NPD Nationalistisch Die Linke kommunistisch?

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11 Antworten

Die Linke ist nicht kommunistisch, sie hat einen linksradikalen Flügel, aber im Großen und Ganzen ist die Linke eine Partei, die im Einklang mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung den Sozialismus erreichen möchte, aber sowieso eher sozialdemokratische Politik macht.

Ich lebe trotz linker Regierungsbeteiligung noch nicht in der kommunistischen Volksrepublik Berlin.

Außerdem ist Nationalismus an sich kein Grund eine Partei zu verbieten, die Arbeit der Partei muss aktiv gegen die FDGO gerichtet sein bzw. die Abschaffung des Parlamentarismus muss ihr Ziel sein. Das trifft auf die NPD zu, auf die Linke nicht.

Nun, die NPD ist schon recht strikt rechts, Verbieten braucht man sie aber nicht, da sie mittlerweile zur Splitterpartei verkommen, und durch die auch recht deutlich nationalistische AfD über den rechten Rand geschubst wurde. Bei der Linken schau es etwas anders aus, denn da sterben die echten Kommunisten langsam aus und der ganz linke Flügel unter Wagenknecht wird eher kleiner. Statt dessen besetzt die Linke die Position der SPD der 1960er und 1970er Jahre, unter Brand und Schmidt, der letzte dieser Sozialdemokraten alten Stils ist ja auch ein prominentes Mitglied der Linken: Oscar Lafontain, und diese alte SPD des Godesberger Programms. Die SPD ist ja mit Schröder eigentlich auf die Wirtschaftsliberalen Plätze der FDP verschoben worden, und hat damit der einstigen dritten Kraft ja ihre Existenzberechtigung geraubt. Die Agende 2010 hätte ich ehrlich eher der FDP zugetraut. Und so hat die SPD eben Links platz gemacht, die mit eigentlich ur-sozialdemokratischer Ausrichtung diese Lücke schließt. Ein Herbert Wehner wäre wohl heute bei den Linken, und da sicherlich im linken Flügel. Auch Kurt Schumacher, der den (demokratischen) Sozialismus als Tagesaufgabe sah, und auch vor der Forderung nach Eingriffen in Eigentumsverhältnisse nicht zurückschreckte würde sich heute wohl bei den Linken wiederfinden.

Mag sein, dass du für Fairness bist.

Aber wieso wäre es gerecht, jemanden zu strafen, ohne sich im weiteren für die Gründe zu interessieren?

Mal abgesehen davon, dass die NPD verfassungsfeindliche Ziele verfolgt und NICHT verboten wurde, heißt das doch nicht automatisch, dass die Linkspartei ebenfalls verfassungsfeindliche Ziele verfolgt, capice?!

Außerdem ist die nicht "kommunistisch".

Ich verstehe nicht was an deiner "Fairniss" fair sein soll. Die NPD ist eine faschistische Partei, die Nazis gut findet, Demokratie abschaffen will und Menschen in Wert und Unwert einteilt. NPD-Anhänger greifen bisweilen Menschen auf der Strasse aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Aussehens an.

Inwiefern das mit der Linke auf einer Stufe stehen soll, verstehe ich nicht. Sie ist zudem auch nicht kommunistisch (Kommunismus ist aber auch ansich nichts Schlimmes) sondern eine  Partei vieler linker Strömungen.

Und sowas darf wählen .... Kopfschüttel....

Die Linke ist nicht per se kommunistisch, sondern besteht aus verschiedenen Strömungen mit verschiedenen Hintergründen. Ehemalige SED-Kader genauso wie ehemalige SPD-Mitglieder (WASG). Und natürlich einer Menge neuer Mitglieder die weder SPD- noch SED-Hintergrund haben.

Die NPD dagegen ist anerkanntermaßen verfassungsfeindlich (lt. Bundesverfassungsgericht) und möchte die bestehende rechtliche und politische Ordnung abschaffen.

Was hier also zur Diskussion steht ist nicht Nationalismus oder Kommunismus (Beides ist nicht strafbar), sondern die Frage wie die jeweilige Partei zur freiheitlich demokratischen Grundordnung steht.

Seufz.

Da hab ich woll ein Anhänger von den Linken ziemlich wütend gemacht. Sowas sagen ja nur Menschen die ihre Partei verteidigen wollen.

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@Myk1993

Tut mir leid für Dich, daß Du so ein enges Weltbild hast. Und nein, ich bin weder wütend, noch sind die Linken meine Partei.

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les dir doch mal das Parteiprogramm der Linken durch und finde selbst heraus, wieviel Kommunismus, also der, welcher in der Realität vorkam, noch in der Partei vorkommt.

Ich bin der Meinung, dass gerade für Arbeitnehmer die Linke eine tatsächliche Alternative zu all den anderen Parteien darstellt, welche systematisch(auch die SPD) die Arbeiter ausnimmt.

Da die SPD, die ja noch in der Groko also in der Regierung ist, keine Bemühungen zeigt noch in dieser Legislaturperiode sich mit den Themen von Martin Schulz, damit seine Parolen von soziale Gerechtigkeit usw. zu beschäftigen, stehen die Chancen einer Änderung der Parteirichtung nach einem Wahlsieg gleich 0.

Politiker der Linken stehen fest auf dem Boden des Grundgesetzes und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

Dass der eine oder andere Wähler evt. hiervon abweicht, ist für eine Verbotsdiskussion irrelevant.

Du bist sPD-Wähler und wie viele von diesen ausgesprochen rechtslastig. An deinem Text ersehe ich, wie es um die Mentalität vieler sPD-Wählende bestellt ist, nämlich nicht weit von der AfD entfernt, da sind viele von euch mental angelehnt.


Wenn der Fragesteller tatsächlich SPD-Wähler ist, fresse ich einen Besen. Aufgrund der Fragestellung halte ich ihn eher für einen AfD-Wähler.

PS: Gegen deine Rechts-Links-Schwäche kann man wohl  nichts machen.

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Weder ist die linke kommunistisch noch ist Kommunismus,  Nationalismus unbedingt ein verbotsgrund 

Sondern weil die NPD extremistisch ist und weit über den Nationalismus hinausgeht etc 

Was der heutige SPD-Wähler so als Fairness definiert...

Früher war das Umverteilung von den Reichen zu den Armen. Ganz ähnlich dem, was die Kommunisten wollten...

Um es dir zu erklären: Fairness ist, wenn menschenfeindliche Parteien verboten werden, Parteien, die sich zur demokratischen Grundordnung bekennen, allerdings nicht.

Die NPD gehört zu der ersteren, die Linke gehört zu der letzteren Sorte.


Ja aber die NPD ist verfassungsfeindlicher und würde wahrscheinlich unsere Demokratie abschaffen wollen

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