Note von meinem Arbeitzeugnis?

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Note 2.  Es kommt auf die Anzahl der Steigerungswörter an, groß, stets, hoch, sehr. Ohne die ist es eine 3 - 4, bei dir ist immer mindestens ein Steigerungswort dabei. 

Beispiel: mit Interesse/mit großem Interesse/mit sehr großem Interesse. 

Auch der Wunsch für die Zukunft am Ende mit Bedauern dass die Firma verlassen wird, ist als sehr positiv zu sehen.

Gut, weil am Montag wollte ich eine Bewerbung an einen neuen Betrieb abschicken.. sprich ich kann das Zeugnis ohne jegliche bedenken dazulegen? 

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Nur im Kontext gesehen kommt es auf diese Steigerungswörter anl, bzw. die damit verbundene Bewertung richtig zu lesen. Viel wichtiger ist das Benennen des ERFOLGES, die hier komplett und durchgängig fehlt. 

So ist auch das "Gleicheohl bedauern wir.." im Schlusssatz eine Farce...deutlich auch hier wieder das Fehlen des Erfolges, denn den wünscht man nur fur die Zukunft.

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Vorausgesetzt, der Zeugnisautor kennt sich halbwegs mit den Formulierungen aus, so ist dieses Zeugnis ein Tritt in den Allerwertesten. Man ist froh, dich los zu sein, Erfolge will man dir auch nicht bescheinigen, im Gegenteil, mehrmals wird sogar betont, dass du keinerlei Erfolg hattest.

Woran ich das erkenne?

Ganz deutlich hier: "Gerne bestätigen wir seine sehr guten Verkaufserfolge.." Das bedeutet im Klartext: das genaue Gegenteil. Immer wenn die Formulierung im Arbeitszeugnis "Gerne bestätigen wir.." benutzt wird, so ist damit gemeint, dass es eben genau nicht der Fall ist. Das ist also eine UNTERDURCHSCHNITTLICHE Beurteilung. 

Bei der Motivation und Einsatzfreude setzt es sich fort....denn hier wird ebenfalls deutlich vermieden, im Anschluss und als logische Konsequenz auch Erfolg zu benennen. Bedeutet: trotz Engagement und Einsatzfreude keinerlei Erfolg.

Die Gesamtnote deiner Leistungszusammenfassung: gibt es nicht. Das ist schon sehr bedenklich, wenn die dir übertragenen Aufgaben zu keinerlei Zufriedenheit führt. Hier wieder nur dein Engagement und Einsatz.....den Rest spart man sich lieber..

Die zwischendurch eingestreuten übertriebenen Lobhudeleien sind in diesem Kontext unglaubwürdig und daher ebenfalls als "ironisch" negativ zu sehen.

Im (freiwilligen) Schlusssatz bestätigt sich alles Unterdurchschnittliche  noch einmal mehr: hier wird klar und deutlich darauf hingewiesen, dass man dich für einen Vollpfosten hält, deshalb bedauert man deinen Weggang in keinster Weise und wünscht dir nicht "weiterhin" sondern auch nur für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

 Wenn die Hervorhebung durch Kursivschrift ( Aktive Beratung von Kunden Kassenführung)  so im Originalzeugnis steht, so ist dies ein Formfehler und nicht erlaubt. Früher hat man dadurch bereits vor der Leistungsbeschreibung auf die Schwächen des AN hinweisen wollen.

P.S.: Jeder AN kann sich gegen einen unterdurchschnittliches Zeugnis wehren, notfalls per Klage. Der AN hat ein Recht auf ein durchschnittliches, befriedigendes Zeugnis. Aber: wenn der AG nachweisen kann, dass der AN tatsächlich unterdurchschnittlich war, so muss es nicht geändert werden.

Wie bzw was müsste ich dem AG schreiben? Irgendwelche Ideen? Ist mein erster Job gewesen, somit mein erstes AZ... Deshalb sehr wichtig... Ich habe dir eine FA geschickt

Neben der Filialleitung waren jedoch alle zufrieden mit mir. Sie hatte mich auch aus dem Betrieb rausgeekelt. Naja, narzisstische Schweine gibt's leider zu oft... Selbst die stellvertretende Chefin hatte mich vor dem AZ gewarnt

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@HaKyPeHb

hab jetzt ausversehen den stern an die falsche person vergeben :(

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Hab da zwar kein Plan von aber tippe auf ne 3+ so um den Dreh haha ^^

Ich als Laie auf 2,3 also eher 2- ca haha

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Rohentwurf Arbeitszeugnis - Taugt der was?

Hallo,

ich habe bei meinem Ex-Arbeitgeber mein Arbeitszeugnis reklamiert.

Nun habe ich per Mail einen Entwurf des neuen Zeugnis erhalten und soll es prüfen.

Anmerkung meinerseits: Das Zeugnis ist auf 2 Seiten aufgeteilt. Auf Seite 2 befindet sich nur Datum und Unterschrift

Bitte um euer Feedback ob das Zeugnis so bewerbungstauglich ist. Vielen Dank

Zeugnis Herr xxx, geboren am xxx, war vom xxx bis 30.11.2016 in unserem Unternehmen als Fachhelfer beschäftigt.

Auf der Grundlage des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) stellen wir anderen Unternehmen die Arbeitsleistungen unserer Mitarbeiter zur Verfügung. Sie sind fest angestellt, sozial abgesichert und werden grundsätzlich überbetrieblich eingesetzt. Dies erfordert eine ausgeprägte soziale und fachliche Anpassungsfähigkeit, persönliche Mobilitätsbereitschaft und führt durch häufig wechselnde Aufgaben in kurzer Zeit zu überdurchschnittlichen Berufserfahrungen.

Herr xxx wurde in mehreren Arbeitsbereichen unserer Auftraggeber mit verschiedenartigen Problemstellungen konfrontiert.

Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag im Bereich der Halbleiterfertigung. Herr xxx war vorrangig bei unserem Kunden xxx als Waferfab Technican eingesetzt. Dort übernahm er folgende Aufgaben:

• Überwachung von Anlagen und Prozessen • Klassifikation von Defekten • Bewerten und Veranlassen von Defektdichtekontrollen • Dokumentation von Abweichungen und die Einleitung entsprechender Maßnahmen • Beitrag zur Entscheidungsfindung bei Hold-, Problem- und Versuchslosen • zeitnahe und qualitätsgerechte Bearbeitung von Entwicklungs- und Protolosen • kleinere Störungsbehebungen an Reviewtools (z. B. Alignmentprobleme) • Reinigungsarbeiten lt. Vorgabe • Übernahme von Sonderaufgaben und -messungen • Support in andere Abteilungen (xxx, xxx, xxx) • Qualitätssicherung vor dem Warenausgang • termingerechte Auswahl und Bearbeitung des benötigten Materials • Bestücken von Anlagen • Durchführung und Überwachung von Messungen • Reinigung und Wechsel von Komponenten an Polieranlagen

Dabei erwiesen sich seine berufliche Qualifikation und rasche Auffassungsgabe stets als besonders förderlich.

Herr xxx fand sich sehr schnell in seinem jeweiligen Arbeitsbereich zurecht und erledigte die ihm gestellten Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit.

Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war stets einwandfrei.

Auch in der Leistungsbeurteilung unserer Auftraggeber, fanden seine Leistungen stets vollste Zufriedenheit. Er zeichnete sich durch sehr gutes Fachwissen, Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit aus. Durch sein stets freundliches Wesen war er überall ein gern gesehener Arbeitskollege.

Herr xxx verlässt unser Unternehmen auf eigenen Wunsch.

Wir bedauern sein Ausscheiden sehr und danken ihm für stets sehr gute Leistungen. Für seine berufliche und private Zukunft wünschen wir ihm alles Gute und weiterhin viel Erfolg. xxx xxx, 30.11.2016 __________________________ i. V. xxx xxx

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Hilfe Bewertung Arbeitszeugnis nach Eigenkündigung?

Hallo zusammen,

ich weiß dies ist ein schwieriges Thema, aber ich hoffe dass ihr mir bei der Bewertung helfen könnt.

  • Kopfzeile stimmt soweit
  • Firmenbeschreibung lasse ich Einfachhaltshalber weg
  • Tätigkeiten stimmen auch soweit

Nun zur Bewertung:

Mit seinen Leistungen waren wir stets zufrieden. Herr XXX war ein belastbarer Mitarbeiter, der auch unter hohen Anforderungen alle Aufgaben immer gut bewältigte.

Herr XXX arbeitete zielstrebig, selbständig und verantwortungsbewusst und leistete auch unter Termindruck und bei schwierigen Bedingungen einwandfreie Arbeit. Besonders hervoheben möchten wir, dass er neue Aufgaben immer motiviert bewältigte.

Das Verhalten von Herrn XXX gegenüber Kunden , Vorgesetzten und Kollegen war stets einwanfrei und er war gleichermaßen beliebt und wurde als Mitarbeiter geschätzt.

Herr XXX beendet seine Tätigkeit zum XXX auf eigenen Wunsch, um sich neuen Herausforderungen zu stellen.Wir danken ihm für die stets gute Zusammenarbeit und wünschen Herrn XXX beruflich und persöhnlich alles Gute und weiterhin den besten Erfolg.

Ich danke euch im Voraus :)

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Note des Arbeitszeugnis?

Hallo,

ich möchte gerne wissen in welchem Bereich sich dieses Arbeitszeugnis befindet.

Herr XXX, geb am XXX in XXX, war seit dem XXX bis zum XXX in unseren Unternehmen als XXX tätig.

(Beschreibung und Aufgaben der Firma)

Die Aufgaben und Schwerpunkte von Herrn XXX lagen in folgenden Bereichen:

(Nennung der Schwerpunkte)

Herr XXX verfügt über umfassende und vielseitige Fachkenntnisse, die er jederzeit sicher und zielgerichtet in der Praxis einsetzte. Durch seine schnelle Auffassungsgabe konnte er auch schwierige Sachverhalte sofort überblicken. So fand er für alle auftretenden Probleme ausgezeichnete Lösungen. Herr XXX hat mit seinem hohen Einsatzwillen einen guten Beitrag zum gemeinsamen Erfolg geleistet. Die ihm übertragenen Aufgaben wurden stets mit großer Sorgfalt und Genauigkeit erledigt. Er war auch hohen Belastungen jederzeit gewachsen und arbeitete sehr zuverlässig und genau.

Die ihm übertragenen Aufgaben erledigte Herr XXX stets zu unserer vollen Zufriedenheit. Das persönliche Verhalten war immer vorbildlich. Bei Vorgesetzten und Kollegen wurde er sehr geschätzt.

Herr XXX verlässt unser Unternehmen auf eigenen Wunsch. Wir bedauern das Ausscheiden sehr und danken ihm für die sehr gute Zusammenarbeit. Wir wünsche ihm für seinen weiteren Berufsweg alles gute.

Skeptisch macht mich unter anderem die doppelte Einstufung der Arbeit:

( ...Die ihm übertragenen Aufgaben wurden stets mit großer Sorgfalt und Genauigkeit erledigt...

...und arbeitete sehr zuverlässig und genau...)

sowie die passiv Formulierung hier:

(Die ihm übertragenen Aufgaben wurden stets mit großer Sorgfalt und Genauigkeit erledigt.)

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Was sagen folgende Formulierungen in meinem Ausbildungszeugnis aus?

„In unseren Betriebsabteilungen hat Herr XY sich gute praktische Kenntnisse und die erforderlichen Fertigkeiten angeeignet. Durch den Besuch der Berufsschule und unsere innerbetrieblichen Schulungsmaßnahmen hat Herr XY umfangreiche theoretische Kenntnisse erlangt.“

„Herr XY hat von Anfang an die ihm übertragenen Aufgaben mit großem Engagement ausgeführt und starkes Interesse an seiner Ausbildung gezeigt.“

„Seine gute Auffassungsgabe führte dazu, dass er sich rasch mit seinem jeweiligen Aufgabenbereich vertraut machte und sich durch zunehmende Selbständigkeit und umsichtige Arbeitsweise auszeichnete.“

„Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Ausbildern und den übrigen Mitarbeiter/-innen war stets vorbildlich.“

„Herr XY war stets fleißig, pünktlich und ehrlich.“

„Herr Hufe hat seine Ausbildung mit sehr gutem Erfolg absolviert und ist bereit, Verantwortung in seinem Beruf zu übernehmen.“

„Wir danken Herrn Hufe für die bisher für unser Unternehmen erbrachten guten Leistungen und wünschen uns eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Danke für eure Hilfe und noch ein sonnig schönes Wochenende!

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EX-Arbeitgeber stellt kein Arbeitszeugnis aus

Hallo, mein Ex-Arbeitgeber reagiert auf keinerlei Schreiben (per Einschreiben) von mir, in denen ich ein qualifiziertes Arbeitszeugnis gefordert habe. (Entwurf von mir lag jedes mal dabei). Ein Anwalt würde mich 250€ kosten und die Kosten müsste ich lt. Aussage vom Anwalt selber tragen. Das Arbeitsgericht kostet jedoch nur 90€ (ohne Anwalt 1. Instanz). Wer muss die Kosten der Klage (90€) und evtl. weitere anfallende Kosten (wenn es zu keiner außergerichtlichen Einigung kommt) vom Gericht tragen?

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Zwischenzeugnis (Arbeitgeber). Welcher Note entspricht dieses.

Guten Abend zusammen,

ich habe ein Zwischenzeugnis erhalten und bin mir nicht sicher welcher Note dieses entspricht. Hier gibt es aber sicher einige Profis die genau bescheid wissen und gerne helfen werden. Ich erwarte eigentlich eine Bewertung die einer 2 oder besser entspricht. Welche Teile des Zeugnisses sind schlechter als 2? Vielen dank vorab für eure Zeit die Ihr hier für mich investiert.

Ich bitte alle halbwissenden nicht zu antworten. Das soll jetzt nicht böse klingen, aber ich denke es wissen alle was ich damit meine. Eine falsche Antwort kann ich mir selbst geben.

Danke!

Auf seite eins ist nur eine Aufgabenbeschreibung ohne weitere große Formulierungen. Daher lasse ich das einfach mal weg. Auf seite 2 dann die Beurteilung wie folgt.

Herr. X verfügt über ein profundes Fachwissen, das er effektiv und erfolgreich in der Praxis einsetzt und in regelmäßigen Weiterbildungsseminaren erweitert und ausbaut.

Durch seine rasche Auffassungsgabe und sein methodisches Vorgehen findet er auch für schwierige Probleme eine kluge und zugleich elegante Lösung. Er hat einen guten Überblick über die Aufgaben, die in seinem Bereich anfallen. Durch sein logisches und analytisches Denkvermögen kommt Herr x auch in schwierigen Situationen zu einem eigenständigen, abgewogenen und immer zutreffenden Urteil.

Herr x zeigt eine hohe Eigeninitiative und identifiziert sich voll mit seinen Aufgaben sowie dem Unternehmen, wobei er auch durch seine große Einsatzfreude überzeugt.

Auch unter schwierigsten Arbeitsbedingungen und stärkster Belastung erfüllt er unsere Erwartungen in bester Weise. In allen Situationen handelt er äußerst verantwortungsbewusst, zielorientiert und gewissenhaft. Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit zeichnen seinen Arbeitsstil aus.
Die Qualität seiner Arbeitsergebnisse liegt, auch bei schwierigen Arbeiten, objektiven Problemhäufungen sowie unter Termindruck, sehr weit über unseren Anforderungen.

Herr x hat unsere hohen Erwartungen stets voll erfüllt. Seine Leistungen waren jederzeit gut.

Mit allen Ansprechpartnern kommt Herr x gut zurecht und begegnet ihnen immer mit seiner freundlichen, offenen und zuvorkommenden Art. Dabei wahrt er stets die Interessen des Unternehmens und zeigt eine hohe Integrität. Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war jederzeit einwandfrei.

Dieses Zwischenzeugnis wurde auf Wunsch von Herrn x erstellt. Wir hoffen auf eine Fortsetzung der erfolgreichen und guten Zusammenarbeit.

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