Notar und Hausfinanzierung - kann mir jemand helfen?

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2 Antworten

Aufrgund eiener vom Verkäufer im Kaufvertrag zu Gunsten des Käufers erteileten Belastungsvollmacht durften Ihre Eltern im Anschluß an die Kaufvertagsbeurkung eine Grundschuld für die finazierende Bank bestellen, ohnen nochmals einen neuen Termin dafür beim Notar zu vereinbaren. Die Belastungsvollmacht hat den Inhalt, dasss der Erwerber den Grundbesitz bereits zu finanzierungszwecken des Kaufpreises zu Gunsten seiner Bank belasten darf, obwohl er noch nicht Eigentümer des gekauften Objektes ist. Der Notar wacht darüber , das Valutierungen (eine Überweisung) des Bankdarlehen vornehmlich zur Bedienung des vereinbarten Kaufpreises fließen.

Da diese Beurkundung des Grundpaandrechtes für die Bank ausschließlich Angelegenheit der Eltern war, haben die übrigen Anwesenden, wie in solchem falle üblich, den Beurkundungsraum verlassen.

Der in der Grundschlud genannte Zinssatz ist der sogenannte dinliche  Zins und hat mit dem Zinsatz, der im Darlehensvertag mit der Bank vereinbart ist, nichts zu tun.

Die Grundschul nebst den darin verinbarten dinglichen Zinsen dient ausschließlich der Absicherung des Darlahens. Mit der Höhe des dingl. Zinses federt man evtl. künftige Zinsentwicklungen ab, falls es einmal zur Verwertung dieser als Sicherheit als für das eigentliche Darlehen engetragenen Grundschuld kommen sollte, was bei Ihren Eltern hoffenlich nie der Fall sein wird.

Ist das Darlehen irgenwann mal zurückgezahlt, kann diese Grundschuld im Grundbuch gelöscht werden.

Folglich sind alle Dinge beim Notar völlig korrekt abgelaufen und weder Sie, noch Ihre Eltern müssen sich deshalb irgendwelche Gedanken machen.

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Nur keine Panik.

Deine Eltern brauchen für die Kaufpreisfinanzierung ein Darlehen. Als Absicherung dieses Darlehens wird im Grundbuch eine Grundschuld zzgl. Zinsen und Nebenleistung eingetragen.

Was deine Eltern regelmäßig zahlen müssen, ergibt sich allerdings nur aus dem Darlehensvertrag, der nicht beim Notar unterzeichnet wird.

Im Grundbuch wird die Grundschuld deshalb mit so hohen Zinsen eingetragen, damit der künftigen Zinsentwicklung Rechnung getragen wird. Da ein Immobiliendarlehen oft auf viele Jahre bzw. Jahrzehnte vereinbart wird, ist daher eine vorsorgliche Eintragung von Höchstzinsen ganz normal. Würde man jetzt nämlich nur die Zinsen im Grundbuch eintragen, die auch tatsächlich gem. Darlehensvertrag anfallen, dann müsste die Grundschuld vielleicht in 10 Jahren wieder angepasst werden, wenn sich die Zinsen erhöhen, was nur unnötige Kosten und Rangprobleme im Grundbuch verursacht.

Die Nebenleistung ist ebenso ein weiteres, übliches Sicherungsmittel. Sollte nämlich die Zwangsversteigerung durchgeführt werden, dann können mit diesen Nebenleistungen die dabei anfallenden "Nebenkosten" mit-vollstreckt werden.

Wenn deine Eltern das Darlehen also ganz normal zahlen können, haben sie nichts zu befürchten. Im Übrigen ist hinsichtlich der laufenden Zahlungen also nur der Darlehensvertrag maßgeblich.

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