Auch gibt es kein konkretes Verbot, das sagt man solle es unterlassen solchen zu essen. 

Es ist zwar gerne gesehen, wenn Buddhisten Vegetarier sind (auch ich bin einer) aber natürlich kein muss.

Es wird niemals jemand kommen und sagen. "Hey wie kannst du Fleisch essen, du bist Buddhist - Sünde !"

So etwas gibt es nicht.

Im Endeffekt kommt es lediglich darauf an, ob du vor dir selber rechtfertigen kannst, das Tiere nur für deinen Genuss, ihr Leben lassen müssen.

Kannst du das ? Dann esse Fleisch. 

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@AaronMose3

Hm, das klingt wesentlich vernünfitiger als dieses "Weil Gott es so gesagt hat" das man mir im Christentum immer vorgesetzt hat.

Der Buddhismus hat also keine dieser dogmatischen Gebote und Verbote?

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@Ryuuk

Der Buddhismus hat also keine dieser dogmatischen Gebote und Verbote?

Nein nicht direkt. Im Buddhismus gibt es lediglich diese 5 Grundregeln:

Lebendiges umzubringen will ich mich enthalten
Ich zerstöre oder verletze kein Lebewesen.
Ich werde ein Töten von anderen Lebewesen verhindern.
Ich wende mich stattdessen allen Lebewesen mitfühlend zu.
Nichtgegebenes zu nehmen will ich mich enthalten
Ich stehle nicht.
Ich beute keine anderen Lebewesen aus oder unterdrücke sie. 
Ich achte den Besitz anderer und bin selbst großzügig mit meiner Zeit, meiner Energie und meinem materiellen Besitz.
Des falschen Gebrauchs der Sinne will ich mich enthalten
Ich trage Verantwortung für das, was ich liebe.
Ich gehe keine Beziehung ohne Liebe ein.
Falscher Rede will ich mich enthalten
Ich lüge nicht. 
Ich benutze keine Worte, die die Wahrheit verdrehen und Zwietracht säen. 
Ich achte auf meine Worte im Umgang mit anderen, denn auch Worte können verletzten. 
Stattdessen will ich mich im mitfühlenden Zuhören üben, einfühlsame Worte finden und Streitigkeiten schlichten.

Berauschender Mittel will ich mich enthalten
Ich nehme keine Drogen oder andere berauschende Mittel. 
Ich lasse mich auch nicht durch andere äußere Einflüsse ablenken oder berauschen.

Ich esse und trinke in Achtsamkeit und nehme nur Dinge zu mir, die mir gut tun und mich gesund erhalten.

Alles andere musst du vor dir selbst verantworten.

Buddha war es vollkommen egal welche Hautfarbe jemand hat, mit wem er ins Bett springen will, wann er mit jemandem ins Bett springen will, wie oft, mit oder ohne Verhütung.

Buddha war es ebenfalls Wurst was du anziehst, wie du dich anziehst oder was du isst.

Nur diese 5 Grundregeln gilt es als Buddhist zu beachten und ansonsten gibt es keine extra Dogmen oder Regeln.

Auch keine Vorgabe zum Meditieren oder ähnliches. Alles dein Ding.

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@AaronMose3

Der Buddhismus scheint recht chillig und weltoffen zu sein. Wären die drei monotheistischen Religionen auch so, wäre die Welt mit ziemlicher Sicherheit ein deutlich besserer Ort

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Nur kurz der Hinweis, dass natürlich auch im Christentum viele nicht mit der Trinität einverstanden sind.

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