Notfall beim Facharzt?

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8 Antworten

Du kannst Dich beschweren, wo auch immer Du willst, das bringt aber rein gar nichts. Von der Ärztekammer bekommst Du als erstes eine Nachricht, man prüfe die Angelegenheit und fordere den betreffenden Kollegen auf, dazu Stellung zu nehmen. Nach Monaten (wenn überhaupt) erhältst Du dann wieder einen Wisch, in dem steht, dass man am Verhalten und der Handlungsweise des Kollegen auch nach dessen Stellungnahme nichts finden kann und deshalb die Angelegenheit als erledigt ansieht. Bis dahin hast Du Dich täglich schwarz geärgert, und einen solchen Schrieb willst Du sicher auch nicht an die Wohnzimmerwand heften.

Es ist eigentlich schon richtig, zum Arzt zu gehen, als sofort ins nächste Krankenhaus zu rennen. Dennoch ist ein Abwägen hier wichtig. Wer nicht laufen kann, dem muss notwenigerweise sofort geholfen werden. Wer dagegen einen Pickel am Po hat oder nicht auf einen Arzttermin warten will, sollte nicht die Stühle in einer Notaufnahme platt sitzen. 

Ihr solltet erneut zum Arzt gehen, ggf. auch zu einem anderen, um die berühmten 4 Augen, die mehr als 2 sehen, eine genaue Diagnose stellen zu lassen. Aber geh auch bitte davon aus, dass Ärzte keine Wunder bewirken können, Dr. Googles Krankheitsauflistung nur äußerst selten der Wahrheit entspricht, und nur die wenigsten Ärzte keine Ahnung von ihrem Beruf haben. Deshalb solltest Du solchen Ärger mit dem Chef der Praxis in Ruhe besprechen, das ist besser für Deine Nerven, hilft den anderen Patienten und Deine Mutter wird sich besser aufgehoben fühlen.

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Es liegt nicht in der Kompetenz der Praxisassistentin so einen Fall abzulehnen.

Beschwere dich beim Arzt persönlich. Ärzte wissen oft nicht was ihr Personal anrichtet.

Natürlich kann es auch sein, dass auch der Arzt Patienten ablehnt die er eigentlich annehmen müsste. Mindestens müsste er aber eine andere Lösung bieten und solche Patienten an eine Klinik oder einen Kollegen überweisen.

Wichtig wäre zu wissen, ob man auch in der Klinik deine Mutter als Notfall eingeschätzt hat.

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Ich beantworte mal zunächst einen Teil der Antwort. Grundsätzlich darf ein Arzt einen Patienten ablehnen. Notfälle bzw. akute Behandlungsbedürftigkeit jedoch nicht. Jetzt müsste man wissen was ist denn z.B. ein Notfall.

Ein Notfall wäre z.B. ein akut plötzlich auftretender Schmerz der die Gesundheit beeinträchtigt.
Die Arzthelferin hätte wenigstens den Arzt drauf schauen lassen müssen. Sie darf nicht die Entscheidung treffen und einen Patient ablehnen. Dies kann nur der Arzt.

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Der Orthopäde hätte die Mutter schon annehmen müssen..... es sei denn, die Beschwerden waren schon öfter da und er, sowie auch Ihr, kennt die Ursache..... Wie schon beschrieben, das Schmerzempfinden von Menschen ist völlig unterschiedlich... man kann keine allgemeine Aussage machen....  es gibt Menschen, die noch mit gebrochenem Fussgelenk angehumpelt kommen und andere, die wegen eines blauen Flecks fast sterben.... deshalb sind die Notaufnahmen in den Krankenhäusern auch so überfüllt, keiner kann seine Schmerzen mehr einschätzen.... Mich würde mal interessieren, was denn nun bei der ganzen Sache rausgekommen ist....

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Notfall würde ich persönlich als eine lebensgefährliche Situation einschätzen.Nicht laufen können bedeutet ja nicht kurz vorm Sterben zu sein.

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Kommentar von Goodnight
19.05.2017, 00:47

Du weisst nicht was Schmerzen sind.

Ziemlich respektlose Antwort.

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tja, da war der Orthopäde wohl nicht im Haus; logisch, dass die Hilfe euch abweist. 

da nutzt auch keine Beschwerde. 

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Kommentar von Isparta89
19.05.2017, 00:42

Er war da! Der Grund war es sind zuviele Patienten im Wartezimmer.

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Wer hat deine Mutter denn als Notfall deklariert? Du selber?

Schmerzempfinden ist subjektiv, wenn jeder direkt als Notfall deklariert ist nur weil er Schmerzen hat dann bräuchten die Fachärzte keine Termine mehr vereinbaren. Dann würd sich jeder als Notfall sehen und auf sofortige Untersuchung pochen.

Schön dass ihr den Weg ins Krankenhaus gefunden habt, da hätte euer Weg so oder so hinführen müssen wenn ihr euch als Notfall sieht. Denn für die Notfallversorgung ist ein Krankenhaus zuständig.

Du argumentierst in einem anderen Beitrag "Das ist unsinn, der Orthopäde hat die Unterlagen und kennt sie" .. Und weiter? Dir ist schon bewusst das Krankenhäuser Unterlagen und Befunde von Niedergelassene Ärzte anfordern können ja?

Beschwer dich ruhig irgendwo, das wandert eh in die Ablage P .. Dem sogenannten Papiereimer.

grüße!

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Wenn es Dich beruhigt, versuch es bei der Ärztekammer. Dort wird man den Arzt dann um Stellungnahme bitten.

Passieren wird nichts.

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Kommentar von Isparta89
19.05.2017, 00:44

Wahrscheinlich wechsele ich den Arzt und schreibe dann einen Beschwerde Brief hauptsache ich kann mich irgendwo beschweren

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