Notariell beglaubigter Kaufvertrag - Eigentumswohnung - falsche Angaben

7 Antworten

Hallo DoHer, Ich bin kein Jurist aber ich denke, man kann den Vertrag wegen arglistiger Täuschung rückgängig machen. Auch die bisher entstandenen Kosten muß der Verkäufer tragen.

Das für die Umsetzung letztendlich ein Anwalt notwendig ist, ist dem Käufer klar.

...und genau der, und zwar ausschließlich, kann dir diese Fragen beantworten. Der Vertrag muss genau gelesen werden und was du schreibst glaub ich nicht ganz. Im Vertrag kann höchstens stehen, dass der in der Vergangenheit die Miete pünktlich bezahlt hat(was aber lt. deinen Aussagen auch nicht der Fall war) , aber nicht, dass der auch in Zukunft seine Miete bezahlt.

Das ist arglistige Täuschung bzw. sogar Betrug.

Falls es dir möglich ist, diese Schreiben an den Mieter ( wegen Rückständen ) sicher zu stellen bzw. Kopien davon anfertigen zu lassen, dann tue das unverzüglich ( zwecks Beweissicherung ) und dann musst du selbst entscheiden, ob du vom Vertrag zurücktrittst oder den Verkäufer anderweitig in die Pflicht nimmst oder gar anzeigst - eventuell solltest du dich von einem Anwalt beraten lassen.

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