Notfall! Wie bekomme ich mein Kater zahm

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9 Antworten

Hallo, fumuck. Stell beiden jeweils eigene Futter - und Trinkgefäße hin und laß den Kleinen einfach in seinem Versteck, das er doch sicher suchte, in Ruhe. Aber du kannst dich trotzdem mal nahebei hin setzen und ihm leise irgendwas erzählen, damit er sich an deine Stimme gewöhnt. Und, wenn er mal raus kommt, ihm die Fingerspitzen zum Schnuppern hin halten, nicht nach ihm greifen. Das Mauzen ist ein Ruf nach Mama bzw. einem Ansprechpartner, sollte sich aber geben, wenn er lernte, dass er dir vertrauen kann. :- ) kann natürlich auch sein, dass er ein Plappermaul ist, das immer schön unterhalten werden will bzw. mit dir schwatzt. Bei solchen Wildlingen muß man auf jeden Fall Geduld haben, den sie bekamen von Mama natürlich keinen Umgang mit Menschen beigebracht. Aber Leckerchen, Baldrian oder Katzenminze ( mußt halt probieren, was ihm zu sagt ) könnten gute Bestechungszahlungen sein. Hört sich an als müßte der Große Henry heißen während für den Kleinen Junior passend zu sein schein. GlG und alles Gute euch sowie, dass es deiner SchwieMu doch wieder besser gehen möge.

der ist im moment verunsichert, alles was er kannte ist weg, vor allem seine mama. das er viel ruft ist im mom normal. es wird vermutlich noch besser werden, es sei denn er gehört zu den katzen die einfach gern reden... das kommt vor.

für beide wäre es super wenn er bleiben könnte. katzen, grade kitten, lieben es nen artgenossen zu haben. und beide haben noch keine abgeschlossene sozialisierung und brauchen unbedingt kontakt zu anderen katzen

so junge katzen bekommt man eigentlich immer recht fix zahm. verstehen sich die beiden schon? katzen gucken sich viel voneinander ab und der zutrauliche von beiden übernimmt ne vorbildfunktion. ansonsten heißt das zauberwort geduld. viel geduld, erzwingen kann man vertrauen nicht

kitten sind meist sehr verspielt. versuch ne spielangel zu bauen, also nen ast zu nehmen und ne schnur dran. so kannst du mit ihm spielen, nimmst auch eindeutig irgendwie am spiel teil, hast aber eine für die katze beruhigende entfernung. mach dich klein, setz dich hin. klein ist weniger bedrohlich. wenn du mal 15min zeit hast oder so setz dich zu ihnen ins zimmer und lies ihnen irgendwas vor. er soll sich an den klang der stimme gewöhnen. und beim vorlesen sind stimmen meist ruhig und gleichmäßig

Langsam vorgehen. Einem scheuen Tier musst du beweisen, dass es dir Vertrauen kann, also gib ihm Zeit und bedränge es vor allem nicht. Wenn er freiwillig zu dir kommt gut, ansonsten in Ruhe lassen. Kleine Leckerlies und ein schöner warmer weicher Platz tragen sicher dazu bei, dass sich das Problem schnell legt.

Ich habe von meiner Tierärztin zwei junge Kater übernommen, die in Freiheit geboren wurden und eingefangen wurden. Sie hatten daher überhaupt keine Erfahrung mit Menschen. Sie waren am Anfang sehr scheu. Den ganzen Tag saßen sie im Badezimmer hinter der Waschmaschine. Im Bad hatten sie alle, das Katzenklo, Wasser, Futter... Und den ganzen Tag waren sie nicht zu sehen, in der Nacht aber kamen sie hervor. Ich ließ sie, drängte sie nicht, und mit der Zeit kam erst einer, dann später der Zweite auch am Tag. Ich ließ sie machen, wie sie wollten, einer war etwas zutraulicher als der andere. Aber jetzt sind sie, wenn nur ich zuhase bin, richtig zutraulich, jeder hat halt eine eigene Art, wie er sich angreifen lässt. Und das respektiere ich. Und sie hören auch auf ihre Namen (Fipsi und Maxi) und verstehen auch verschiedene Befehle Wenn aber jemand fremder kommt, oder an der Türe geläutet wird, sind sie hinter meinem Bett und kommen erst hervor, wenn die Luft wieder rein ist. Nur meine Freundin lieben sie, wahrscheinlich weil sie eine sehr ruhige Art hat, nur sitzen kann, da kommen beide zu ihr und lassen sich auch von ihr streicheln

Also lass deiner Katze so viel Zeit wie sie braucht. Stell ihr das Futter und das Wasser auf einen Platz, wo sie nicht gestört wird und auch einen Platz zum Verstecken hat. Du wirst sehen, mit der Zeit wird sie freiwillig zu dir kommen. Also nicht irgendwo hervorziehen. Das wollen die Katzen nämlich überhaupt nicht.

Für eine Katze sind Angst, Scheu, Misstrauen und Vorsicht überlebenswichtig Katzen sind Gewohnheitstiere, immer in Habachtstellung, und sie behandeln alles Neue mit gesundem Misstrauen. Ihr Überlebens- und Fluchtinstinkt rät ständig zur größten Vorsicht. Kommt ein Kätzchen in eine neue Umgebung, begegnet es fremden Gerüchen, Geräuschen und Lebewesen. Wie soll sie ahnen, dass von der Waschmaschine, dem Fön und diesen „zweibeinigen großen Tieren“ keine Gefahr ausgeht? Lieber sucht sie sich ein sicheres Versteck, aus dem sie die Lage checken kann. Aber nicht nur ein Umgebungswechsel kann eine Katze vor solche Probleme stellen. Es kann sein, dass deine Katze dich wie einen bedrohlichen Fremdling behandelt, nur weil du die Handcreme oder das Parfüm gewechselt hast. Alles, was plötzlich anders ist, löst instinktiv Vorsicht, Angst und Scheu bei Katzen aus. Die Scheu einer Katze darfst du nicht verwechseln mit großer Berührungsempfindlichkeit. Manche Stubentiger finden Streicheleinheiten einfach unangenehm.

Eine ängstliche Katze überzeugst du mit Geduld, Ruhe und Diskretion. Dem Neuankömmling solltest du anfangs nicht mehr als einen Raum zeigen und riskante Verstecke verbarrikadieren. Gib ihm eine weiche Katzenhöhle in ruhiger Lage, dazu Futter, Wasser und die Katzentoilette, alles mit Abstand voneinander platziert. Verhalte dich ruhig und entspannt, sprich leise und nenn die Katze immer wieder beim Namen. Direkter Augenkontakt heißt für sie Angriffslust, ein diskreter Blick zur Seite mit langsamem Blinzeln zeigt ihr deine friedliche Absicht. Gesell dich zu ihr, wenn sie frisst – aber bleib auf Distanz! Mit Federwedel oder Spielzeugen an einem Stab kannst du ihre Neugier wecken und trotzdem den gebührenden Abstand einhalten. Bleib geduldig! Warte, bis sie deine Nähe erträgt oder sogar sucht, bevor du sie anfasst. Streich ihr wie zufällig am Fell entlang, möglichst nicht am Kopf oder empfindlichen Bauch. Zeigt die Katze Angst, zieh dich sofort zurück und berühre sie erst, wenn sie entspannter ist. Sollte deine Katze dennoch nicht zutraulich werden, lass dich von deinem Tierarzt beraten, denn auch hier kannst du helfend eingreifen, mit alternativen Heilmethoden, bestimmten pflanzlichen Mitteln oder Pheromonsprays.

Zuneigung und Liebe.

Zeige den beiden, dass du sie akzeptierst und sie in ihrer Freiheit nicht einschränkst. Und wenn sie ganz ruhig sind und schlafen, dann kannst du dich langsam an die rantrauen und streicheln.

Wenn du sie fütterst rede mit ihm. Das kommt von ganz alleine.

Namen: Einstein finde ich total klasse. :)

Viel Geduld und noch viel mehr Leckerlies ;)

Puma und Tiger

Ja, der Kleine wird noch aufhören zu schreien, wenn er weiss, dass er bei Euch sicher ist :) dauert vielleicht zwei, drei Tage.

Und wegen Eurer Mutti mein Beileid :(

Vinnie und Joey

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