Notartermin vor der Familiengerichtlichen Genehmigung?

6 Antworten

Der Notar sollte im Auftrag des Verkäufers mit Ihrer Zustimmug einen Entwurf des vorgesehenen Kaufvertrages dem Vormundschaftsgericht vorab zur Prüfung einreichen.

Das Gericht wird dann vermutlich ein Gutachten eines vereidigten und öffentlich bestellten Sachverständigen in Auftrag geben, der zunächst einmal den realen Wert der Immobilie feststellt um finanzielle Nachteile für die Mündel auszuschließen.

Kommt der vorgesehen Kaufpreis diesem Wert nahe oder liegt gar darüber, dürfte das Gericht seine Zustimmung signalisieren, Sie können den notariellen Kaufvertrag aufschiebend bedingt, die Zustimmung des Gerichtes vortbehaltend,  unterzeichnen und den Vertrag dem Gericht zur Genehmigung einereichen lassen. Der Vertrag sollte den Hinweris enthalten, dass die Kosten des Entwurfs und der Beurkundung bei Nichtzustandekommen der Verkäufer - Vater der Mündel - alleine trägt. -

So haben Sie kein Kostenrisiko und den Mündeln ensteht kein Nachteil.

Diese "Klaviatur" sollte übrigens eine fachkundige Maklerin beherrschen!


Hier leisten übrigens vollständige Aktivitätenreporte der Maklerin gute
Dienste, wenn es gilt, die Meinung des Gerichtes über die
Durchsetzbarkeit des vom Gutachter festgestellten Preises zu gegenüber Ihrem vorgesehenen Kaufpreis zu festigen!

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Verschieben, den Notartermin, bis die Sache mit dem Familiengericht geklärt ist.

Der Vater handelt vermögenstreuhänderisch für die minderjährigen Kinder.
Für diese muss das Gericht überhaupt erst einmal einen Erbschein ausstellen.

Das weiß ein Notar unschwer, weil schließlich seine gesetzliche Aufgabe ist.
Ermüsste Dich mithin vor Vertragsabschluss über die rechtlichen Gepflogenheiten aufklären.

Theoretisch und praktisch könnten die Söhne nicht verkaufen wollen. - oder auch nicht an Euch verkaufen wollen.

Theoretisch und praktisch könnte das Familiengericht die Genehmigung versagen.

Kläre das mit den Notar und der Maklerin - wann wird ihre Courtage fällig?  Bei Umschreibung, oder wenn ihr den Vertrag unterschreibt -   

Denn sicher werdet ihr auch noch die Notarkosten tragen müssen, da solltet ihr sicher sei


Was spricht für und was gegen ein sog. Fertighaus?

Bitte bezieht dabei die Individualität NICHT mit ein.

Vielleicht habt ihr selbst ja schon ein paar Erfahrungen mit Fertighäusern gesammelt. Über hilfreiche Antworten wäre ich sehr dankbar.

Vielen Dank im Voraus!

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  2. Soweit ich gelesen habe, muss ja derjenige den Notar zahlen, der ihn beauftragt hat. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob dies in unserem Fall so eindeutig ist.

  3. Ich habe von der Maklerin ein Datenblatt des Notars erhalten, in welches ich meine Daten eingetragen habe. Da mir die Maklerin zugesichert hat, das mir für den Entwurf erstmal keine Kosten entstehen, habe ich dies in dem Datenblatt so auch ergänzt.

  4. Einige Tage später kam dann der Kaufvertragsentwurf per Email von der Maklerin.

  5. Erst nach Erhalt des Entwurfs habe ich eine Vollmacht zur notariellen Beauftragung unterschrieben. Diese habe ich mit dem Hinweis an die Maklerin geschickt, das sie die Beauftragung nach Unterschrift der Verkäuferin an den Notar weiterleiten kann (also gemeinsame Beauftragung durch Käufer und Verkäufer?). In dieser Vollmacht ist dann geregelt, das derjenige, der den Vertrag nicht unterschreibt die Notarkosten zahlen muss.

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Was wird beim Kredit teurer, wenn Haus zu über 80% finanziert wird. Habe gehört, dass dies für die Bank eine Grenze ist, ab der best. Konditionen teurer sind?

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LG

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