notarieller Erbverzicht

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2 Antworten

Notariell beurkundete Verträge setzen

  • Geschäftsfähigkeit der Beteiligten
  • Rechtsbelehrung der Vertragsinhalte

voraus.

Wenn du den Erbverzicht unterschrieben hast, kannst du weder einen sittenwidrigen Vertrag geltend machen (den der Notar so garnicht beurkunden durfte) noch dich auf Irrtum in der Sache berufen, weil du die Vermögensverhältnisse nicht kanntest.

Anders ausgedrückt: Wenn du, zumal für deine Kinder, das unterschrieben hast, wäre es deine Pflicht gewesen, dich über den Vertragsgegenstand (Vermögenslage) vorher zu informieren.

Fazit: Notariell beurkundete Verträge sind "wasserdicht", nur bei gröbster Obliegenheitsverletzung (fehlen Sittenwidrigkeitsprüfung, Unterschrift unter Gewalt erzwungen, fehlende Geschäftsfähigkeit) könnte man den entstandenen Schaden als Regress der Berufshaftplichtversicherung des Notars gegeüber geltend machen :-(

G imager761

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Bei einem notariellen Erbverzicht hast Du so schlechte Karten, dass sich wahrscheinlich noch nicht mal 50,- Euro für eine Erstberatung bei einem Anwalt lohnen.

Wenn der Vertrag tatsächlich sittenwidrig sein sollte, könntest Du versuchen, gegen den Notar vorzugehen.

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